Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Nordamerika

wohner der kalten Zone, wird in Nordamerika schon unter dem 53» gesehen; bahgedi ihk in den Verein. Staaren erst seit Kurzem der Anbau des Weinstocks,bisher nicht nördlicher als Pcnnsylvanien; daher endlich hört in den östlichendern Nordamerikas schon mit drin 80° alles Wachsthum der Pflanzen auf. DlftMangel an Wärme hat auch den Fortschritt ^er Bildung der ursprünglichen^'wohner von Nordamerika zurückgehalten. Die amerikanischen Nationen, I 'dianer genannt, stammen in den wstllcken Ländern wahrscheinlich von ds"taren und andern Völkern des nördlichen Asiens ab, wie man aus der Übereinst'ff'mung der Sprachen, Sitten und Gebräuche der Völker Nordasiens mit denen >N. ° A. schließt, welche Übereinstimmung auch in Ansehung der Thiere stattfinde'Unter ihnen nennen sich die jetzt fast ausgerolleten Illinois und Blenilenapes d

ursprünakichen und echten Menschen. An Schönheit übertreffen dieOsagen

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übrige Stämme. Mit den Osogen ist der vielverzweigte Stamm der Akanfaverwandt. Alle diese Uroölker lebten zur Zeit der ersten europäischen Ansiedelungund leben zum Theil noch von der Jagd, unter sich in fortwährende FamilienkMverwickelt; kein einziges hielt Heerden; und auf der ungeheuern Fläche fand

nur Ein Volk, das auf einige Bildung Anspruch machen konnte: d st Mexicos,oder Toltekas. Dieses Volk ward von den Spaniern (s. Cortez) seit 1»'unterjocht und späterhin christianisirt. Doch hat man auch in den Missisipp"Ä'dei n und am Ohio Denkmäler einer höhern Bildung der Vorzeit entdeckt, z-.^'Erdwälle, die regelmäßige Festungswerke bilden, pyramidalische Erdkegel, von 3^'gelsteinen ausgemauerte Brunnen und ähnliche Spuren eines frühern Anbaus, ^welchen» selbst die Sage untergegangen ist, sowie menschliche Skelette von ei»?fremdartigen Gestaltung. (Vgl. Amerika.)

Nordamerikas neuere Bildung ist spanischen und britischen Ursprungs; sp^f.ließen sich Franzosen (z. B. in Canada , in Loiüsläna) und Deutsche in größerer Zahdaselbst nieder. (Vgl. Vereinigte Staaren.) Die ersten Ansiedelgngen gru"'dele Walter Raleigh 1586 an dem Theile der atlantischen Küste, den er, zu Eh^«seiner jungfräulichen Königin Elisabeth, Virgtnien nannte; doch gedieh dieselbe estseit 1807, in welchem Jahre Zamestown erbaut ward. (Dgl.Penn.) Dieeut"'päische Bildung, welche seitdem das östliche Küstenland in einen freien WeltWverwandelt hat und die nördl. Länder mit dem brit. Volke durch Gesetz unddel immer inniger verknüpft, breitet sich jetzt durch planmäßig angelegte Straße?'Cünäle, Handels- und Militairposten und fortgesetzte Entdeckungsreisen aueb >den Wald- und Steppenländern des innern Nordamerika aus und siedelt sichauf dem westl. Küstenlands mit Erfolg an, um hier ebenfalls die alte Welt mit deneuen zu verbinden« In dieser Hinsicht hat man die freien Urstämme der lE'amerikan. Völker nach ihren Sprachen, Sitten und Gebräuchen näher erforschtum sie mit dem europ. Leben bekannter zu machen. Am meisten ist dies bei b?Creeks und den Cherokesen gelungen. Diese haben ordentliche Häuser, DiehMund Kleidung; einzelne von ihnen sind sogar wohlhabend und lieben die BegueN?lichkeilen und Genüsse der Europäer. — Vor Kurzem ist Nordamerikas »vestküste, durch die Fortschritte der Ansiedelung und die Reibungen der europu''scheu Handelspolitik daselbst, ein Gegenstand wichtiger Verhandlungen geworbenSeitdem die Verein. Staaten 1803 Luisiana von Frankreich erkauft hakttl?wandte der Congreß seine Aufmerksamkeit auf die Erforschung des westl. Gebietdieser Provinz. Er gründete, vorzüglich seit 1811, des reichen Pelzhandelsgen, Niederlassungen amColumbiastrome (s d.), wo das Land für Ackerba^Schiffsahrt undHandel gleich wichtige Vortheile darbot. Allein Briten und Ruf?"halten sich bereits für dieselben Zwecke ebenfalls an der Nordwestküste Amerikaniedergelassen. In dem letzten Kriege mit den Verein. Staaten bemächtigte» stAdaher die Briten 1813 der amerik. Colonie am Columbia, und nun betrieb da«"