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Siebenter Band. M bis N.
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86 Nizza Noah

hat er Selim's Plan, ein europäisches Heer zu bilden, mit blutiger Strenge"^großer Thätigkeit durchgesetzt. ' . 2»' -

Nizza (!>'!<->-), Hauptst. einer zum Herzogthum Piemont gehörigenschüft d. N.(68 OM., 205,000 E.), welche der Dar von Frankreich scheidet, »esam Fuße des Berges Montalban, nicht weit vom Einflüsse des Poglione in das w 'tellündische Meer. Sie hat einen befestigten Seehafen und 20,000 §., welche -back, Seidenzwirn, Liqueure, Parfüme, ien und Essenzen bereiten. Die Geba»und Straßen der Neustadt sind schön, während die Altstadt in krummen, winkMGassen alte, finstere und schlechtgebaute Häuser zeigt. Stadt und Umgegend, wman auch die Ruinen eines römischen Amphitheaters sieht, sind berühmt durchaußerordentlich reine und gesunde Lust und durch die ausgezeichnete Milde des Kn"selbst im Winter; die nördlichen Gebirge, welche mit den Alpen zusammenhänge^schützen nämlich das Land vor ultramontanischen Stürmen. Daher ist N., genauI.-, xerrs cle i'Lurope, der Lieblingsort aller Derer, die hier Seebäder brauchen uUsich vor dem nordischen Winter retten wollen, oder die das Bedürfniß haben, "reine Luft einzualhmen, in welcher Hinsicht ihr bloß Montpellier gleichkommt. ^Luft ist so rein, daß man bei gutem Wetter die Gebirge von Corsica sehen k«n 'Die Stadt treibt einen nicht unbedeutenden Handel, vorzüglich mit roher gespon '

ner Seide, Wein, Ä und Blumen, welche im Winter nach Paris und sogar na^

London verschickt werden. S. Risso's „llist. naturelle rles pniiivstnilestionr <le I'Lur»z>e inericlionaie et particuliereinent rle eeller cle8 kuvironihiiee et cles lllpei maritime," (PariS 1826, 5 Bde.). .

Noah, der letzte unter den Patriarchen sethitischen Stammes vor cSündflut. Seiner Frömmigkeit wegen ward er von Gott zum StamMväeines neuen Menschengeschlechts bestimmt, da das erst geschaffene wegen sE,Sünden in der Flut umkommen mußte. Zn einem Schiffe, das er nach der AWeisung Gottes gebaut hatte, rettete er sich, seine Familie, und von jeder GattU^reiner und unreiner Thiere, die ihn umgaben, ein Paar. Nachdem dassich verlaufen hatte, landete er auf dem Gebirge Ararat in Armenien , wo er Gein Dankopfer brachte und im Regenbogen das Zeichen sah, daß eine s^.Flut nie wiederkehren solle. Das von ihm verkündigte göttliche Gebot, keinschenblut zu vergießen und auch geschlachtete Theere nicht roh in ihrem Blute!essen, machte, sowie der Acker-und Weinbau, den er trieb, den AnfangMilderung der Menschen. Doch daß es auch nach der Flut noch menschuA,- . . - , - - _ . - einst >u

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Schwachheiten und Sünden gab, mußte Noah selbst erfahren. Da erSchlummer der Weintrunkcnheit entblößt in seiner Hütte lag, sah ihn seinHam und spottete der Schwäche des Vaters gegen s. beiden ältern Brüder, - ,und Zapher. Diese aber nahmen ein Gewand, legten es auf ihre Schultern twarfen es rücklings mit abgewendetem Antlitz über ihren Vater hin, sodaß sieBlöße nicht sahen. Dies Zartgefühl blieb nicht unbelohnt. Da N. erwachs ^und das Vorgegangene erfahren hatte, gab er ihnen s. Segen, dem Sohne Hau .Kanaan, aber den Fluch, der Knecht seiner Brüder zu sein, eine Strafe, die für §Verbrechen der beleidigten väterlichen Majestät nicht zu hart und besonders ?Erweis des Rechts der semitischen Israelitin auf den Besitz des Landes Kaua.in der biblischen Urkunde angeführt zu sein scheint. Die Nachkommen N.'S ,kerten Asien ; Herren dieses ErdlhAls wurden die Semiten, die Zaphetiten breten sich über Europa aus, mehre hamitische Völker aber mußten nach bl>EKriegen, von den Semiten verdrängt, sich nach Afrika wenden, daher die Sch'^zen für Nachkommen Ham's angesehen werden. Diese hebräische Sage von cSündflut und der Rettung Nvah's, als eines zweiten Adam, findet in der ^heft mehrer Umstünde ähnlicher Mythen bei andern asiatischen Volk rn ihre - ^tigung. Der chaldäische Leisuthros, der indische Prithu oder Man-Solli'-«"