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Siebenter Band. M bis N.
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Morales

Moralpriiicip

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»Hen Begriffe der Pflicht, oder der Tugend, oder des Gutes gibt, wonach siechichtenlehre oder Tugendlehre, oder Güterlehre in einem engern Sinne wirk,große Verschiedenheit statt. Eine Prüfung dieser Verschiedenheiten in dere^ickelung der Moral enthalten SchleiermachersGrundlinien einer Kritik der. hörigem Sittenlehre" (Berl. 1805), und Dreve'sResultate der philosophiren-

de --^nrenteyre" (Berl. 1805), und Dreve's,

» Vernunft über die Natur der Sittlichkeit" (Jena 17ft7) sind hierüber beson?M empfehlen. Die neuesten Darstellungen der Moralphilosophie sind vond"A("Echik"), Eschenmayer, Schulze, deWette, Esser, Droz (s. d.) u. A. In. Poetik nennt man häufig auch die Lehre, welche einem didaktischen Gedichte^Grunde liegt, die Moral des Gedichts, z. B. bei einer Fabel. clcl.b Modales (Cristobal Perez, nach A. Luis de), 1509 zu Badajoz geb.,berühmtesten spanischen Maler, erhielt den Beinamen des Göttlichen,^ weder wegen s. trefflichen Arbeiten, oder weil er nur religiöse Gegenstände zur^rbeitung erwählte; auch nannte man die Straße, wo er wohnte, nach s.Na-Dieses Ruhmes ungeachtet lebte er anfangs in großer Dürftigkeit, weil erGemälde so fleißig ausführte, daß er nur wenige Arbeiten zu liefern imwiche war. Kühnheit des Pinsels, mit der fleißigsten Ausführung gepaart,s che, ftdoch veredelte Nachahmung der Natur, Charakter in den Figuren zeichnenArbeiten Vortheilhaft aus. Man sieht mehre davon in Toledo , Valladolid,^'Zos und Granada. Er starb zu Badajoz 1586.a s Vd o r a l i s ch wird in seiner weitesten Bedeutung dem Physischen entgegen-§ Mund bezeichnet alles Das, was durch die Gesetze der Freiheit bestimmt oderisss,, .. bezogen wird. In diesem Sinne ist 'Alles moralisch, was der Mensch mitha!» - und Freiheit thut. In einer engern Bedeutung heißt moralisch Das,süh auf das Sittengefetz bezieht; in diesem Winne sind Handlungen und Cha->p> lwe Moralisch gut oder böse, je nachdem das Sittengefetz sie billigt oder ver-dasK, der engsten Bedeutung heißt moralisch Das, was aus Liebe fürGute, um der höherer Vollkommenheit willen geschieht.^Moralischer Beweis, so nennt man häufig die Schlußfolge, wel-Sell n Vernunftglauben, dessen Begriff in der Kant'schen Schule aus-

wurde, anSsprechen soll. Man nennt ihn richtiger den moralischensi^^ltgungsgrund. Das Wesentliche desselben besteht darin, daß man dieAufgabe des Menschen als das schlechthin Gewisse, Gottheit, Freiheit und'svlichkeit aber, als die vorausgesetzten Bedingungen, unter welchen diese^Efindet, also um dieser Aufgabe willen, für^ewiß hält. Die Gottheitüur sst^nrch zu einer bloßen Vorstellung, welcher der Nittlichhandelnde Realität(s» ^r>m beilegt, weil er ihrer bedarf, um seine sittliche Gesinnung zu nähren.

auch den Art. Gott .)

be 7 Moralprincip jssdie Idee, welche an der Spitze der Moral steht; oftd^A üwn darunter den Grundsatz, durch welchen die Merkmale des Guten vonlttz.Moralphilosophen ausgesprochen werden. Diejenigen, welche die Freiheit desN,us ^s annehmen denn Die, welche den menschlichen Willen dem Mechanis-Natur unterordnen, können eigentlich nicht von einem Moralprincip alsKt*" Gesetze sprechen, können entweder das von dem Menschen zu errei-Uoß ? Gute als einen vollkommenen Zustand des Empfindungsvermögens ansehenech °?g"be ,'fi Befriedigung des Glückseligkeitstriebes setzen, dann stellen siekine/o!^omfiischeg Moralprincip auf, oder sie setzen dasselbe in die BefriedigungEud jn ^ der praktischen Vernunft und stellen so ein rationalistisches Princip auf.

.^aisinus find Rationalismus sind die beiden entgegengesetzten Ansichten derschickn >n verschiedene Gestalten ausgebildet werden und schon in der Ge-

Mtqe/ ältern Philosophie auftreten, film entschiedensten stellen sie sich einandergen ,n der epikurischen und stoischen Schule, von denen jene eine Glückselig-