Nil
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"str dieser Stadt unweit Prevesa.— Nikopoliü in derBulgarei, eine wichtige,Mische Donaufestung mit 20,000 E., Sitz eines Pascha, ist bekannt durch die'Niederlage, welche hier der deutsche Kaiser Sigismund 1398 von den Osmanen er-,tt. Gegenüber am linken User, fast unter den Kanonen der Festung Turn»,''Egt die Festung Kalo (Art von Brückenkopf), welche die Russen am 15. Zan.^29 mit Sturm nahmen.
N i l. Dieser große Fluß durchströmt Rubien Und Ägypten. Unterhalb Kairo ,^ er 3000 Fuß breit ist, theilt er sich in 2 Haupttheile, die sich wieder ist verschiedeneV'Nie theilen, von denen die beiden äußersten nach Q. und W. dem untern Theile vonÄYpten die Gestalt eines Delta (s. d.) geben. Im Alterthume zählte man 7^uptmündungen, in denen er sich in das mittelländ. Meer ergoß, von denen aber^ht nur die Arme bei Damiette und Rosette noch schiffbar geblieben, die andern hin-Abgen verschlammt sind. Die Quellen des Nil sind noch immer nicht genau bestimmt.Gw Schottländer Bruce will die Quellen des Nil in der Provinz Gojam in Abyssi-Ä'dn im Nov. 1770 gesehen haben; diesem Vorgeben ist jedoch von A. widersprochenWorden. Gewöhnlich nimmt man an, daß er in den abyssinischen Gebirgen im Lande"k Agows aus 3 Sumpfquellen entspringe. Schon d'Anville machte darauf auf,Arksam, daß drrFluß, dek sich oberhalb Sennaar mit jenem Flusse Abyssiniens, demÄvawi (d. i. Vater der Ströme), vereinigt, weit beträchtlicher sei und leicht der wirk-te Nil sein könne, auch stimmen alle neuern Geographen darin überein, daß derM der Alten, der nach Ptolemäu« auf dem nördl. Abhänge der Mondsgebirge ent-I^inge, der Bahr el Abiadh der Araber sei. Der westl. und größte Nilarm, Bahr elAbiadh, der Weiße Strom, entspringt (7° N. Br.) aus vielen Quellen üuf dem'"lvndgebirge, Gebe! Kumri, fließt anfangs in nordöstl. , dann aber in nördl. Rich-tig und nimmt viele Flüsse auf. Etwa 8 Tagereisen nordwärts von Shilluk, umQ 16° N. B., vereinigt ei' sich Mit dem östl. Nilarme (Bahr el Azrek, der blaueff/roin). Obgleich dieser kleiner ist, so heißt es doch im Lande allgemein, derAbiadh^.ue in den Azrek. Der Bahr el Azrek ist es, dessen Quellen Bruce aufgefunden hat,
^3 wasserreiche Brunnen auf einer sumpfigen grasreichen Alpenhöhe in einem"ale im Lande der Agows. Gleich nach ihrer Vereinigung bilden sie einen nicht"bedeutenden Fluß, der sich in der habessinischen Landschaft Dembea in einer Breite^ 260 Fuß, in den See von Tzana oder Dembea ergießt. Er durchströmt ihn 5feilen lang, ohne daß sich sein Wasser mit dem des Sees vermischt. Aus diesem, strömt er gegen Südosten, macht dann eine große Spirallinie gegen Südwesten"b hierauf nach N., bis er nach einem Lauft von 29 Tagereisen sich wiederum sei-Quelle bis auf eine Tagereife genähert hat. In 3 verschiedenen Wasserfallenb^'ehbricht er die Grenzgebii ge Habessyniens. Bei Sennaar bildet er ein sehr frucht-,"ves Stromthal, vereinigt sich bei dem Orte Hoj'le mit dem Bahr el Abiadh, undyW dann der Nil . Dieser strömt nun vom 16 bis zum 30° N. B.,einr bedeutende. ^gung nach W. ausgenommen, in meist nördl. Richtung fort, durchstießt Rubienftukt sich, nachdem er zuvor den einzigen großen Zustrom, den wir kennen, denjIQze, aufgenommen hat, in 3 Dtromschnellen, bei Syene (das heutige Assouan)^das Thal von Ägypten hinab. Die Gebirgskette, welche der Nil hier durchbricht,M>el el Silsily, streicht vonO. nach W. und besteht in geringer Breite aus Granit-^leii, den einzigen im Nilthal, in welchen man noch die Steinbrüche findet, aus de-i"" die alten Ägypter ihre kolossalen Obelisken brachten. Sowie der Nil aus demIyern Nubien durch diese Felsenpäffe hcrabgesunken ist, beginnt eine neue Land-est, durch welche er nirgends als wilder Gebirgsstrom rauscht , sondern in stiller/caftstar als ein fruchtbringendes Wasser über 100 Meilen weiter gerade nordwärts?"'g'eiket. An dieser südl. Grenze von Ägypten verkünden die großen Ruinengrup-u von Philae und Elephantine das Wunderland. Einzig in seiner Art ist von hierlli aBildung des stiiithals. Von Assouan bis Kairo , wo die Stromscheidung ist,M näni/ich der Nil in einem Thale von einer mittlern Breite von 2 Meilen, das