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Siebenter Band. M bis N.
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Neugriechische Sprache uns Literatur

Hülfsmittel Vermehrt. S. die Granimatik von sshriilopulos, der das Neugriecki^schesürAolisch-Dorisch hält(2?ien 1805). Schmidt'»..Deutsch -griechlscheSprach-lehre" (Lpz. 1808), eine deutsch-griechische von Bojadschi (Wien 1821 u. 1823),Jules Davids „älötlioele j>»ur eluilicr lo l-!»i;uo grecizuc »xiilorue" (Paris 1321), ein ,,^o»-->xr,xoc 7ea^»XX^X,^/L0<! r)/q cXXi/. ,x-/^ X«, >^»,x,x)/<!

<r>/c" (Paris 1820), W. Münnich s „Iieugr.-deutsche Sprachlehre" (Dresden 1826) und v. Lüdemann's , Lehrb. der neugr. Sprache" (Lpz. 1826). )luch deut-sche Philologen, wie Frietemann, Poppo, ließen das Neugriechische in Derücksick-tigung seines Verhältnisses zum Altgriechischen nicht unbeachtet; doch wurde einWerk bisher übersehen, das für die Sprache, wie sie lebt, vorzüglich wichtig ist:die von Neidlinger ungenügend mitgetheilten „llenuuks ni li. I.e.cko, o» tl,eInu^un^os e^<»l,ci, in (lieooo tl,<- >ii,-5<uit die in s. „IZei-,-.,r<'l,k5 i„

ttr.-oc,.-" (1814) sich finden. Von Athanas. StagiriteS wird eine griechischeSprachlehre angekündigt. Auch vgl. das „Üioiä»,,,»,. lrnnrnis-groc !>,o»Io>,,>-,piäoö-lo O'ui» »lirouu»^ sur l:> ^rxinn, äro ei le svittaxe <1e l'uue ei l'uuirelrii^ue, >>.,r Ore<^. /.ilicoistc,»" (Paris 1821).

Den 2 Mal durch Rußland beichworenen Volksgeist konnte zwar die rai'chaufschießende Literatur der Neugriechen, meist Übersetzungen aus dem Franz., nicktsehr erheben, da sie ihm meist Fremdartiges anzueignen suchte; aber seit der edleKorais und ihm Gleichgesinnte ,i,»griffen, bemerkt nian eine Höheres ins Augefassende Thätigkeit. Die Schule zu Scios, leider durch das Mordfest am 11. April1822 verödet, die seit 1800 bestand, die Akademie zu Ianina, deren Direcwr,AthanasiuS Psalida, für den erste» neugriechischen Literalor gehalten wurde, unddie von den Franzosen auf den ionischen Inseln begründete Akademie waren Ver-einigungspunkte der griech. Jugend geworden, die nicht ohne Einfluß auf den auf-strebenden Sinn des griech. Volks bleiben konnten. Unter Englands Schuh undLord Guilford's weiser Fürsorge entwickelte dort sich der griech. Geist zu allmaligerReife. Bereits ward zu Korfu , auf Canning's Befehl, am 29. Mai 1821 dieionisch-griechische Universität eröffnet. Sie besteht aus 4 Fakultäten, der theologi-schen, der juristischen, der medicuuschen und der philosophischen. Ihr Kanzler warLordGuilford. Die Vorlesungen werden in neugriechischer spräche gehalten. Un-ter den Professoren zeichnen sich aus: Bambas von Sc»o, der Luerator Asopio;und Piccolo, der über die neuere Philosophie Vorlesungen hält. In Paris bestehtfür die neugriech. Sprache ein eigner Lehrstuhl; auch H. Klonans gibt über sielebhaft besuchte Verträge. Im Drucke erschien der von IakobakiS RhizoS N,rulos(seit dem Der. 1829 hellen. Regierungssecrelair für die auswärt. Angelegenheiten):„(äouis »le 1ilter:,I»ie oogue I,i,,",-rne. »ionue ä tAiieve. §>„ >ä»e llu,,,-I,e,i" (2. A., Genf 1828). In München ward später ein Lehrstuhl errichtet; inWien- in Petersburg, in Triest widmeten reiche Griechen dem Buche: wesen ihrerLandsleute eine Aufmerksamkeit, die den Sinn der Gebilte-en höher erhob und denlebenskräftigen Stamm rasch in Knospen und Blüthen trieb. In Odessa bestandseit Jahren ein griech. Theater, wo altgriech. Tragödien, m die neue Sprache üb,r-setzt, die Zuschauer entzückten. -Lolchen Versuchen folgten bald eigenthümlicheSchöpfungen von Iakobakis Rhizos („Aspasia" und „Polyxena "), von Pikulos,und Übersetzungen neuer dramat. Werke von OikononioS, Kokkinakis u. A. Be-geistert riefen Rhigas (s. d.), Panago Suzzo und Polvzois ihre Landsleute zuKrieg und-Schlachten; lieblich dichtete Ehristopulos, im Sinne des tejische»! Sän-gers zur heitern Freude ermunternd, Kalbo und Salomo von Zanke sangen, jener-Oden, dieser Diihyramben; in ängstlicherer Form steht Iannakateky TianiteS vonKonstantinopel obenan. Ernster ist Sakellarios's Muse (Wien 1811), undPerdi-karis salyrisch. Alep. Suzzo schrieb Saryren und ä Tragödien, daru-uer „MarkBolsaris". Den Fall von Missolunghi hat die schöne junge Evanthie (Schwester

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