Nimrod
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das Haupt der Götterbildfäulen gegen Schmutz und Verunreinigung schützte,daß man an dieser kleinen Kopfbedeckung bloß zur Zierde anfangs Strahlen.^gebracht habe, aus welchen zuletzt ein wirklicher Strahlenkranz geworden sei.^lein es ist durch viele Mythen, in welchen gottgeweihte Kinder schon mit solchemschein in der Wiege vorgestellt werden, wahrscheinlich, daß die Idee des Nimbus^ster uralten orientalischen Symbolik ihre Entstehung verdankt. Gegenwärtigveißt Nimbus figürlich oft der Glanz, der eine Person umgibt.
Nimes , NiSmeS (38,000 Einw., darunter über 20,000 Reformirte)s?auptst. des Depart. Gard , im ehemaligen Niederlanguedoc (die nemausensische Co-uinie der Römer), liegt in einem fruchtbaren, von 2 Hügelreihen eingeschlossenen,-»n NÄ. nach SW. geöffneten Thale . Die eigentliche Stadt ist schmuzig und
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enge, sich in unzähligen Richtungen durchkreuzende Straßen; die Häuser sind
^?2r von Stein, aber klein und unbequem; regelmäßiger, schöner und größer sind^ 8 Vorstädte, vorzüglich die von Crucimele und Richelieu . Seit der Revolution?swann N. immer mehr ein freundliches Ansehen und schöne Boulevards. Diementlichen Gebäude, außer dem wegen seiner Uhr merkwürdigen Ra hkause undM Domkirche, find unbedeutend, und die großen Plätze unregelmäßig. MerkwürdigMb die römischen Alterthümer in und bei Nismes, als die Tourmagne, ein uralter^M'tthurm auf einer Anhöhe, an deren Fuße sich die sogen, Fontaine von NimeS^findet, mit einem prächtigen Spaziergange, wo man römische Bäder gefunden"d erneuert hat, wohin der Cours, eine vierfache Allee, führt; ferner derDianen-^pel oder daö Pantheon, das sogen, -»aison guarree (ein al-.er Tempel), welches^divig X Vtll. 1820 hat restaüriren lassen, das prachtvolle Amphitheater, ein schärOval mit 4 Thoren und 120 in Doppelreihen über einander gebauten Arraken^5 F. lang, 317 F. breit, für 17,000 Zuschauer), und das kürzlich entdeckte^Zustusthor. Zm Thale des Gard sieht man eine röm. Wasserleitung, 3 Bo-xstellungen über einander, ?ont clu 6ar<1 genannt. Nimes hat einen königl.e^>chtshof, eine Akademie, ein königl. Collegium mit einer Bibliothek, eine Ge-^schaft der Künste und Wissenschaften und eine medicinische Societät. Wich-^ sind die Fabriken in Seidenzeuchen; auch die in Baumwolle und Halb-^wiwolle, in Strick- und Stickzwirn, in Leder sind bedeutend. Man schätzt denh/'denhandel auf 16 Mist. Fr., und den Fabricatenumsah überhaupt jährlich aufderm,^ Mill.Fr. 1815 fg. ist die Stadt durch die schauderhafte Verfolgungten ^otestantcn berüchtigt geworden. Der offenkundige Mörder vieler Protestün-5 «^^staillon, starb daselbst, ohne je vor Gericht gezogen worden zu sein, den'Maj Ikon,
d.
der
- N imrod, ein tapferer Krieger, der nach der mosaischen Urkunde um 2000lebte, wird gemeiniglich für den erstm Eroberer gehalten, heran die Stelleerch?atriarchal>fchen Unabhängigkeit nomadischer Ursiämme das Joch der Mon-zr^stefetzt habe. Babylon (s.d.) und die Monarchie d. N. wurde von ihm ge-^dew"' durch die Eroberung der Städte (befestigte Horden) Erech, späterAkkad, später Nisibis, und Chalne, später Ktesiphon in Mesopotamien ,ihhs?stert. Herder nennt ihn den Unternehmer des babylonischen Thurmbaues'^bt in dem Umstände, daß er ein gewaltiger Jäger war, nur eine bildliche An-der Tyrannei, mit der er die. wild umherschweifenden Nomaden zusammen-halte ^ durch List und Gewalt unterworfen habe. Nimrod bedeutet imloh"schen und Arabischen einen Empörer; die vergleichende Mythologie kann^nn, ^ haben, wenn sie in ihm den Riesen der Finsterniß (er war ein Nach-svbisi/ des zum Stammvater der Schwarzen verurtheilten Ham) und die Per-stih ^ivn der Entstehung einer königlichen Gewalt unter den Menschen, die0 t>,stbgen die göttliche, das Licht, aufgelehnt und die Stelle Gottes auf Erdenchmen gewagt habe, zu entdecken glaubt und ihn als mythisches Wesen°"v-rsatwns-kericoii. Bd. VII. 56