498 Montanus Monte Casino
^'^em „(rt äckeusik" hat M. auch kleine Komödien, Erzählungen und Eha"!^hinterlassen. ,
Montan» s, um die Mitte des 2. Jahrh. Bischof zu Pepuza inPmW ^ein eben nicht gelehrter Mann, gab sich für den von Jesu verheißenen Pal'm"(Tröster) aus, welcher das vollkommene Mannesalter des Christenthums ??? dReife der christlichen Tugend herbeiführen werde. In der Lehre wich er nurdie Behauptung, daß alle wahre Christen Eingebungen des heil. Geistes fe sti-gen und Erscheinungen hätten, von der herrschenden Meinung ab; die chch^scheu Hoffnungen und die Neigung zum steifen Buchstabenglauben hatte ss ^den judaifirenden Christen gemein, und auch die moralische Eigenthümlichkes ^irach diesen Grundsätzen von ihm gestifteten Sekte beschränkte sich auf kst? b ^Strenge in der äußerlichen Zucht, die sie in häufigen Fasten, in der Vera») ^heidnischer Gelehrsamkeit und weltlicher Vergnügungen, in der Enthaltungjeder zweiten Heirath und in der Willigkeit zum ehrlosen Leben und zum ^tsde suchte. Seine Anhänger, die Montanisten, nannten im Dünkel ^
" hohem sittlichen Vollkommenheiten sich selbst Pneumatici (Geistiggesinnte);hießen sie auch Pepuzianer oderPhrygier, weil Phrygien und überhaupt Klei" > ^der Schauplatz ihrer schnellen Ausbreitung war. Tertullian , selbst Montanst?>,ihre mönchische Strenge vertheidigt. Die mehr zur Gnosis geneigte Alepand"sehe Schule bestritt dagegen ihre Schwärmereien bis in das 4.' Jahrh., in d jSMitte sie erloschen und nur in Gallien durch phrygische Tolonisten noch einig? ?erhalten worden zu sein scheinen. Ach
Montblanc, der höchste europäische Berg (nach Saussure 14 , 6 m,Tralles 14,793 Fuß, und nach dem „itnieroire st«; Oäueve ä tstunucning ^ ^Toisen oder 14,70lst über der Oberfläche des mittelländ. Meeres), gehört!"grajischen Alpen, einer Kette der penninischen, und liegt mit seinen 3 von H,-,Schnee bedeckten Gipfeln in Savoyen zwischen den Thälern Chamouny "treves. Seit 1760, wo Saussure einen Preis darauf gesetzt hatte, einen WegMontblanc zu finden, waren viele Versuche gemacht worden. Die erste Bestes(8. Aug. 1788) gelang dem I). Pacard von Chamouny (daher:
»l» siüeit! niolitvs), und seinem Führer Jacques Balniat, der aocG
vor Pacard im Juni 1786 den rechten Pfad zuerst gefunden hatte. J>" -Äbst1787 d. 3. Aug. erstieg ihn, von Jac. Balmat geführt, Saussure aus ^?5^„grdund stellte Beobachtungen an. Den 19. Juni 1819 erreichten den Gipfel H?und van Rousselaer aus Neuyork. Dagegen verunglückte die Reise des russ- ,^rniel und ?l. im?lug. 1820, wo 3 Führer durch eine Lauwine verunglückten- ^18 gelungenen Besteigungen des Montblanc sind 8 von Engländern untern?"',dworden. Die 12. am 26. Aug. 1825 gelang den Engländern I). Edm. ^ ,^h?r-Cap. Sherwill. (S. „,4 visi t tu tii« «»«>«,,>ii ok äluuib! «»u", vom C?k' ssh.'will, London 1827.) Die 13. unternahmen am 25. Juli 1827 die Engst'")? §„ö-Fellowes und M. Harves; eine neu entstandene Eiskluft hatte ihre F"V?!, fand.thigt einen neuen Weg zu suchen, den man weniger gefährlich und mühw. jg xinDer Höchste, mit einem festen Schneelager bedeckte Gipfel des Montbla"? ^ A.schmaler Rücken, 150 F. lang und §o F. breit, nach N. steil abgeschnitten? ^ ae-aber weniger, und wird in Savoyen Dos deDromedare genannt. D"? 60
fahrvolle Reise wird jetzt mit verhältnißmäßiger Gemächlichkeit binnenStunden zurückgelegt. Die Kosten einer Besteigung belaufen sich aus» ^
Louisd'or. — Der Chimborasso ist ungefähr 800 Toisen höher, der höchst? A^ePyrenäen aber 1000 Toisen niedriger als der Montblanc, welchem der -Rosa am nächsten steht. M
MonteCasino, eine im Königreiche Neapel , in Terra diApenninen, neben dem Städtchen S.-Germano, auf einem steilen Berge g v^,uralte Benedictinerabtei, in einer reizenden Gegend, vom heil. Benedict vo>