für das Studium des Alterthums; deutsch im Auöz. von Schah und Sew^ser, Nürnb. 1797, umgearb. von Roth, Nürnb. 1801.- Ferner:inent« üe 1,1 monierili« i'rinroi«,", eine Ausg. DesIoh.EhryfostomusIk- y ^AthanasiuS u. a. Kirchenvater,' M. hat zu viel geschrieben, um seinem StY> ^mer die gehörige Reinheit und Eleganz zu geben. Als gelehrter Sammlerdie bleibendsten Verdienste. Er starb in der Abtei St.-Germain des Präs zu 4riö den 19. Dec. 1741.
Montgelas (Maximilian Joseph, Graf v.), geb. zu München 17Z'9hört in die Reihe der ersten Staatsmänner Deutschlands . Sein Vater war k .bair. General. Seine Vorältern (genannt Garnerin, Herren v. Thuiller, Mv.Monte gelasio) stammten aus Savoyen . Nach einer zweckmäßigen häuslm)Erziehung und einem guten Gymnasialunterricht in München , bei welchem M 'Talente glücklich entwickelten, reiste er nach Frankreich , um dort diedien zu treiben, und bereicherte sich mit Kenntnissen in allen Fächern derlehrsamkeit, vorzüglich in der Geschichte Lurch den gelehrten Pros. Koch zu ^5.bürg. Nach Vollendung s. Studien erhielt M. 1777 eine Hofrathsstelle in M .
chen; 1779 ward er kurf. Kämmerer und Büchercenfurrath. 1785 ging erZweibrücken , wo ihn der regierende Herzog Karl ll. zum Hsfcavalier annahm
nach
Letz'-
term folgte in der Regierung dessen Bruder, Maximilian , Joseph, letzrverst,von Baiern , welcher den Frech. v.M. schon früher in s. Dienste genommen Y? ,Dieser verschaffte dem thätigen Manne Gelegenheit, Lurch s. tiefen Einsichten'^Gewandtheit in Geschäften und kluge Berathungen, dem Herzoge, der da>n ,wegen franz, Einmischungen in sein Erbe jn keiner beneidenswerthen Lage wrgleich anfangs treffliche Dienste zu leisten, Einige Tage nach dem HintritteKurfürsten Karl Theodor , 16. Fsbr. 1793, zog M., in Begleitung s. Herrn,neuen Kurfürsten von Pfalzbqiern, in München ein und wurde zum Münster ,,guswärt. Verhältnisse exnannt, Von nun an erscheint er als treuer, weiser Rgeber seines Regenten in allen wichtigen Angelegenheiten des Staats; 1892 Mer zum kurf. Csmmissair ernannt bei denMalteserordenS-.Verhandlungen mit m Lland, und im nämlichen Jahre zu dem pfalzneuburgischen Landtage beordert; 1gward ihm die concentrirte Finanzverwaltung der kurf. Staaten übertragen; 1 ^ward er zum Minister des Innern, dann zum Bevollmächtigten bei Schließung rVertrags zwischen den Königreichen Baiern und Italien in Bezug aufFestfE»^Ler Militairlinien in dem ital , Tirol, als Grenze des Königreichs Italien; 1zum Commissair bei verabredeter Aufhebung des in den kön. bairischen und 'östreich. Staaten auf das Vermögen der Privaten und bestehenden Stiftungen S,legten Sequesters; 1808 zum Bevollmächtigten bei einer mit Östreich ?ußenden Übereinkunft über die freie Benutzung der Familien: oder Localsnftun» tund 1809,' nach dem Tode des Finqnzministers, Frech, v. Hompesch, zumÄ> ^ffer der Finanzen ernannt. Diese wichtigen Ämter verwaltete M. bis 181A .der König ihm mit einer Pension van 30,000 Gulden erlaubte, sich in den Rstand zurückzuziehen. Er machte darauf ein? Reise durch die Schweiz und1819 nahm er in der ersten Kammer (der Reichsräthe) qn der bairischenVersammlung Antheil. Zn der Überzeugung von der bewährten Treue ". -^1,h.änglichkeit und von den wichtigen Diensten, die M. in allen Zweigen der ^ ^und innern Staatsverwaltung, selbst in den gefahrvollsten Zeiten, dem Vatersgeleistet, erhob ihn sein König 1810 in den Grafenstand, ^
Man tg olfier (Jacques Etjenne), Erfinder des ALrostats 0- ^geb. d. 5, Jan, 1745 zu Vidalontes-Annonai, wo s. Vater eine Papiermanufabesaß, legte sich, sowie s. älterer Bruder IosepHMichael (geb.1740, grst-lo?./wider den Willen des Vaters, der gern Theologen und Rechtsgelehrte ausgen machen woll e, auf das Studium der Mathematik, Mechanik, Physik '