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Siebenter Band. M bis N.
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Moose

Moral

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^Eakt, welches, wie bekannt, und leider nicht ohne des Besitzers Schuld, vernichtetda/. " Indeß hat M. die Biographie Byron's (Land. 183V) geschrieben unddem Verleger Murray 6000 Pf. St. Honorar erhalten. 29.

Moose machen in der Botanik die 2. Ordnung der 24. Classe aus (or^pto-mu5ci). Die gemeine Sprache begreift darunter auch die Aftermoose,H He jedoch von den eigentlichen Moosen sehr verschieden sind. Wiewol sich dieseDächse ihres einfachen Baues wegen allmülig nach der Grenze der unorganischend-^per ^ "eigen scheinen, so herrscht doch in ihrer Bildung eine bewundernswür-^e Mannigfaltigkeit, besonders wenn man sie durch Vergrößerungsgläser betrach-gel ^an bemerkt an ihnen die wesentlichen Theile einer Pflanze: Wurzel, Stän-^ ' Blätter und Befruchtungswerkzeuge. Letztere waren zu Linne's Zeiten noch. "Ng untersucht und sind erst durch die Bemühungen Hedwig's genauer bekanntk Irden. So verschieden die einzelnen Gattungen unter sich gebildet sind, so umh./Heiden sie sich doch von andern, ihnen zunächst ähnlichen Gewächsen dadurch,aiid ^ Stiel mit Blättern besetzt ist, und die Wurzel eben da steht, wo sie sich ande ^" Pflanzen befindet. Die mehrsten bekannten Moose tragen büschelartige^H^ossene Kapseln, die wie kleine gestielte Knöpfchen erscheinen. In denselben

9/eichsam als Fruchtknoten oder Fruchtkeime kleine grüne mikroskopische Sa-

d Hörnchen enthalten, welche mittelst des kleinen spitzigen Deckels oder Huts,Stelle des Staubweges und der Narbe vertritt, von dem männlichen Be-H "Hsungsstoffe befruchtet werden. Dieser erzeugt sich auf besondern theils rosen-?t'3en theils sternähnlichen Theilen, welche man männliche Blüthen nennen^Ute. Sobald die in der Kapsel enthaltenen, fruchtbar gemachten Körnchen zurNeu Klangt sind, hebt sich der Deckel, und der Same wird verschüttet, um zuH En Pflanzen entwickelt zu werden. Fast alle Moose haben eine sehr dauerhafte>Nl ^ sind ganze Jahr hindurch mehr oder weniger grün, gedeihen aberj.Ganzen mehr in der Kälte als Hitze. Getrocknete Moose können nachkn Jahren durch Feuchtigkeit wieder belebt werden,sch- d o r a b i t e n, ein arabischer Stamm, der eine besondere Classe der mauri-Nation ausmacht. Sie sind die Ausleger der Gesetze, die Priester, Arzte'st ei^^^ute. Sie,allein können lesen und schreiben. Die Würde des Chefs

und der Älteste in der Familie ist jedesmal der Nachfolger,y,. Moral. Mit diesem Ausdrucke (von dem lat. morc«. Sitten) bezeichnete

den, ^Sittenlehre (im gemeinen Leben auch bisweilen die Sittlichkeit selbst, in-3eb>>"^" Moral statt Moralität gebraucht). Da man aber fand, daß der Sprach-stg^?"ch des Wortes Sitten mehr auf äußeres Betragen, nämlich auf den An-st,.,. ' als auf die Gesinnung des Rechten und Guten hindeute, indem ein sehr ge-dieyn Mensch doch ein unmoralischer sein könne, so nannte man angemessenerderb , ^ Pflichtenlehre oder Tugendlehre, welche Ausdrücke jedoch ebenfalls wie-ez ,I* d in engerer, bald in weiterer Bedeutung genommen wurden. Das, worauf^Nd gütlich ankommt, ist Folgendes: Der Mensch ist ein fühlendes, wollendesleg^ endendes Wesen, sein Dasein ist mithin an Gefühle, Neigungen und Über-^knüpft. Welchen von diesen soll er die Zügel anvertrauen ? Es ist an-^frie?' ^ seinen Gefühlen hinzugeben; es ist angenehm, seine Neigungen zust^Ivigen; die Erfahrung aber belehrt uns bald, daß nicht nur über das Maß,^hqeb" ^er die Art und Weise dieser Hingebung und Befriedigung die ge-etst-/"de und richtende Vernunft ihre Stimme nicht aufgeben kann. Daraus^findu eine Art von Zwiespalt in unserm innern Wesen, ein Streit unserer Em-und Neigungen mit unserm denkenden, prüfenden Geiste, kurz zwischenander» Ü""^chen und unserer vernünftigen Natur. Dieser Zwiespalt kann nichtleg, ^ aufgehoben werden als durch eine bestimmte Ausmittelung des Verhältnis-n Welchem die Vernunft zu dem Begehrungs- und Gefühlsvermögen und zu

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