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Siebenter Band. M bis N.
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Ncuhof NclchcOaiiv

sie um den Leib. Die Wohnungen an den Küssen sind auf Pfählen gebaut, undaus denselben geht eine lange Art von Brücken, so weit als die Flut zu steigen pflegt.Eine solche Wohnung ki.nt für mehre Familien. Der Hausraih besteht in einigenMarken, einem Her'e, einem irdenen Topfe :e. Die Männer scheinen sich bloß mitJagd und Krwgen m beschäftigen. Sie haben Pfeile und Dogen von Bambusrohr.Eine sonderbare Waffe bemerkte Cook in einer legend bei den Einwohnern, indemsie kurze Stöcke in der Hand bauen, welche sie zu beiden Seiten schwenkten; in dem:selben Augenblicke sah man Feuer und Rauch, wie wenn eine Flinte losgeschossenwird, aber es gab keinen Knall und dauerte nur kurze Zeit. Durch die Chinese»,welche mit den Einwohnern Handel treiben, schuiien einige Gebräuche der Religiondes Fo bei ihnen Eingang gefunden zu haben. Die Reisenden unterscheide» dreier-,lei Arien von Einwohnern, nämlich die wilden Papuas (von der negei artigen Race),die Ureinwohner malaiischen Stammes, die HaraforaS, welche im Innern der In-sel Ackerbau treiben , und Dadschuer oder Ora» BadschiiS, ein wanderndes Fischer-volk. Der König der .N iederlaude. Wilhelm I., ließ die Westküste von Neuguinea aufnehme,,. Aug'eich ward in der Tritonbai (3° 42" S. D.) eine königl. niete: land..Niederlassung, das Fort Dubüs, am 24.Aug. 1823 gegründet.

N euhof (Theodor, Baron v.), König v. Corsica, stammte aus einer adeligenFamilie in Westfalen . Sein Vater, Haupnnann der bischöflich - nnmsterschenGarde, st. 1K05. Theodor v. N. studirte im Icsuiteiicollegiuni zu Münüer, dannzu Koln. Er flüchtete von hier, nachdem er einen jungen Menschen aus einembedeutenden Hause ii» Zweikampf getödlet halle, nach dem Haag, erhielt durchVei Mittelung des spanische» Gesandten >» emeni spanischen Regimente, das gegendie Mohre» >n Afrika bestimmt war, eine Lieutenanisstelle und wart wegen s. Wohl-verhaltens zum Hauptinann befördert. Bei einem AuSsall aus der Festung Oran gerielh er in die Hände dcrMvhren, von denen er demDey nach Algier ausgeliefertwurde, wo er 18 I. als Dolmetscher Dienste geleistet haben und zu den geheimstenAngelegenheiten gebraucht worden sein soll. Als die Corsicaner nach mehren miß-lungenen Versuchen, sich und ihre Insel von den Bedrückungen Genuas zu befreien,1133 den Plan zu einer eignen RegierungSsorm entworfen hatten, sprachen sie dieDeys von Tunis und Algier um Hülfe a», die ihnen auch, unter des Barons v. N.Oberbefehl, 2 Regimenter und alle Kriegsbedürfnisse, welche ihnen mangelten, zu-kommen ließen. N. wurde von den Corsen mit Freude empfangen und 1156 vonihnen mit einer Krone von Lorbern zum Herrn undKönig ihrer Insel gekrönt. AlsBeweise s. konigl. Macht ließ er Münzen von Kupfer und Silber schlagen undstiftete einen Ritterorden „der Erlösung". W» Nov. 115k verließ er, um auswär-tige Hülse zu suchen, Corsica, unk kam 1131 mit vielem Kriegsgeräche zurück, daser in Holland von einigen Handelshäusern, denen er zu einem vorlh, ilhasren Baum-olhandel mit Corsica Hoffnung gemacht, erhallen hatte. 1158 aber unterwarfensranz. Hülfsiruppen Corsika abermals den Genuesern. N. halte fliehen muffen.Als jene 11-tl abzogen, entstanden neue Unruhen. N. konnte sich aber gegen dieGenueser und eine corsilche Opposition nicht behaupten, und flüchtete nach England.Hier verfolgten ihn die Lieferanten, und er wurde Schulden halber verhaftet. 1156veranlaßte der Minisicr Walpole eine Subscripiio» zu s. Rettung. Er befriedigtedavon >m Accovde s. Gläubiger und starb im Dec. des nämlichen I. aus Gram.Seme Freunde setzten ihm ein Grabmal mit dem Epitaphium: „Das Gluck gabdem Manne ein Königreich und versagte ihm im Alter Brot".

Neuholland, ai ch A ustralasien (s. d.) (156 —111° O. L. , 10" 31^— 88" 56' S. Br.), das Festland des 5. Weltiheils, die größte Insel der Erde (Ki 0,060 ^M.), har s. Namen von den Holländern, die 1615 das Land wiederemdeckten, nachdem es beinahe ein Jahrh, früher schon von den Portugiesen gesun-de» worden war. Es wird durch die Torresstraße von Neuguinea und durch dieBaffcsstraße von Vandieiiieiisland geschieden, nördlich, westlich und südlich vom