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können. Der Brand van Moskau war nach der allgemeinen Meinung nichts Zu:fälliges, sondern ein vorherberechnelrr Plan und das Werk des Grafen Rostop-fehln. Dieser widersprach zwar m sein.r Schrift: „l.a Geil« s»r Nu,e„,lic- >lvlVIvro'ii. p.n >e täunie Kottopesiinr" (Par s 18d3), den franz. Armeederichtcnund lehnte den Ruhm jener Großthat ganz von sich ab; doch gab er zu, daß Brand-siisicr von den Franzosen ertappt worden seien, die Rak.ten und Bränder bei sichgehabt hätten. Räch dem gedruckten Verhöre sind von den Franzosen 30 genanntePersonen verhaftet und 13 davon, als überführt, aus Rosiopschin's Befehl Feuerangelegt zu haben, erschossen worden. Man weiß, daß die Eigenthümer der Wa-genmagazine, welche in Moskau eine ganz? Straße einnehmen, als sie gesehen,daß die franz. Dfsiciere gleich nach ihrer Ankunft diese Wagen für sich in Beschlaggenommen, einmülhig, um dem Feinde diese Beute zu >n!r>ißen, des Nachts ihreMagazine in Brand gesteckt haben. Auch nennt Rosiopschin m.hle Kaufleute, diedasselbe mit ihren Häusern gethan baden, wob- i einige ertappt unk aus der Stelle 'erschossen worden sind. Übrigens mögen wol einzelne Franzosen, aus Nachlässigkeit,oder absichtlich, um plündern zu können, Feuer angelegt dabei, o g> > n ih. nschon ,in der ersten Nacht die großen Kaufläden in der Nähe des Kreml :n Brand; hier-,aufgab es Feuer m mehren Gegenden der Stadt; aber,-,st am fünften Tage nachdem Einrücken der Franzosen verbrcüete ein heftig,r Wind die Flammen nach allen ,Seiten, sodaß binnen 3 Tagen ',832 Häusir (K Achte! der Stakt) in Asche la-gen. Da Napoleon erlaubt halle, die bereits bi ennenten Häuser zu plündern, sowar der Eifer der Soldaten beim Löschen nicht sehr groß. Die Russen selbst be-haupteten damals, der Brand von Moskau 8ü ganz das Werk der Franzosen , wo- ^durch der Bolkshaß gegen den Feint noch mehr en'stan n:t wurde. Selbst Kutusofferklärte gegen Laurision, er habe nur Befekl qegebin, daß einige Magazine ver-ibrannt würden. Das Übrige hätten die Franzosen gethan.') Über den Einzug der '
') Andre, welcbe den Brand für ein Werk des Zufalls balten, erllären dessen Entste- ^bang auf folgende 'Art. Kaum war Napoleon uu Kreml angelommen, so zerstreuten sichseine Garden, um die umliegenden räden z» plündern. Sie fanden solche verschlossen 'und bewacht durrb große Bullenbeißer, welche dieEinwobner ziirüügelassen ballen. Dieü^verzögerte den rü.,ang der Plünderung bis zur Abendzeit. Z» einigen Vasen fanden dieplündernde» Soldaten große Vorralbe von Wachs- und Lalgilchrern, wovon sie, um dieeingetretene Dunkelheit zu erhellen, ganze Bündel brennend aus Uwe Baronnette sreckienund mit'diesen Feuerbränden in den Waare,unagazinen, oft gefüllt nur feuerf.mgenden 'Materialien, inRwllern, grialleu und Scheninn. un.derlieseii. sslieinand, der diese Lbat-sache mit annih, wnnderre sich, daß u> niedren die>er raden Feuer ane brach, welches sich,da dw Plünderer nicht aus röschen dachten (und m dieser Vernurrnng noch weniger dieMoskowiten), schnell verbreitete, sodaß noch an dem nämliche» Abend der Ranch inNapoleons Zimmer drang »nd ihn »eibigle, die lauin dezogene taiierl. Burg z,i räumen.Die franz. Se Walen, welche die großen Kamer von de» Bewodnern verlassen sanden,mußten selbst Feuer machen, Brot baclen und lochen, ohne d.e innere Einrichtung derhanwr, die russischen Feuerbeerde und Kaae.eien, sowie dw hansig unter den Fußbödenlnngeleireren Warmrobren und deren Behalt lungsneise zu teni.en. In Stallen vollä?olz, Keu und S'.roi, süiierten ne, grösueiirbe-ls berauscht, beim Scheine brennender.holzspänc, ibre Pferte; sebr begreiflich war es daber, nenn ihnen die.Häuser über demKopfe in Brand gericthen. .hierzu kommt (nach obiger Ansicht), daß die schreckliche Maß-regel einer absichtlichen Verbrennung der Stadc von Selten der russischen Regierung eben-so unsicher als unnörlsig zur Vernichtung d s wanzö. .Heeres war. Mit dem heiitrumdesselben ngch Moskau vordringend, während be.eeFlügel an gleichemVordringen gebindertwaren, rannte ss.apoleon nur offene» Augen m sein Verderben, sodaß er, wäre auch Moskau unversehrt geblieben, bei eimgemVerweileu in dieser Stellung offrudar verloren war. Dage-gen konnte die Verbrennung vonMoskan eine für bieRusseu sebr nachlhellige undldie franz.Armee rettende Folge baden. Nichts ward dieier ,o verderblich als das Verweilen biszum Eintritt der winterlichen Kalte, u id wer konnte berechnen, daß Napoleon auf Mos-kaus Schutthaufen 4—5 Wochen thatenlos zubringen würde? Was würde die Folgegewesen sein, wen» er, was ein andrer Heerführer zett an haben würde, beim 'Anblickeines Schutthaufens anstatt eines wohlversehenen Richtpunktes, sich auf der Siebe an