Neu deck
79tt Netz
kosten übrig bleibt. Nettopreis ist der Preis, wovon ber Rabatt abgezogenist, und welcher daher gant an den Kaufmann bezahlt werden muß. Das Netto-gewicht einer Waare bleibt übrig, nachdem nian Alles, was zur Verpackung undEinschließung derselben dient, als Gefäße, Verpackungsmittel ic., davon abge-sondert hak, also das Gewirk der bloßen und reinen Waare.
-st? eh, jedes aus Fäden künstlich zusammengescklungene Gewebe. In derAnatomie nennt man den häutigen, von Gefäßen netzförmig durchkreuzten Theilin den Eingeweiden derSäugethure das Netz oder die Netzhaut. Gemeiniglich er-streckt es sich vom Mog-m bis noch der Nabelgegend und dient vermöge s Fettesda',», die nahe liegenden Eingeweide besonders schlüpfrig zu erhalten und sie vor demnachtheiligen Aneinanderreihen bei den Pressingen und Bewegungen der unternBauchmuskeln zu bewahren. In der Meß- und Zeichnenkunst nennt nian Netzdie netz- oder gitterförmig, d. h. in gleichen Entfernungen unter rechten Winkelnkreuzweise gelegenen geraden Linien, welche das genaue Zeichnen und Einweisenerleichtern. So nennt man auch Netz die auf den Landcharten sich durchkreuzendenKreise und Linien der maihemat. Geographie. In der Perspektive bedeutet Netzeine in kleine Fächer getheilte Figur, entweder wie sie an sich selbst ist, oder auch wiesie von einem Spiegel, geschliffenen Glase oder aus andern optischen Ursachen hin-geworfen wird. Im erstern Fall. nennt man es erniicul,,,, l'rolotvpi, im an-dern aber erntu-ulmn !>>- >>!. — In der Tuchweberei nennt man Netz die Ver-wickelung zerrissener und durch Unachtsamkeit des Tuchmachers nicht wieder zusam-meng-cknüpfttr Kettenfäden mit andern Fäden.
Netzhaut, s. den vor. Art. und Auge und Nerven.
Neuarchangelsk, oder Sitka Hafen und Stadt auf der Daranows-insel, im K. Georgs III. - Archipel, am Norsolk-Sunde der Nordwestküste vonNordamerika (57°3G N. B. , Hauptsitz der russ. Niederlassungen daselbst, wo-durch Rußlands Handels- und Colonialpolilik mit den Verein. Staaten in naheBerührung gekommen ist. Denn Ruß'and verk. hrk von hier aus mit den Margue-saeinsekn und selbst mit China . Der Handel daselbst wird ausschließlich von derrussisch-, Nordamerika «. Compagnie betrieben, deren Vorsteher in P le.sbuna sind.Sie läßt hier durch Jäger in kleinen mit Fellen überzogenen Fahrzeugen, Baydar-ken genannt, die von der Insel Kotjak au? b mannt we, den, die wichtige Fischotter-jagd betreiben, welcher aber bei der PrinzWallisinsel von wild-n Insulanern, undan der Küste von Californien von den Verein. Staaten Hindernisse in den Weg ge-legt werden. (Vgl. über die Besitzsireitigkeiten der hier beib iligten HandelsmächieNordamerika ). Nachrichten über Neuarchangelsk hat uns der franz, Capi-tain de Roguefeuik, der in Auürag des Kaufmanns Balguerin in Bordeaux von1316— 19 eine Reise um die Welk machte, gegeben. Neuarchange'sk bestand1821 aus einem Fort und mehren Blockhaus,rn mit etwa 1006 Emw.
N e u b e ck (Dalerius Wilh lm), als L hrdichter bekannt, geb. zu Arnstadt im Schwarzburg -Sondershäusischen, wo fein Daier Hofapoibeker war, 1765, be-suchte die Schule seiner Vaterstadt und die Ritterakaoemie zu Liegnih in Schlesien ,studirte dann zu Göttingen und Jena , an welchem letztem 4)rte er 1788 die m di-cinische Doktorwürde erhielt. Von Liegnitz , wo er noch Beendigung s. aka ein.Studien eine Zeit lang als ausübender Arzt gelebt hatte, ward er als Kreiephpsikusnach Steinau in Niedersiblesien berufen. Einen gewissen Ruf ha! er sich erworbend'irch das L hrqedicht: , Die Gesundbrunnen ", in ffeißia ausgeai-b. wohlklingendenHexametern dVreslau 17 15 Lpt. 17 >8, Fol.; e^end. 1809, 4.). Der 1. Gelangenthält die Entstehung der Mineralquellen, der 2. d'e Beschreibung der vorzüglich-sten Quellen dieser Art in D utschland, und der 3. und 4, Vorschrift, n für dieBrunnenkur selbst. Man hat in diesem Werke alle die E genschaften gefunden,