Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Moskwa («chlacht an der)

ras Dorf Seminofka an dem großen Walde den AnlehnungSpunkt des linkenFlügels, der durch einige davor aufgeworfene Werke gedeckt, und dessen Verbin-dung mit der Mitte durch eine rechts gelegene Lchanze gesichert ward. Hiermitnicht zufrieden, hatte Kuiusoff auf der von dem linken Flügel vorspringenden Höheein Werk bauen lassen, das die in den Wald führende Straße und die Übergängeüber die Kaluga bcstrich und jeden Angriff auf die Hauptsiellung, die von Bc«rodino aus links flankirt ward, rechts flankirte. Aus dem rechten Flügel unterBarclan de Tolln siand das 2. (Baggovoutb in und bei Borodino) und das 6.Infanieriecorps (Dcck.oroff bis an die große Redoute), n der Mitte, unter Demningsen, das 4. (Tuschkoff) und ein Theil des 7. Insameriecorps (RajewSki), aufdem linken Flügel, unter Bagration, das 3. Corps (Ossrmann), an den Waldgelehnt, der durch 2 Grenaticrdivisionen und moskowsche Miliz vertheil igt ward;in und hinter dem vor dem linken Flügel liegenden Werke standen 2 Divisionen;ein 2. Treffen unterstützte das 1.; die Gardeinfanterie war in Reserve hinter derMitte, ein Theil bei der großen Redoute, die Gardecavalerie und Kürassierdivi,sionen mehr gegen den linken Flügel, Kosocken mit regulairer Reiterei aus der gan-zen ÜiNie vertheilt. Als Napol.o» am 5. Text. vor dieser Stellung angekommenwar, erkannte er sogleich, daß die vor dem linken Flügel befindliche Redoute inseinem Besitze sein müsse, ehe der Hauptangriff beginnen könne. Er ließ sie deß-halb gegen Abend von 2 Divisionen des 1. Corps (Davoust) erstürmen, währenddas 5. (Ponialow-ki) gegen den dahinter gelegenen Wald vorrückte. Der 6.Sept.verstrich unter gegenseitigen Rüstungen zur Schlacht; die Russen vervollkommne-ten chre Lchanzen, die Franzosen führten einige große Batterien auf. Am Abenddes Tages hatten sie folgende Stellung: auf dem rechten Flügel das 5. Corps andem bezeichneten Walde, neben ihm, bei der eroberten Schanze, 3 Divisionen des4. Corps; in der Mute das 3. (Iunot ward am andern Morgen unter Nev ge-stellt) und 3. Corps (Reu), hinter ihm das 1., 2., 4. Cavaleriereservecorps (Nan-souty, Montbrun. Lalour-Maubourg), die Garden im Rückhalte; auf dem lin-ken Flüq-l gegen Borodino das 4. Corps (Vicekönig von Italien ), 2 Divisionendes 1. Cm-ps und das 3. Cavaleriereservecorps (Gruochy). Am 7. Sept. früh um6 ilhr begann der Angriff; das 5. Corps suchte in den Wald einzudringen, das 1.zog den Waldsaum entlang gegen Seminofka, das 2. CavaleriecorpS ging über dieKaluga , um die Verbindung zwischen diesem und der Mitte zu erhalten, welchesjetzt noch bloß durch Kanonenfeuer Theil nahm. Um sein Vorrücken zu erleichternmußte der Vicekönig um 7 Uhr Borodino angreifen; eine Division drang in dasDorf, ward aber zurückgeworfen^ Während hier vergebliche 'Anstrengungen ge-macht wurden, drang der Feind (nach 9 Uhr) von der großen Redoute aus vor;das 3. und 4. CavaleriecorpS, ihm entgegengeschickt, hielten endlich diese Bewegung,jedoch mit großem Verluste, auf; Davoust war jetzt bis dicht an Seminofka,Poniatowski in den Wald gedrungen; auch Neu ging mit deni Müreltreffen lang-sam vorwärts. Napoleon ließ nun die große Schanze durch 3 Infanterierrgimen-ter des Dicekönigs angreifen; allein sie wurden beinahe aufgerieben. Mit ebensowenig Erfolg und nicht minderm Verluste stürzte sich das 3. CavaleriecorpS, vomrechten Flügel dahin gezogen, darauf. Während dezizen ward Ney vor dem zer-störten Dorfe in ein hartnäckiges Gefecht verwickelt; wiederholte Angriffe aufBorodino wurden abgeschlagen, Ney's Heerhaufe litt sehr durch kreuzendes Feuer,Davoust vermochte nicht weiter vorzudringen, und Poniatowski ward im Waldezurückgeworfen. Jetzt, um 3 Uhr Nachmittags, sandte Napoleon das 4. Ca-valeriecorpS gegen die große Redoute, und die sächsische Brigade unter Thieke-mann drang zäürmend in dieselbe ein, die nun sogleich mit Infanterie besetzt undbehauptet ward. Unter dem Schutze dieses wichtigen Werkes beschloß nun derfranzösische Feldherr, die Mitte zu durchbrechen, die Garden rückten daher vor;