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nur den dos ,,5lo„'>ienr nn'iveirel" beibehalten. An der Redaction nahmen zu per-,scbiedeueu Zeiten Theil Ginguene, Grouvelle, Maret, Iourdan, Desmares undBaron Trouv Letzter war llß laeteur en clies im I. 1783 und wurde im Aug.1828 Secretair des Münsters Labourdonnaye! Berlin (liest. ^ee.-int des „cko»,,1,8 st>st> >I>i" 1828) war lzsst wlenr en »liesst» 5l»»i>e»e,>>^sti>i>estet7.,0,11315.Die Begebenheiten von 1787 bis zur Eröffnung der Nationalversammlung sindnachmals m einer ,,Inieost»eti»n" (I. IV, Paris , 1 Bd., Fol.) nachgetragen.—k)lach deut Muster des franz. Moniteur entstanden auch in den verwandten Staa-ten ofstcielle Zeitungen unter dems. Titel, wie ;. B. zu Neapel u. a. a. O.; inDeutschland erschien der „Westfälische Moniteur". Der pariser „Moniteur", vondem jeden Tag eine Nummer, einen Foliobozen stark, oft noch mit Beilagen, er-scheint, enthält in 2 Abtheil. für das Innere und für das Ausland nicht nur alleofncielle Verfügungen und Verordnungen der Regierung, Ernennungen, Absetzun-gen, Standeserhöhungen rc„ ferner artistische, literarische und dramaturgische Ar-tikel, sondern auch diejenigen politischen Nachrichten, von denen die Regierung will,das sie in Frankreich als officielle Nachrichten angesehen werden sollen. Seit derRestauration unterscheidet man imMonireur eine o.-nnie <>07ei,stle und eine >>.>> tionun <>st7eii-!!e. Hauptredacteur war Sauvo. Beiträge lieferten Amar im Facheder franz. Literatur; Tourlet in der alten Literatur; Peuchet in der Statistik,Staatswirthschafr:c. Der „Moniteur" hatte nicht nur in Europa , sondern auchnach Amerika einen solchen Absah, daß 1783 eine Druckerei für denselben angelegtwerden muhte. Vollständige Ecemplare sind so selten, das schon 1808 ei» solches^ zu Paris mit 600 Thlrn. bezahlt und 1825 die vollständ. Reihe (57 Bde.) in Ver-steigerungen mir 12,000 Fr. bezahlt wurde. Oft fehlen die I. VII und VIII(1788—1800), von denen eine geringere Aust. gemacht wurde. Unter den TageS-blättern der neuern Zeit behauptet der „Moniteur" eine traurige Berühmtheit.Denn in dem Zeitraume von etwa 25 I. stellt er uns unter einer und derselbe» Na-tion das Gemälde der unbeständigsten Dolkswurh und des ärgsten monarchischenDespotismus dar, und enthält zugleich die (beschichte des Untergangs des europ.Gemeinwesens, der Verhöhnung des Völkerrechts und aller Grundsätze, auf welcheein Staatensystem gebildeter Volker gebaut sein muß. In jeder Rücksicht bleibt ereine der wichtigsten Sammlungen von Actenstücken für den Geschichtschreiber dergroßen Katastrophe, welche Europa seit dein Anfange der franz. Revolution erlittenhat. Als Archiv der neuern franz. Geschichte ist er unentbehrlich. Den Gebraucherleichtern die „ lAbles ebrnunlo^igne.i et zlpli.ibelig. st» Uoiiiteiii nnivei.-ielstepub. 8NN nri^ine jnxgu's ee joui", Paris 1828, 3 Abiheil. (Die 1. von 1788bis zum 21. Sep5 1788, 4 Bde., Fol., 140 Fr.; die 2. vom 22. Sept. 1738bis Ende 1811, in 2 Bdn., 80 Fr.; du 3. von 1815—2t u. d. T.: „lästste,<>Aen,uzI«'i ste la ee-ituuration", 2 Bde., 80 Fr. Die beiden letzten Abtheil. ent-halte» keine „Inalv^o jonen.'iliei e", sondern eine notier; el>e»n,,!o-r. stei <>e-llainwnLes. estlii ete. Alle 3 Abtheil. kosten 800 Fr. Don 1825 an erschien eine
5eeu»ste 5e,ie steeennale ste l» kle^Nrni.nlinn.)
Monk (George, später Herzog v. ?(lbemarle), berühmt in der GeschichteCromwell's und der Stuarte, geb. d. 6. Dec. 1608 zu Pothandze bei Torrington,stammte aus einer altadeligen, aber unbegüterten Familie. Ungefähr 16 I.alt,vertheidigte er einst seinen Vater, der Schulden halber verhaftet werden sollte, ge-gen den Sherif, verjagte Letzter» mir Stockschlägen und mußte hierauf aus demväterlichen Hause fliehen. Im Regimentc seines Verwandten, des Sir RichardGrenville , machte er einen Seezug gegen die Spanier, ward hierauf bei der Expe-dition gegen die Inseln Rhe und Oleron gebraucht, und erwarb sich während desdarauf folgenden KriezS in Flandern gute militairische Kennkniffe. Als die Un-ruhen in Schottland ausbrachen, kehrte er in sein Vaterland zurück und wurde inder von Karl l. gegen die Insurgenten geführten Armee als Obristlieutenant an-