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Nimbus
von 2 Höhenzügen begrenzt wird, davon der eine gegen O. das ganze Land bis zu^rothem Meere füllt; der andre in W. steigt von Lybien auf und zieht wie ein platt"'furchtbar öder Damm dem Nil entlang, in einer Breite, die zwischen Assiont ""der großen Oase etwa 4 Tagereisen beträgt. Dieser Wall von Ägypten schützt d"Nilthal gegen Versandung aus den Wüsten des westlichen Libyen . Die östua>Begrenzung des Nilrhals steigt senkrecht empor und wird darum in ihrer ga"«"'Länge Gebe! Mokattanz, die steile Felsenwand, genannt.' Dieser östliche Höhsmzug ist durch mehre O.uenhäler von O. nach W. durchschnitten. Außer ihnen ss'den sich noch viele mehr und minder breite Schluchten, welche den MokattaM v"Zeit zu Zeit durchbrechen. Zn Mittelägypten erweitert sich das Nilthal etw"mehr. Doch ist es an der breitesten Stelle bei Fajum nur 4z Meilen breit. As)von hier an zieht sich die libysche Hügelkette immer mehr gegen W.; die öst'"i"verschwindet bei Kairo ganz, und es breitet sich die unabsehbare Flüche desaus. Was den Nil für Ägypten besonders wohlthätig macht, ist sein jührliabAuStreten, wodurch er das zwischen der arabischen und libyschen Bergkette liege""'15K große, stark von Salztheilen durchzogene Nilthal überschwemmt und»doppelten Ernten befruchtet, welche Fruchtbarkeit indessen nicht so sehr demligen Ansatz des Nilschlammes, der allmälig Ägyptens Thal über die Wasserst^erhob, als vielmehr der Wässerung selbst zuzuschreiben ist. Dom 18. und l 'Zuni fängt er an allmälig zu steigen, erreicht im Sept. seine höchste Höhe, "fällt dann wieder ebenso allmälig und in ebenso viel Zeit, als er gestiegen ^'Durch Canäle wurde schon im höchsten Alterthume das Wasser des ausgetret"^,Nils gleichförmiger vertheilt, und man hatte an mehren Orten sogenannteMesser angebracht, an denen man das Steigen und Fallen des Flusses sorgn ' 'tig beobachtete. Die Ursache dieser periodischen Überschwemmung suchte man s"d"damals in dem in Abyssinien vom März bis zum Sepr. fallenden Regen und"um dieselbe Zeit das Wasser nordwärts treibenden Winden. Das Wasser sNil, welches wahrend des Sieigens verschiedene Farben zeigt, ist zwar sch'mt""Aaber sehr süß und angenehm im Geschmack; doch muß es, da es das einzige ^tränk der Ägypter ist, zum Trinken oder zur Bereitung der Speisen mit gest"r'nen bittern Mandeln oder Tropfstein klar gemacht werden. Der jetzige Pasch""...,Ägypten hat den Nil durch einen 45 Meilen langen Eanal 1820 wieder mit""pandrien in Verbindung gesetzt. Wegen seines regelmäßigen AuStrerens konnte dNil im alten Ägypten eine Zeit- oder Calenderbestimmung werden. Zn der äMtischen Mythologie ward er als Landesgotcheit verehrt. Die Griechen machte" sszum Sohn des PcntvS und der Th»lassa, oder des OkeanvS und der Telyp^Als seine Tochter wird Memphis genannt, denn die Stadt d. N. lag aw H ^Man sah ihn als den Erzeuger aller Haupigötter des Landes an. Um die A"Sonnenwende, wo sein Anschwellen anfing, feierte man ihm das Fest Nu^.opferte ihm schwarze Stiere, streute Lotosblumen auf das Wasser rc. Ä,,Stadt NilSpoiw hatte er einen Tempel. Man bildete ihn gewöhnlich von sch'",zzem Marmor Zuin Andenken seines äthiopischen Ursprungs. Um ihn her spiele"^Kinder, alsHieroglyphe, daß er so viel Ellen wachsen muß, wenn er ganz wohlss^fifür Ägypten w>rden soll. Auch hat man den Nil in kolossaler Größ, als FluR pgebildet,'ruhend auf einer Sphiuy von der größten Schönheit, von 1k Kindernspielt und mit Lvrbern und Ähren bekränzt. Attribute von ihm sind auch dsS ^kodil und Nilpferd, die Sphinp und der Delphin.
Nimbus nennt man den Strahlenkranz oder Schimmer, mit dem ,im Alterthume die Häupter gewisser Gottheiten, Könige und Kaiser, seit dein -stenlhume das Haupt Christi und der Heiligen (Heiligenschein) vorgestellt^Diele erklären diese Sitte daher) daß es bei den römischen Triumphzügenwar, einen gewöhnlich runden Schild über dem Haupte des TriumphatorS Z"stigen, daß man daher ferner auch die kleine Bedachung so genannt habe,