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Niederländische Schule
Schule. — Wir empfehlen: vckN der Wvnckt'S „Illrtnlro <Ie5 troulilo; de5 p.ier-Ix>5" (2. Aufl.) als das beste Werk über den Zeitraum der franz. Revolution; Z. I.de Smet hat dasselbe benutzt in s. ..Ili^tniro <>v la Ije-Ipiifui" (2. A., Gent l822);ferner des Pros. Friedr. Bar. v. Reiffenberq >le l'liiei. I'.,ve-l>!,i>"
(Brüssel >827, 2Bde.). DieGesch. des2lbfallsderNiederlande von Lchillei hat derMarq. de Chateaugiron ins Franz, überf. (Paris 1827, 2 Th.'e.), Ferner: Z. Z.de Cloet, „6i:e>^r.>plOe It ieln, iifiio. ;>I>,eigne ei-t >ti,ti,^,ie stn rnv. <lee si.>>--bazel ,Ie «er c-olonios" (Brüssel 1822, 2 Bde.) (meist nach Cannabich'S Beschreibungder Niederlande im 3. Bde. 2. Abth. des weimarikchen vollst. „Handb. der neuestenErdbeschreibung", 1820); M. A. O.uetelet'S (Leeret, der staust.Commission) „lie-el>erel>es sur lu fxgnilrition. lez fwi/ioiie. le« -l<'pn>>! ,I<inenilieiIe eloiis le ivv. cle5?->gr-1>/i.?", Mit Anm. vom Hrn. von Keverberg (Brüssel 1828); das „lti„e,->i,o<j» INV. <>05 l'u'z-ba»" (?lmsterd. 1827, 2 Bde.), und das „Handelsgesetzbuch fürdas Königreich der Niederlande", übersetzt von H.C.Schuhmacher (Aliona 1827).
Niederländische L ch u l e nennt man die Gesammtheit der Ma-ler, welche seit dem 11. und 15. Jahrh, in den Niederlanden ihre Kunst auf ei-genthümliche Weise auszubilden beflissen waren. Sie theilt sich in die holländischeund die flandrische oder flamänd. Schule. Die flamänbische wurde gegründetdurch Zoh. van Eyck (s. d.) (geb. zu Maaseyk im 11. Jahrh.) und unter-scheitet sich durch glänzende Farbengebung, Magie des Helldunkels, umsich-tig bearbeitete, aber sch echt gewählte Zeichnung, durch Größe der Composiuon,durch einen eigenthümlichen Adel der Gestalten und einen starken, aber natürli-chen Ausdruck. Zu diesr Schule gehören vorzüglich: Franz FloriS (geb. 1520.gest. 1570), den man den fianterischen Rafael nannte; der Geschieht- und Zag-denmaler Ioh. Stradanus (te Llrael) aus Brügge (geb. 1536), Mart. de Vos(geb. 1520), Spranzer (geb. 1516). Peter und Franz Porbus, Vater und Sohn,Heinr. Steenwpk, der Perspeciivmaler(geb. 1550-, DionpsiuS Calvaert (s. d.),die Brüder Paul und Äiatth. Bris Ban-Oort (geb. 1557), Peter Breughcl unds. Sohn Johann, Roland Saverv aus Courtray (geb. 1576). Nach allen diesenkam Pet. Paul Rubens , der kühnste, umfassendste Maler neuerer Z.it, ein Mannvon unerschöpflichem Fleiß, von riesenhafter Phantasie und Darstellungskraft,dem man gegen 1000 bekannte Gemälde zuschreibt. Mn ihm hob sich die fiamantische Malen aus ihren Gipfel. Mehre ausgezeichnete Künstler folgen: Franz Sny-derS (geb. 1579), dessen Zagdstucke alle andre an Wahrheit und Kühnheit überlief,fen; Zodoeus Momper (g,b. 1580)/ dessen Bergthäler teni Auge angemhmeFernen zufuhren; Pet. NeefS, der b.rühmte Kirchenmaler; Dav. Temers, Va-ter und Sohn, die in Darstellung von Bauer,igesellschaften, Dorfsesten, Wacht-stuben u. dgl. kaum ihres Gleichen haben; Kasp. de Crayer (geb. 1582-, der sichin s. histor. Gemälden an Ausdruck und Coloru dem Rubens nähert; GerhardSegers als Historienmaler ebenso groß, wie s. Bruder Daniel als Blmiien- undZnsektenmaler. Alle Nacheiferen von Rubens übertraf jedoch Zak. Zordaenssgeb.1594). Abrah. Zanssen und s. noch besserer Schüler, Theo . RomboulS, kom-men Rubens an Co.' 0 iN, nicht ober an Große der Gedank.n gl ich. Der ämsigeLukas van Üben verfertigte die Landschaften zu Rubens s Malere-eri, und si Mor-genröthen sind j dem Künstler zu empfählen. Am. van Tyk (geb. 1599) erwarbsich den Namen des Königs der Portraitmaler. Er üb riras R bens durch Rein-heit und Schönheit der Formen. Korn. Schul, den, Zoh. Wildens oft die Land-schaften verfertigte, zeichnet sich als Historienmaler auS; Adrian Brouwer erwarbsich Ruhm durch u edten Da stell, »gen gemeiner Scenen; Zeh. von der Meerdurch s. Htnenstuck.-; Am. Franz van der Meulen durch s. Schlachten; Franz undZoh. Mlet, Vater unk Sohn, durch ihre Landschaften. Auß-idem haben sichin dieser Schule ausgezeichnet: Zoh. Bol, WenceolauS Koeberger, Heinr.