Band 
Siebenter Band. M bis N.
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887
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Noculles (Geschlecht) 887

^ in der asiatischen und griech. Mythenwelt herrschende Dionysos oder BacchusDiener Noah der Hebräer, der Gott der Thränen (über die untergegangene Vor«Ablti und des Weins. (Vgl. Sündflut.) Den Stoff der Geschichte N.'s hat^»dmer in s. „Noachide" episch, aber nicht glücklich behandelt. Über die noachische»lut der Jfraelilen und ähnliche Sagen andrer Völker s. m. Pustkuchen's „Ürge-'H'chte der Menschheit" (Lemgo 1824). 1ä.

^ Noai! les, eins der ältesten adeligen Geschlechter in Frankreich , das die^unst des Hofs Jahrhunderte hindurch besessen hat. Unter den Mitgliedern die-^ Familie, welche stets die ersten Stellen im Königreiche bekleideten, bemerken1)Antoine de N., berühmt durch s. Gesandtschaften unter Heinrich ll.Abb<; Vertot hat s. Negotiakionen herausgegeben. Auch s. Bruder, der Bi-,!^of zu Acques, wurde zu wichtigen und schwierigen diplomatischen SendungenEngland, Italien und selbst nach Konstanrinopel Verwender. 2) Anne^"les, Herzog v. N., geb. 1880, erbte von s. Vater die erste Compagnie derg. ärdes-du-.CorpS und befehligte in dem Kriege von 1689 — 97 ein Armeecorps in^lalonien, erhielt 1693 den Marschallsstab und gewann 1694 die Schlacht amgegen die Spanier. Er starb 1708. 3) Louis Antoine de N., Bru-des Vorherg., Erzbischof von Paris und Cardinal. Wegen der Unterstützung,^er Quesnel angedeihen ließ, wurde er von den Jesuiten und vorzüglich von Lefilier, dem Beichtvater Ludwigs XI V., verfolgt. Sie bewirkten gegen ihn die, "lle Unigenitus (s. d.), deren Annahme sich N. als Erzbischof von Pari«!""ge widersetzte, bis man ihn endlich in s. 78. Jahre dazu vermochte. Er starb."Id darauf (1729). 4) Adrien Maurice, Herz. v. N., Sohn des obengen.

nne Zuleg, diente im spanischen Erbfolgekriege mit Auszeichnung in Spanien ,. urde Grand von Spanien 1. Classe und vermählte sich 1698 mir Kranroist d'Au,Aäe, einer Nichte der Frau v. Mamtenyn. Wahrend der Minderjährigkeit Lud-,^gs XV. war er Präsident des Finanzconseils und Mitglied des Regentschasts-aus welchem er jedoch 1721 auStrat, um nicht H-'M Cardinal Dubais den^ -'-fitz einzuräumen. Durch den Einfluß dieses intriguanten Priesters epilirt, wur-/er erst nach dessen Tode (1723) zurückberufen und in seine vorigen Ämter einge-hst. lägt machte er unter Berwick den Feldzug am Rhein und die Belagerungi?" Philippsburg mit und erhielt nach dessen Tode den Marschallsstab. Im folg.^- befehligte er das franz. Heer in Italien. Als nach dem Tode des Kaisers Karl VI. l^'östr. Erbfolgekrieg ausbrach, erhielt N. ein Commando am Rhein . 1743 ver-^ durch die unzeitige Hitze s. Neffen, des Grafen van Grgmmont, die Schlacht" Dettingen und dadurch die Früchte seiner weisen Anordnungen, durch welche^ bas eng!. Heer dem Untergänge nahe gebracht hqtte. Zu alt, um ferner anspitze der Armeen zu fechten, trat er in das Ministerium. Mit glänzen-ls? Vorzügen verband N. alle Fehler der Höflinge jener Zeit, Seine Freund-est für Yen Marschall von Sachsen ging so weit, daß er, obgleich ältererschall, demselben in der Schlacht von Fontenoi als erster Adjutant diente.vMe beiden Söhne wurden 1775 zu Märschällen von Frankreich ernannt. Der,^ be Mülot gab nach s. Tode „älömcnio» ziuliticjuos ot inüilniroz zeour sorvirs "Nituiro rle XIV et clv 1,ou>» X V. ooniposvi «nr >os piecv» nri^iu»-par Xclrien ölnii'ioo clno clo iXonillos oto." heraus, die nicht nur^ nu ^schichte der Kriege Ludwigs XI V, und Ludwigs X V., sondern auch fürt»n> pichte WpanienS unter Karl lk. und Ph-lipp V. interessante Nachrichtenfeiten. — In der neuern Zeit haben sich bekanntgeniacht: Louis, VicomteGeneral, Mitglied der ersten Nationalversammlung 1789. Vom Adtly^"hlr, schlug ey am 13. Juni seinem Stande vor, sich mit dem dritten zuverei-i»a ' Montmorency, Rochefoucauld , Lafayekke u. A, stimmten ihm bei, und nach3«n Debatten vereinigten sich 40 Mitglieder der Adelskammer am 25. Juni