Band 
Siebenter Band. M bis N.
Seite
513
JPEG-Download
 

d^^^.ürmung von Calvi drang er, obgleich gefährlich am Kopfe verwundet, anseiner tapfern Grenadiere in den Platz. Hierauf unterwarf sich die ganzeVereinigung mit England eine Generalconsulta unter Paoli'S Vor-Lveschloß. 1795 ging M. alsQberster mit der Armee, unter Abercrombie, nachder i, ^98 unterwarf er St.-Lucia und ward dann unter Abercrombie bei

Unternehmung auf Holland angestellt, hatte aber, da diese mißlang, wenigerj^tzenheit sich auszuzeichnen. Inzwischen eroberte Bonaparte Ägypten ; Eng-g"? schickte unter Abercrombie ein zahlreiches Heer zur Vertreibung der Franzosenden -n ^ Lande ab. M. befand sich bei demselben als Generalmajor und erhieltNur ->^g- sich zum Großvesier nach Jaffa zu begeben, brachte aber von tortL Überzeugung mit, daß auf das türk. Heer nicht zu rechnen sei. Der engl.Ah beschloß demnach allein zu handeln, und landete am 5. März 1801 beian u ' Kaum war M., der die Reserve befehligte, ans Land gestiegen, als erhafr spitze seiner Brigade mit gefälltem Bajonnet die auf einer Anhöhe Vortheil-.tia ^gestellten Franzosen angriff und nach Alepandria zurückwarf. In dem blu-hA" Gefecht am 21 . März, in welchem Abercrombie auf dem Schlachtfelde blieb,^ E M. mit der Reserve den Hauptangriff zu bestehen und wurde verwundet.^ genas zeitig genug, um an der Belagerung von Kairo und den folgenden Ereig-bis zur Capitulation des franz. Heeres Theil zu nehmen, welches er bis anden feiner Einschiffung zu begleiten hatte. Nachdem er darauf einige Zeit inAn* Schoßt seiner Familie verlebt hatte, bekam er, als die Franzosen mit einemgriff auf England drohten, den Befehl über ein in Kent zusammengezogenesaue^-' ^05 erhielt er mit dem Range eines Generallieutenants den Oberbefehl. ^icilien, ward aber von dort nach Schweden geschickt, um dem jungen KönigeUnk eue zu sein. Die Begegnung, die ihm hier widerfuhr, seine Verhaftungist flucht sind Ereignisse, deren Aufklärung von der Folgezeit zu erwartenWenige Tage nach seiner Rückkunft in England, 1808, ging M. mit einem^ "ppencorps nach Portugal zur Unterstützung der^Spanier. M. brach am 27.w , ^?n Lissabon auf, erreichte unter unzähligen Schwierigkeiten, da die Spä-hn gemeinschaftlich mitwirkten, am 14. Nov. Salamanca , vereinigte sichhaa ^ird, der von Galicien her vorrückte, zu Toro, stand am 22. Dec. zu Na-H^ssund beschloß, den Marschall Soult bei ssaldana anzugreifen. Aber die8 o a von dem Anmärsche Napoleons von Madrid her veranlaßte M., der mitzua 0 M. von 80,000 Franzosen beinahe schon umstellt war, sogleich den Rück-st) a Srruna anzutreten, um sich dort einzuschiffen. Selten hat ein Heer mit"großen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt, als die Engländer auf diesem Marsche,endr Verluste des größten Theils ihrer Pferde und ihres Gepäckes kamen siegew^' 18. Jan. 1809. vorCoruna an. Um die zum Einschiffen nöthige Zeit zusch, '"ven, mußte der mit überlegener Macht auf der Ferse folgende Soult zurückge-he hen werden. M. stellte um Mittag seine Truppen in Schlachtordnung und>n durch seine meisterhaften Anordnungen alle Angriffe der Franzosen . AberVvrk"** Augenblicke, wo er an der Spitze des 42. Reg. gegen den Feindder ^"3- schmetterte ihn eine Kanonenkugel nieder. Er starb als Held mit^ruhigung, gesiegt und sein Heer vom Untergänge gerettet zu haben.Pg . dankbare Vaterland ehrte sein Andenken durch ein Denkmal in derErche. Zch andres Denkmal errichtete ihm seine Vaterstadt Glasgow ,lern E oore (Thomas), einer der berühmtesten unter den lebenden engl. Dich-28. Mai 1780 zu Dublin , ist der Sohn eines dortigen Kaufmanns,Zen^s Eeme Kosten in der Erziehung desselben sparte. Samuel Whyte, der Iu-Knat, ^ des berühmten Sheridcm, wurde auch M.'S Führer, und der Geist desentwickelte sich so glücklich, daß,er gegen sein 12 . 1 . der alten Sprachen^rig war, und um diese Zeit seine Übers. des Anakreon begonnen haben soll.°»vekst,tiv,,z«Lexicv». Bd. Vll.

Moore (Thomas )

513