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Niinwegen
mit dem Bel der ChaldSer und dem luetisch-persischen Kaiumaras für gleichb^''
L.
tend hält
N i m we ge n (Nymwegen, blimr^nr), Hauptst. eines Bezirks der.niedss'
länd. Provinz Geldern, ist befestigt und liegt reizend auf mehren Hügeln an
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Waal, über welche eine fliegende Brücke führt. Sie enthält 9 Kirchen, 1900 ^und 14,000 E., welche Gerbereien, eine Leimsiederei, Bleichen und beruh' ^Weißbierbrauereien (der bekannte Most, ein weißes Sommerbier, wird außery»der Stadt versendet) unterhalten, auch viele gemeine messingene Rauchtabücksd^ lverfertigen und einen noch immer ansehnlichen Speditionshandel treiben. ^einem Hügel an der Flußseite erblickt man die Trümmer des Falkenhofes, einerten Burg, die Karl d. Gr- erbaut huben soll, und die das Hostager der fränkischeKönige war. Das Rathhaus enthält eine reiche Sammlung römischer Altemmer: auch ward hier der 1618 und 1619 geschloffenrFriede unterzeichnet, welcs,für Holland und Deutschland ebenso nachtheilig als vortheilhaft für Franm .war. Der Kalverbosch, ein anmmhiger Spaziergang, und das Belvedere I>angenehme öffentliche Spaziergänge.
N in iv e, s. Ninus.
Ninon, si Lenclos.
Ninus. Nach alten ungewissen Sagen war Ninus ein assyrischer -Nachfolger des DeluS, und einer der größten Eroberer in Asien , Er erweisdas assyrische Reich bis an die Grenzen von Indien , an den Nil und an den ,,nais, hcirathete die Semiramis, die Gemahlin des Medon, eines seiner Statstvter, die ihm durch Anschläge zur Eroberung von Baktra, der Hauptst. vontrien, behülfiich gewesen war, und erbaute Ninive , die Hauptst. seineswelche, nach Niebuhr, an der Osiseite desTigris, Mosul gegenüber, lag.
Sohn war Ninyas. Die Stiftung seines Reichs wird zwischen 2000 und 2-v. Chr. gesetzt.
Niobe, Tochter des Tantalus, König« von Lydien , und der Diene»Euryanaffa, war die Gemahlin Amphions , der mit Zethus gemeinschaftlich dasihnen erbaute Theben beherrschte. Sie hatte (nach der gewöhnlichen Angd.,1 Söhne und 1 Töchter, und vergaß sich in dem Stolz auf ihr« blühendes)»kommenschaft so sehr, düß sie sich über die Latona, die Mutter von nur 2 KMdes Apollo und der Diana, erhob, und zur Strafe di see ilbermuths ihre K>n ^von den Pfeilen des Götterzwillingspaares gemessen, dahinsiNken scheu n>vk,Schmerz und Verzweiflung verwandelten die unglückliche Mutter nach langem « ^Herirren in einen Stein, den man am Berg« Sipyluö im Reiche ihreszeigte. Auch Amphion und Zethus sielen, als sie voll Zorn in Apollo'« Heilig'"^,drangen, von den, Pfeilen des Gottes durchbohrt. Dieses ist di« gewöhnlich^ szühlung von dem Schicksal der Niobe , in dessen Nebenumstänken die Dichter," xche diese Geschichte ebenso oft als die bildenden Künstler zum Gegenstand'^,lDarstellungen gemacht haben, häufig abweichen. Der Hauptgrund derscheint in jenem alten Sprachgebrauch zu liegen, daß man von jungen Leute«' ^eines plötzlichen Todes starben, sagte, der Pfeil desApollo oder der Dianagetroffen, sowie dasDersteinertwerden fast in allen Sprachen das naiürliche ^für den höchsten Grad erstarrender Verzweiflung ist. Eine der schönsten Kunl'^stellungen des Alterthums hat sich in der Gruppe der Niobe erhalten-diese Gruppe bildenden Statuen wurden 1583 bei derkori-, in As
ausgegraben, vom Cardinal Ferdinand v. Medici gekauft, der sie in der A,,Medici aufstellen ließ, und 1112 vom Großherzog Leopold nach Florenz gs"' ^wo die Gruppe 1111 in der Rokonta la Tribuna nach der von Vincenzo SkAlerhaltenen Restauration aufgestellt wurde. Sie besteht aus 14 Sratuen und Afür denselben Statuenvercin gehalten, den schon Pliniuö beschrieben ha>-