Mit unermeßliches Nohrwiesen, Morästen (sw-mx,) und gkasreichenAlächeN(Sa-vannen) bedeckten Binnenländern, die zwischen dem westl. Bergrücken der Anden (wo der Eliasberg unter 60° Br. 17,300 F. hoch ist) mit dem steinigen Gebirge(kockv I^louliwins, bis 12,500 F. hoch) und dem östl. AlpenkaNde der 3000 F.hohen Apalachen nebst dem bis 6600 F. hohen Alleghanygebirge, von den nördl.Quellen des Mississippi bis zu dessen Mündung in den Golf von Mexico hinab sichausbreiten. Unter dem 8" N. B. ist Nordamerika mit Südamerika durch Sie 14Meilen breite Landenge von Panama verbunden. Vielleicht gelingt hier dem küh-nern Charakter der Freiheit, was span. Eifersucht bisher nicht unternehmen wollte,vie beiden großen Halbinseln der neuen Welt zu trennen und das atlantische MeerNut dem stillen zu verbinden, wodurch eine Seefahrt von 1000 Meilen um das CapHorn herum erspart würde, wenn man nämlich im 12° N. Br. die Quelle desSees Nicaragua Mit einem kleinen Flusse, der in das Südmeer fließt, vereinigteund eine ebene Fläche von 6 Meilen durchstäche. Den Zusammenhang von Nord-amerika mit der Polarwelt, ob nämlich eine Meerenge unter dem 80° Grönland von Amerika scheide, und ob es eine nordwefll. Durchfahrt in das Polarmeer gebe, ha-ben von 1818—26 sowol brik. Seefahrer, als auch seit 1771 — 1827 Reisende?u Lande untersucht. (S. Nordpolexpeditionen.) Durch die 10 Meilenbreite Straße aber, welche unter dem Polarkreise Nordamerika von Asien scheidet,segelte zuerst 1741 mit 2 russ. Schiffen derDüneBering (s.d.). Hierauf unter-suchten die Westküste die brir. Seefahrer Cook und Vancouver , woraus sich ergab,baß ungeachtet der vielen Einbuchtungen südwärts von der Beringsflraße keine öst-liche Durchfahrt aus dem stillen Meere in das atlantische vorhanden sei. In Auf-trag der Verein. Staaten erforschten das Innere von Nordamerika der Major Pike,welcher 1805 den Lauf des Missisippi bis zu seinen Quellen verfolgte, und die Ca-pitains Lewis und Clarke, welche von 1805 — 8 in einer Strecke von 9000 cngl.Meilen den ganzen Lauf des M ffuri Und des Columbia untersuchten. Sie dran-8en mitten durch die Wildnisse des Fclsengebirge« bis an die Küste des stillen Mee-v^vor, was 1793 schon dem Briten Mackenzie gelungen war. — BeträchtlicheMeerbusen, wie die Bassins- und dieHudsonsbai (s. d.), sowie der mexicanischel«olf auf der Ostseite, und das Purpurmecr oder Mar Vermejo auf der Westseite,hebst einer fast zahllosen Menge Einfahrten, und gegen 200 Zandseen, darunter dieövößten der Erde; der Ober-, Mischigan-, Huronen-, Erie - und Ontanosee (zu-sammen 4300 IHM.), dann der Sklavensee, derWinipegser und viele andre füllenNordamerika an, vom 40 bis zum 70° N. Br. Aus jenen 5 Seen strömt der 400Meilen weit schiffbare Lorenzfluß in das atlantische Meer. Die übrigen Strom-chäler, z. B. der 569 Meilen schiffbare Missuri, der 200 Meilen schiffbare Ohio hsid 40 andre fallen sämmtlich in das 800 Meilen lange Gebiet des Mississippi , desWichtigsten Handelscanals der Binnenstaaten von Nordamerika . Kleinere Küsten-nusse stürzen sich von waldigen Höhen her«ch durch Felsenklüfte theils in das stilleMeer, wie der Columbia, der Rio grande de losAposislos u. a. m., theils in da«tülantische, wie der Connecticut, Delaware , Hülsen, Savannah und 28 andre,theils in VasEismeer, wie der Kupserminen- Und Mackenziefluß, theils in die Bin-nenmeere, z. B. 40 Flüsse in den 1800 s^M. großen Ob.rsee, lhe ls in ten Golfvon Mexico, wie der Colorado , Rio Bravo u. a. m. Diese Masse von Gewässern,wwie die ungeheuern Waldstrecken, welche einst ganz Nordamerika bedeckten, erklärdas kältere, feuchte Klima dieses Welttheilü; daher strömt in vielen Gegen-noch ein Mal so viel Wasser aus den Wolken herab als m den Theilen der alten^elt, die mit jenen ünrer gleicher Breite liegen, und des Nachls füllt der Thau inTropfen von den Blättern der Bäume; daher hak das Renmhier, welches"Europa erst unter dem 60° einen ihm angemessenen kalten Wohnsitz findet, inAmerika seine Heimach schon unter dem 42°, und der weiße Bär, bei uns ein Be»
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