Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Montroß

Montucci

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^ Zunehmen. Dies nöthigte die Liebenden, sich heimlich zu vermählen. Abe,der sich gegen Frau v. Montespcn (der er (.Widerwärtigkeiten zuschrieb)^ ^idjgungen erlaubt hatte, wurde bald darauf nach Pignerol geführt, wo er 10sein ^ Zksangen blieb. Er erhielt feine Freiheit nur unter der Bedingung, daßgh/Gemahlin die Herrschaft Dombes und die Grafschaft Eu dem Herz. v. Maine ej Sie erkaufte gern mit diesem Opfer das Glück, mit ihrem Geliebten ver-eis?^ ^ben; aber es war von kurzer Dauer. Lauzun sah in ihr nur ein heftiges,j^.uuhtiges, noch in ihrem Alter von jugendlicher Leidenschaft glühendes Weib, sie^ einen unbescheidenen, untreuen, undankbaren, wortbrüchigen Mann. Seineje ^?^ende Unverschämtheit erbitterte endlich die Prinzessin so, daß sie ihm verbot,r >eder vor ihr zu erscheinen. Sie lebte jetzt zurückgezogen und starb 1693, wenig9uert und fast vergessen. Man hat von ihr anziehende Memoiren,sein ?^°nkroß oderM ontro fe (JamesGraham,GrafundHerzog v.), durch? Anhänglichkeit an seinen König, Karl I. , und seine Vaterlandsliebe ausge;bel, Als Generalissimus und Vicekönig in Schottland focht er gegen die Re;^ dieses Reichs, that sich in der Schlacht von Park hervor, schlug Cromwellbenr dkale und verwundete ihn mit eigner Hand. Da das Glück ihn in EnglandH "sien hatte, ging er nach Schottland , brachte durch sein Geld und Ansehen einLammen, nahm 1644 Perth und Aberdeen , schlug den Grasen Argyle undachte sich ^,m Meister von Edinburg . Als Karl seine Zuflucht zu den Schot;die und diese ihn auszuliefern beschlossen hatten, erhielt M. Befehl,

Hp Waffen niederzulegen. Er gehorchte unwillig und überließ Schottland der^Uth der Parteien. Außer Stand, in England zu nützen, ging er nach Frank;

und von da nach Deutschland . Um die Sache Karls I!., der von feinen An;E^gern als König ausgerufen worden war, zu unterstützen, landete M. mit einemakHeere in Schottland (1650). Allein er wurde geschlagen und suchte sichd^. . "er verkleidet zu verbergen. Der Hunger zwang ihn, sich einem Schotten,kchst ihm gedient hatte, zu entdecken. Dieser Elende lieferte ihn dem^Slie aus, der ihn nach Edinburg bringen, daselbst richten und zufolge"'Heils 1650 hängen und den Leichnam Viertheilen ließ. M. zeigte sich eben;^'Ain diesem Unglück wie einst im Glück.

Zeri? ^ " tserra (, eine uralte, berühmte, 1812 von den Franzosen zum Theil.borte Benedictinerabtei in der span. Prov. Catalonien , hat ihren Namen von^ vielen, den Zacken einer Säge ähnlichen Spitzen des Berges, an und auf welchemNicht Jeder ist im Stande, die gefährlichen, in den schroffen Fels gehaue;tufen zu den 13 Einsiedeleien, welche einen Theil des Klosters ausmachen, zuZ urnnen. Die jüngsten Mönche wohnen am höchsten und horsten, wie die Adler,Lei, 00F. hoch. Vom Kloster aus werden sie durch abgerichtete Maulesel mit^Mitteln versorgt; sie hören den Schall der Glocken, die Töne der Orgel undbch ^E"'g im Chor; aber nur an Festtagen versammeln sie sich zum gemeinschaft;N, ^'Gottesdienst jn der Klosterkirche.— Manche dieser Einsiedeleien haben nichtbau , ^um, als die kümmerliche Hütte einnimmt, manche aber noch ein Gärtchentem einige scheinen in der Luft zu hängen, und man kommt nur mittelst Lei;tz ""d Brücken, über schauerliche Abgründe zu ihnen. Immer weiter rücken diesj'edlU ' ^ derselben mit den- Jahren herab in die dem Kloster näher liegenden Ein;

endr^"/ sowie deren Inhaber absterben, immer tiefer und näher dem Kloster, undDl'gelangen sie in das Kloster selbst,-wo die Gräber sind. 1821 ist das Kloster"errat der Hauptherd der Revolution in Catalonien gewesen.

Vas , ontucci (Antoniuo), 1). der Rechte, einer der ersten Sinologen Euro;legtet' ^ d. 22. Mai 1169, studirte auf der dasigen Universität; zugleichsich mit unglaublichem Eifer auf das Studium der lebenden Sprachen.^ ward e-r Pros der engl. Sprache am Cpllegium Tolomei; 1186 ging er mit