Band 
Siebenter Band. M bis N.
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566
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566 Most Mostowski

allein sie kamen nicht ins Gefechsi denn Ney, durch 80 Kanonen verstärkt, bemäch-kigte sich des zerstörten Dorfe? und suchte nun links die Deibindung mit dem er-oberten Werke. Kutusoff, d'e Gefahr, die ihm drohte, wohl erkennend, setzte sogleichseinen Rückhalt gegen Nev in Bewegung; aber w e muthig er auch vordrang, sofand er doch in dem kreuzenden Feuer jener 80 Kanon, n und der Redouke ein nichtzu überwindendes Hinderniß, und das mörderischste Ges etzt des Tages endete mitdem Rückzüge, da auch der Vicckcnig indes Borodino genommen und Davoustebenfalls Raum gewonnen halte. Nach 6 Uhr gmoen die Russen gegen Mosaiskzurück. Davoust rückte in gliche Höhe mit Ney und Ponicnowski, aus dem Waldevordrinaend, vereinigte sich mit jenen. Der Rückzug der Russen erfolgte moroser-Ordnung und ohne weiter» V rlust, die Franzosen zogen langsam nach inZssolon-nen; denn erst am Abende des folg. TageS konnte di- Cavalerie ihrer ?tvantzardeDeosaisk besehen, ssdach Kukuseff's Benetzt sollten die Franzosen geschlagen und vonden Kosacken 7 Werfe wnt verfolgt werden sein. Di? Stärke der franz. Armeekann man ungefähr 150,060 Dd. annehmen; die Russen mögen nicht sehr vielschwächer gewesen sein. DchS Schlachtfeld war mit 50,000 Todten und Sterben-den bedeckt. Die Russen gaben s löst chren Verlust zu 25,000 M. an; der franz.ist jedoch grösier gew sen. RuMcher Seits ward der kühne Feldherr Dagraliontödtlietz verwundet. (Vgl. Russisch - teutscher Krieg.)

M o st, Traubensaft, der durch Gährung Wem liefert; doch unterscheidetman in Weinländern d-esen ungegolwenen, ftifien Mostvom einjährigen, noch trü-ben Weine oder sauern Moste. Der frische Most enthält viel Zucker und Gallerte,lehtere macht ihn zur Gährung sehr geneigt; daher denn Most nicht gut anders,als nach dem d'ese Gallerte sich als weißer Satz abgesondert hat, in wobl verschlosse-nen Gefäßen anföewahrt werden kann. So vorbereitet kommt er bisweilen ausWeinländern als Handelswaare vor, öfter jedoch schon snrupstick eingedampft aussüdlichen Weingegenden, wo er einen großen G> halt an Zucker hat. 1.

M o st o wski (Thaddäus, Graf), geb. 1766 in Warschau gegenwärtig Mi-nister des Innern und der Potzzei im Königreich Polen, einer dw ausgezeichnetstenund kei ntnißreick stm Staatsmänner Polens , war 1790 Mitglied des Senais lindzuglrich Her usgeberem.r Nationalzeikung, die auf den öffentlichen Geist großenEinfluß hatte. An der Abfassung d r Constitmion des 3. Mai 1701 hatte er vielenThe l. Nach der targow'her Eonfede, aiion wart er nach Paris geschickt, um eineN.rtii düng in t »er ss rz R- publik anzuknüpfen. Er schloß sich hier den Häupternder Girondeparkei an und wa>d in d-ren Sturz mit vernickelt. Nur mit Mühegelang es ihm aus Frank,e'ch zu entkommen. Während der polnischen Revolution1794 warer Mitil. d s aroß nRatks, und nachKoSciuszko'sFall, unter Wawrecki,dessen Nachfo'zer. auch Mitglied de? groß«» Kriegsrath?. Nach der Einnahme vonPraga machte M. den kühnen Vorschlag, mit den noch übrigen 25,000 M. und100 Kam nen in einem raschen Z ge Deutschland zu durchzieh?» und sich am Rhein mit den Franzosen , di in diesini Fel'zuge große Vortheile errungen hatten, zu ver-einigen. Der Plan ward angenommm, und Dombrowski an die spitze gestellt;indessen scheiterte die Ausführung durch die Uneinigkeit der übrigen Generale. Jetztblieb M. in Wars-tzan, ward von Suworoff gut behandelt, ab r auf Katharinasbesondern Befehl veihestet und nach Petersburg geführt. Bei Pauls Regierungs-antritt (1707) e:hi lt e> d'e Freche t und ging aus siine Güter zurück, wo er sichdem Ackerbau u>ch den Wissenschaften wo niete, und u. a. d''e Herausgabe der pol-nischen classischen S^ris stell r begann, von welchen bis 1805 26 Bde. erschienenwaren. 1866 machte er eine zweite Reise noch Frankreich , wo er sich 1809 an-kaufte und b-s 1815 b'ieb. Jetzt rief ihn Alexander nach Warschau und übertrugihm die obengenannken Ministerien. S in Bruder Joseph hat sich in den po-litischen Unruhen Polens ebenfalls bemerkbar gemacht. Er war 1792 mit Adam