Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Montalembert

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der ungezwungenste Schriftsteller, den man finden kann; er hatOufir über einen Gegenstand und schreibt fie nieder, aber wird er dadurch

tu ^snd einen andern Gegenstand geführt, der mit jenen nur in der leisesten Berüh-cuifsg^ ^ ^ verfolgt er diesen, kehrt zu seinem Gegenstände zurück und verläßt ihnei»l>n,""e, oft ohne dann wieder darauf zurückzukommen. Er gleicht, nach Balzac ,als ^^ter, der in der Irre geht, der uns aber in anmuthigere Gegenden fuhrt,so vorsprechen hat. Da nur ein freier Sinn M. richtig zu würdigen vermag,

Ber^ ^ nicht an Tadlern gefehlt; aber die gültigsten Zeugen haben sein hohesstaur 5 ^ anerkannt. „Als Schriftsteller," sagt Laharpe, „hat Montaigne dergeaü ^ache eine Energie aufgedrückt, die sie vor ihm Nicht besaß, und die nicht^ ort weil sie in den Gefühlen Und Gedanken beruht und dem Geiste derist. K angeniesten ist. Als Philosoph hat er den Menschen geschildert wie erbv'n w ohne Schmeichelei und tadelt ohne Haß. Er hat einen Charakterlds ^ölichkeit, den man nirgends sonst findet, Man glaubt nicht ein Buch zuA s /andern einer Unterhaltung beizuwohnen; er überzeugt, weil er nicht lehrt.Ex'A^cht oft von sich, aber auf eine Meise, um uns mit uns selbst zu beschäftigen.^ sti weder eitel, noch heuchlerisch, noch langweilig r drei schwer zu vermeidende»in e"oonn man von sich selbst spricht. Er ist nie trocken; allenthalben ist erall ^/"am Herzen, mit seiner Gesinnung, Und welche Masse von Gedanken überh d Gegenstände! welcher Schah von Verstand! welche vertraute Mittheilungen,y foine Geschichte auch die unselige ist! Glücklich, wer seine eigne in dem CapitelUnü , .Freundschaft findet, das den Namen von M.'ü Freund (Etienne la Böetie)E Üblich gemacht hat". -- Außer den „Lssois" verdienen noch s.du-se ung, in denen viel Anziehendes und Belehrendes ist, obschon das Ganzespuren großer Flüchtigkeit an sich trägt,z. M o ntalembert (Märce Rene, Marquis de), geb. zu Angoulöme den'Juli 1714 , trat mit s. 18. Jahre in die Armee, machte den Feldzug von 1736für Zeichnete sich bei den Belagerungen von Kehl und Philippsburg aus. Da-bei, > ihm bie Compagnie der Garden des Prinzen v. Conti. Nach dem Frie-hat er s. Muße den Wissenschaften und trat 1747 in die Akademie. Er

stebx ^^"n als durch einen reinen Und zierlichen Styl auszeichnen. Während des8 eü°!, Kriegs war er von Frankreich bei den russischen und schweb. Heeren an-betzt ^ohher lvurde er nach Bretagne und der Insel -Okeron geschickt, welch?

" e "ach s. System befestigte. 1779 ließ er auf der Insel Aix ein hölzernes

Ax,^ ^^uen, das durch Festigkeit und Vollkommenheit in Erstaunen sehte. Durchvexf and hatte er sein Vermögen zerrüttet und mußte 1790 s. Gut in AngoumoiS j„ ^"nN. Es ward ihm in Assignaten bezahlt, und so verlebte er den Rest s. Tagepxx^wftigkeit. Als ein Anhänger der Revolution hatte er 1789 der National»üüll, b>k Pension überlassen, die ihm für den Verlust eines Auges war be-

worden. Er bot mehre Male der Republik s. Arbeiten an; erschreckt jedochö»l'a e Fortschritte der Revolution ging er mit s. Gattin nach England- GleichUnd n/ ^Eß er dieselbe, kam in dem stürmischsten Zeitpunkte nach Paris zurückbii„o " ^ verhaftet. Nachdem er s- Freiheit wiedererlangt hatte, ließ er s. Schei-chli? aussprechen und verheirathete sich wieder. 179S erwähnte der Convent s.,,A,tterstps^' ^"l'üiieu, ä I'nrt otlvnsik" aiif ehrenvolle Weise und bewilligte ihm Un-ü, /.I^ogen. 1796 geschah ein Gleiches von Seiten des Raths der Fünfhundert„V>/ s.Werke. Er starb d. 26. März 1800, nachdem er kurz vorher einsur 1 x 8 »Mts clo In Minino" im Institut vorgelesen hatte. Er hat auchsur Iv siege <1e 8äint-9e:>u ck'Aeie" geschrieben. Außer den ,I1ä-oder „6c>rresponcle>>eo ovec les generuu.v > t los minislios -iepiiiz 1761jU o„ 1794 -,. xj„E großxn Werke über die perpendkulaite Befestigung, untz^v»versittj°,w-rexice». Bd-VII.

" dieser Gesellschaft mit Aussähen bereichert, die sich ebenso durch

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