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Monument
Moore (Sir John)
fingen Engländern nach Florenz, von wo er 1789 dem Josiah Wedgwood , ^Lehrer der ital . Sprache in dessen Familie, nach Neuhetrurien in Stafforolyfolgte. Er befand sich in London , als Lord Macartney 1792 4 junge Ehwei ^Zöglinge der ital. Missionarien, die Latein verstanden, nach Ehina mitneh>> ^wollte. M., der ohne weitere Hülfe, bloß aus den Schriften Fourmonps,Sprache der Mandarinen zu lernen angefangen hatte, schrieb an die jungen 6^'linge einen chinesischen Brief, kam dadurch mit ihnen in Verbindung, was MSprachkenntniß sehr Vortheilhaft war, erwies ihnen einige kleine Dienste, unshielt von ihnen das in Europa noch nicht vorhandene chines. Wörterbuch^seu zum Geschenk. Da sie es nicht wagten, den Brief des KoU S
von England an den Kaiser von China ins Reine zu schreiben, weiljedeTheilnayeines Chinesen an fremder auf China bezüglicher Politik in China mit dem - .bestraft wird, so zog M. die Gesandtschaft aus der Verlegenheit und verfertigteschöne Abschrift des chinesischen Schreibens. Hierauf beschäftigte ihn in Logebis 1804 der Plan, ein besseres Lexikon der chinesischen Sprache auszuarbcüe 'Um die Druckkosten zu erhalten, legte er seinen Prospectus mehren Akademien "Monarchen vor. Der König von Preußen, dem er eine s. Schriften über diefische Literatur zugeschickt hatte, war der Einzige, der ihm antwortete. Diese Ä ^nmnterung bestimmte ihn, England, wo er mit vergeblicher Hoffnung hmgehnüworden war, zu verlassen; allein bald nach seiner Ankunft in Berlin , 1806, üo 'zog Bonaparte die preuß. Staaten, und M. blieb ohne Aussicht auf Unterstütz"^Mit großem Muthe arbeitete er fort an seinem chinesischen Wörterbuche und gdabei Unterricht in der engl. und ital . Sprache. Erst 1809 konnte er seinen ebemkostbaren als seltenen, seitdem noch vermehrten chinesischen Sprachapparat "
, Schottland nachkommen und nunmehr die zu seinem großen Wörterbuche erf^/' liehen Typen in Holz schneiden lassen. Binnen 8 Zähren brachte er die Zahl bet! 'ben auf 20,000 Stück, ungefähr 3 Viertel der ungeheuern Aufgabe; dann liehtsich 1812 in Dresden nieder, wo er ebenfalls Sprachunterricht ertheilte und s 'gleich sein großes Typenwerk thätig fortsetzte. Auch hielt er Vorlesungen überfische Sprache und Literatur, und seinen lebendigen Vortrag machte sein chinesisaüBücherschatz und jene Typensammlung noch lehrreicher. 1827 verließ M. .den und ging nach Italien, wo er zu Siena im Vept. 1829 gestorben ist.reichen Sammlungen, darunter 30,000 chines. Typen, hatte er 1827 an die p^, sRegierung verkauft. Als Schriftsteller hat sich M. durch übers. ins Ital -, du^jtal. Chrestomathien, durch ein ital. und engl. Taschenwörterbuch und durch °
Herausgabe ital. Classiker, vorzüglich dramatischer Dichter, bekanntgemacht. ^nennen nur die von dem Engländer Clarke aus einem Codex der laurentianisss,,Biblisch, copirten „Poesie linoiu ineclite >!,»! nni^nil'. I.oieii?.o cle'lVlcüicn etc-(Liverpool 1790, auf Kosten des engl. Geschichtschreibers Roscoe gedruckt). A^Schriften M.'s beziehen sich auf die chinesische Sprache und Literatur und sind Z.""Theil in engl. Sprache abgefaßt und in engl. Zeitschriften erschienen. Man stddas vollständige Verzeichniß in der „kliognn clos bornmes vivuns" (4. Bd-)-
M o n um en t, s. Denkmale.
Moor, das, nennt man sumpfiges, morastiges Land nnt einem schwarzenden, in welchem gewöhnlich Torfgegraben wird; Hochmoor, wenn es hoch liegt u-bloß Heide oder Strauchwerk trägt, im Gegensatz von niedrigem oder Leegmoor-
Moore (Sir Zehn), brit. Feldherr, war 1780 zu GlaSgow geboren,einigen ins Ausland gemachten Reisen nahm er Kriegsdienste und ging alle Gra"durch., Als Oberstlieutenant wurde er 1793 von Lord Hood beauftragt, um w "gen Übergabe der Znsel Corsica an die Engländer mit Pavli zu unterhandeln. Adem Ende ward ein engl. Corps unter General Dundas auf Corsica gelandet, w lbei sich auch M. befand. Er eroberte nach großen Anstrengungen Fornelli; t
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