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Nordpolexpeditionen
W. vorzudringen, mußte aber, nachdem er eine KüsteMnge von 200 engl- >untersucht hatte, von der die Hälfte, und namentlich die Osiseite der R'PU'I''Einem Festlande angehörte, vom Eise gehindert, umkehren und bezog am 3. '
den Winterhafen. Hier brachte erden langen Winter zu, wie sicher auf derMelw
Insel, mit astronomischen und physikal. Beobachtungen; man erheiterte sichBühnenspiel; Man sah ein prachtvolles Nordlicht und einen glänzenden Dopp 'ÜionL; man erhielt Besuche von äußerst gutmüthigen, gastfreundlichen Eskim^k«e unverdorben, gelehrig, sanft und tonlustig waren: unstreitig die erfreulichErscheinung in dieser Nachtwüste des Lebens. Bei 25° Kälte wurden Fußwan ^rungen auf dem Eise und landeinwärts unternommen. Das Meereis selbst st"man, obgleich der strenge Frost 5 Monate anhielt, nicht viel stärker als 4 (0^SchneeMaucrn rings um die Schiffe und auf deni Verdeck hielten die KälteDie Eskimos wohnten in Schneehöhlen, mit Fenstern von Eis. Erst am " 'Juni 1822 waren die Schiffe wieder aus dem Eise gehauen. Man segelte da"nordwärts, entdeckte' am 13. Juli an einer malerischen, mit PflanzenwuchE ^deckten Küste den Barrvwfiuß, der einen prächtigen Wafferfal! bildet, machte (teisen, beobachtete Störungen der Magnetnadel H, und entdeckte die Fury- "Heklastraße zwischen der Halbinsel Melville (nicht zu verwechseln mit der Mesi" ^insel im S. und der Cvckburninsel im N.), bis zur nördl. Spitze der Hol""!^Melville , die man Nordostcap nannte. Westwärts sah man kein Land, konnte a"wegen dichter Eisfelder nicht aus der Straße in das Polarmeerdringen, siw^.mußte sich mit Untersuchung der Amherstinsel (KP 45' B., 84° von Greenw)gnügen. Am Ende des Sept. segelte Parry aus der Straße nach Igloobik20'B.) zru ück, wo er ünrer den Eskimos überwinterte. Am 1. Aug. 1823schiffte er wieder jene Swaße, um ins Polarmeer zu gelangen; allein der sch"^§Ausweg derselben war gesperrt, und da P. wegen Skorbutkrankhcit mit derallein die Fahrt nicht fortzusetzen wagte, so segelten beide Schiffe in den letzten ^gen des Aug. zurück, wurden aber erst am 21. Sept. vom Eise befreit, und lawten endlich den 10. Oct. 1823 an den sheclündischen Inseln. Außer wichtigen n"tischen, geograph. und naturhistor. Beobachtungen — man fand in jenemErdwinkel Wallroffe, Robben, Bären, Rennthiere, Wölfe , weiße und tu"Hasen, weiße Füchse, Hermeline, ein einziges Eichhörnchen, viele Entenartew s^Schwanennesi, Schneehühner, Schneeammern, einzelne Raben "H, und dün"^Alpenpflanzen: run-ox OiMuus, Sauerampfer, niedriges Weidengestrüpp ,der Hauptzweck, ein vollständiges Bild von jener Eiswüste zu erhalten, nichsh.reicht worden. S. die auf Befehl der Admiralität bckanntgemachten Ang""^
„.lournul vt s reeonel vog, ior lliv clisuoror^ oi n nvi l lnvest Oo>n ^
,VNsntic to tb« k'uLitie (1821-—23) vneirr orelers ol Oip, L,irr>" (Lsnd-Murray, 1824, 4., m. Kpf.). In e. bdsond. Bande haben die Ptofefforenson, Hocker und Richardson die von Party, Lyon u. a. Begleitern der EEWgesammelten namrhiflor. Gegenstände wissenschaftlich beschrieben. Vgl. auch ^Alex. Fisyer (Arzt auf dem Hekla ) ,,1c>urin>I nlvor. ol ili^onven ^ >» l!>oieAioi>!> 1819 u. 1820" (4. AuSg., Loüd. 1824). — Bald nach Parry k<wauch (im Ded. 1828) Eap. Sabine, dessen Polarreise PendelbeobachmngenZweck halte, mit dem Schiffe Griper von Spitzbergen nach England zurück.^.
War im Aug. 1823 bis 81° B. und 75° 20' D. L. vorgedrungen. Auf^k^
' *) Deviation, cineAbartung von der regelmäßigen Abweichung ^Variation)- AgDeviation entdeckte Eap. Flinders. Sie ist am stärksten in der Nähe des Nvrviund äußert sich verschieden auf dem Schiffe und außer demselben. . ,
**) Noch entdeckten Cap. Parrv/Eav. Franklin und H. Oiichardsön ln jenenkändern die Wowerkn« (ein dem Fuchs, Hund und Wolf VerwandtesThier), de»«^tischen Fuchs, verschiedene Mäusearten, den Moschusochsen und eine ArrMurmeiw?sri>i), dw arktische Zivthgans, das Pvlarrcbhuhn ree