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Siebenter Band. M bis N.
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Niederländische Sprache, Literatur und Poesie

tet als Adrian van der Werft Der Blumenmaler Pet. van Hülst aus Dortrechtwurde übertreffen von dem, welchen in dieser Gattung kaum ein andrer erreichthat, von Jak. van Hupsum. Diesen sind noch beizuzählen: Corn. Ketel, Ioh.van Ravestein, Zoh. Torrentius, Zob. van Vopen, ?lnna Maria Scbnurmans,Adrian vanDstade, f)oh. Booih, Barihol. van derHelst, Dtto Marccllis, ^)oh.Goedaert, Alb. van Everdingen, Heinr. Rokes, Gerbrandt van den Eekhout,Theod. Helmbreker, Jak. Lavecg, Heinr. Verschunring. Marie van Osterwrk,Wilh. Kalf, Adrian van der Kabel, steh. Stee», Vkelch,or Hondekoeter, Zoh.van der Hcyden, E. van der Neer, Ich. Glauber, Job. van Hacbienburg, Aug.Terwestein, ffoh-Verkoolie, Konr. de Bruyn, Karl de Moor, Franz Pet. Ver-heyden, die beiden Honbraken, Rache! Rnisch, Konr. du -Lark, Fi iedr. Mo^ che-ron, Diedr. Valkenburg, Konr. fftoepel, ffoh. de Wirt und Corn. Troost. Vterk-würdig ist es, daß die niederländ. Malerkunst nach langem Verfallsich «owol in dennördl. als südl. Provinzen des Königreichs in unsern Tagen gleichzeitig w'eder er-hebt. Eine ehrenvolle Erwähnung verdienen unter den neuern Künstlern dieMaler van Os, van Spaendonk, Sebeffe,', Pien mann, Hog-'s, Kuipers, Dm-megang, van Br,e, Wonder; Schoteis zbekannt durch s. Bild: Meeresstille) u. a.Mitglieder der Gesellschaft l'iettuu. ?luch darf man sich von de, unter den Kunst-instttuten der fliiederlande ausgezeichneten Male, akademie zu?l»twei pen, sowie vonden Kunstausstellungen m ?l»istertam, Gent , Haag, ?lntwerpen, Bruffel u. a.,die günstigsten Einwirkungen verspreche». Die k. Gesellst!), der schönen Künste zuGent und andre setzen Preise aus. Der König kaufte Pienemann'S 1824 ausge-stelltes Gemälde, die Schlacht be, Waterloo (18 F. bre-t und 25 F. tief), für40,000 Gldn. und bestimmte es zum Geschenk für den Her;og von Wellington .Über die jetzigen Künstler der belgischen Schule finde! man Nachrichten in de» „

ein 8a!, I, <>,' (.anest' (1823), die der Seeretoir der lonigl. Gesellsch. das.,Herr v. Bast, herausgibt. Den Voi Wurf, daß Darstellung der gemeinen Naturdas Charakter snsche der ni derländ. Schule sei, haben Manche ausschließlich gegendie helländ. Schule geltend machen wollen, die sich b.strebt habe, in der kleinenCabinetsmalerei ihre Farbe,,kunst zu ze'gen, dagegen die siandrische in größeiu, Ge-niälden auch die hohe, edlefleanir dargestellt habe. Man hat geg'aubk, die flandri-sche Schule dadurch gegen die holländische zu erheben; allein eS konnte gar wohl sein,daß eben Dasjenige, wodurch man sie zu erheben gedachte, ihr zum Nachtheil ge-reichte, weil es nicht auf das Was, sondern auf dasWie der Darstellung ankommt.Wie nun, wenn Georg Förster Recht hätte, welcher sagt: die Werke der flamlanti-schen Maler se,e» größieiukeils der Art, daß man in dem vortrefflichen Handarbei-ter den Dichter, in dem Bildner des Körperlichen den Seelenschöpfer vermiffe?Käme es denn nicht daraus an, ob die holländ. Schule bei ihren Darstellungen ge-rade Das zeigte, was man dort vermißt? Daß aber dies gar oft der Fall sei, ver-mag wol Niemand zu läugnen. Besser würde man daher Mangel an Idealisirungbei höchster B-frietigung der Wuklichkeitsfodeiungen, bisweilen auf Kosten derSchönheit, als allgemeinen Charakter der niederländ. Schule angeben. Zwischen derflandrischen und Holland , bleibt deßhalb immer noch ein Unterschied. Daß sich beideSchulen wesentliche Veidienste um das Praktische und Technische der Malerei er-worben haben, ist niemals m Zweifel gezogen worden; daß aber auch die ästhetischenFoderungen von ihnen weit häufiger befriedigt worden, als man gemeinigl ch sich ein-bildet, das kann nur Der läugnen, welcher keine Arten des Schönen annehmen will.

Ni eder lä n d isch e S p ra che, L i tera tur und Pocsie. Die Lpracheder Niederlande, eine Mundart der deutschen , stammt von der alten sächsischen odersassischen ab, deren Töchter die angelsächsische (friesische) (von welcher das Englischeabstammt), die niedersächsische oder plattdeutsche, die holländ. und die flämischesind. Die flämische Sprache hat die Hauplgrundzüge und Wurzelwörter mir derConversatwnS-Lericon. Bd. VII. 65