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Monti
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Irande von Rochelle herbei, das von den Katholiken belagert wurde, jedoch ^ ^folg; darauf ging er nach der Normandie und verband sich mit dem Ptossl ^scheu Adel dieser Provinz. Nach verschiedenen Gefechten wurde er genöthlg , <
in das Schloß Domfront zu werfen, wo der königl. General Matignoneiner tapfern Gegenwehr, am 27. Mai 1574 überwältigte und zum Gefa"^^machte. Wider s. Willen mußte Matignon, auf Befehl der Katharina von - ^dici, den gefangenen M. nach Paris liefern, wo ihm der Proceß gemacht u „am 26. Juni 1574 enthauptet wurde. Er bewies bei s. Hinrichtung den gt°l>Heldenmuth. M. hinterließ 9 Söhne, sämmtlich tapfere Krieger.
Monti (Vincenzo), einer der berühmtesten neuern Dichtergeb. zu Fusignano im Ferraresifchen 1753, studirte zu Ferrara , begab MRom, wo er Gönner fand und von Luigi Braschi, einem Neffen des Wpl ^zum Secretair ernannt wurde. Da er sich als Geistlicher kleidete, nannte jihn Abbate Monti. Die Arcadia nahm ihn zum Mitglied auf. Durch ssI »zum Wetteifer angereizt, dichtete er 2 Tragödien: „Galeotto Manfred! ^„Aristodemo", an denen man zwar eine glänzende Schreibart bewunderte ,dssbel aber zu gräßlich und unnatürlich fand und alle Handlung vermißte, D't ^mordung des franz. Gesandten Basseville zu Rom gab ihm Veranlassung NGedichte „Basvilliana", worin er sich als Nachahmer Dante's zeigt.
Werk, das glänzende Stellen hat, erwarb ihm einen verdienten Ruhm-andre Gedichte, die „Mufogsnia" und „Ferionade", find in ihrer ursprünIn^Gestalt weniger bekannt geworden; denn da bald darauf die Franzofen nach ^kamen, unterdrückte der Verf. die erste Aufl. und besorgte eine zweite, in bssfrüher gegen Bonaparte und dessen Heer gerichteten Schmähungen denten Fürsten zugetheilt wurden. M. wurde nun Secretair des DirectoriuM-cisalpinischen Republik in Mailand . Zwar ward er angeklagt, sich auf einerdüng nach Her Romagna wie ein neuer Verres betragen zu haben; allein IVerse, in denen er den Machthabern gewandt zu schmeicheln wußte, erhielten ^in seinem Amte. Der Feldzug Suworoff's in Italien 1799 nöthigte ihn, " ^Frankreich zu flüchten; die Schlacht von Marengo führte ihn nach Mailanrück, wo er den Tod Mafcheroni's besang. Dieses Gedicht erregte fast eben sBewunderung als die Basvilliana; da jedoch einige satyrische Züge Anstoß ^den hatten, vollendete er es nicht. Kaum zum Pros. der schönen Wissensihsi^-an dem Collegium Brera ernannt, erhielt er einen Ruf als Pros. der E>eredtl .keit nach Pavia. Aber Napoleon ernannte ihn zum Historiographen des ^reichs Italien und trug ihm auf, seine Thaten zu besingen. Dem gemäß vess 'der Dichter seinen „l4nnlo wovon 1806 6 Gesänge essch^ ^
Dieses höchst seltsame Werk fand heftigen Tadel, wogegen sich M. in eine ^Bettinelli gerichteten Briefe zu vertheidigen suchte. Aus Verdruß begab er sieh ^Neapel, zu Joseph Bonaparte . Hier erschien der 7. Gesang des „vmüo , Anicht günstiger aufgenommen wurde. Seine Tragödie „O.ffo tlr.ieeo" fandf .
danke
sk,
wenig Beifall als einige musikalische Dramen. Man fand die Poesie zu — ...w-ewol nicht ohne einzelne Schönheiten. M. übersetzte darauf die Satyren d^^uvenal und ohne (nach seinem eignen Geständnis Griechisch ru versiehe",»-». d.-H.,mrc2B«chn„ M-llind ,«L; m.? L üd,e beste). 1815 dichtete er m Auftrag der Stadt Mailand , eine Cantate ft-r ^Kaistr Franz. Dann beschäftigte er sich mit einer Umarbeitung oder Ergänz»^des Wörterbuchs der Crusca . Eme Sammlung seiner Merke ist kür-lich in MailaN"erschienen. Ein großes Dichtertalent ist M. nicht abzusprechen; 'seine LandslEnennen ihn >l v»nw e,^e,>ti!ito. auch x-Nviv». Dt.starb -u Mailand d^'13. 0ct. 1828. S. Witwe gab das nachgelassene Gedicht „Un l4ronüwle" ^Ges. und f. „beltLic" heraus.