Nordpolexpeditionen 811
bin glauben aber an Zauberer. Die Weiber, welche Kinder haben, wer-kn Kachlet. Zhre Tänze und Gesänge sind von konvulsivischen Verzerrun-^^^glriiet. Don der übrigen Welt hatten sie durchaus keine Kenntniß. Capitain
die meisten Angaben Bassin S richtig; seine Entdeckungen fingen eigent-erst jenseits 74° 3V' B. an; er erreichte unter 77° 40 dre nördlichste Grenze^ Baffinsbai, und das Hauptergebniß seiner Fahrt sür die Geographie war die^naue,e Bestimmung der Lage der Baffinsbai, welche man birher 10 zu weit
h ' ^erzeugt, daß es keine Durchfahrt aus der Davisstraße Und der Baffinsbai inda« »^wcer gebe. Zndeß hatte er den Landastersund (74° 30') und eine Streckelick "00 'ugi. Meilen, namentlich die Cumbcrlandsstraße (68° B.), wo sich wirk-Strömung Zeigte, und Middleton's Repulsebai im Nordwesten der Baf-Und ' genau untersucht; denn er kam in diese Gegend erst spät, den I.Oct.,^ Wußte jetzt die eisige Küste Verlassen, um die Schiffe sicher zurückzuführen.
' des Cap. Zohn Roß „Vvg'< ot eli.^cover^ kor tlie ziuijivi« vk exziloiiog Iluk-, ?^l!oi eil-/' (Lond. 1819, 4.). Die britische Regierung übertrug daher 1819Begleiter, dem Licut. Parry (s. d.), die Ausführung einer 2. Fahrt in die^ "lsinsbai. Dieser drang mit den Schiffen Hekla und Griper (Lieut. Liddon)fad ^ Lancastersunde (der folglich kein Sund ist), durch die von ihm zuerst be-vrene Barrowstraße, in welcher er Prinz-RegentS-Einfahrt in südl. Richtungh ^'suchte, in das Polarmeer ein, und überwinterte in dem Hasen einer unbe-le, krM-Iville-Znselnannte (74° 45'B.). Weil er (am lO.Sept.)
don > des 110° W. L. von Greenwich passirt halte, so erwarb er den erstenein "clament ausgesetzten Preis. Seinen Entdeckungen zufolge erstreckt sichb^d si>r,lausende Küste längs der Nordjeite vom Lancastersund und BarrowostraßeW. L.; darüber hlnauö, nach der Melvüle.Znsel zu, sind nur einzelite Zn-de« sehen, während aus der Südseite, in w-stl. Richtung, zusamiuenhäiigett-'H' das sich jenseits der Prinz Regents-Einfahrt »ach W. wen auSd.hnt'jns , an eine Eisfläche stößt, die sich bis zu dem im S. W. der M> Wille-sichtbaren Hochlande auebieitet. Das nordwärts von der Barrowstraßedon ^ ^ville-Znsel aus erblickte Land scheint eine Znselgrrppe zu sein, darunter einebetten
ory Nord-Devon genannt worden ist.
Parrh und 11 Begleiter turchwan-^ B.
^eDielville-Znsel, und erreichten am 6. Juni dreIrordküste (7o° 84' 47best- ^0° 36' S2" L. von Greenw.). Sie fanden keine Einwohner, aber Uber-
l>ek n>°" Eskimoehütten, einen Muskochsen und Rennihiere. Den 1. Aug. vcr-Wied den Winterhafen, wo er 10 Monate zugebracht hatte. Er segelte nunWestlich, entdeckte südlich die Küste Bankslond, mußte aber unter 113°)yg (der westlichste bisher im Polai meer erreichte Punkt (unter 74° 27' bO 'B.,'suf unbewegliche Eisfelder streß, am 16. Aug. 1820 umkehren, und segelted»n n Davisstraße nach England, wo b.ide Sch ffe am 29. L)ct. en den Hafen
(<Ni kinliefen. Diese Entdeckungen ließen das endliche Gelingen des großen
U,,.Awhwens h^n, und der murh ge Cap. Pabry Nüt Mit den auf mehre Jahrekj^.Errathen all.r Art versorgten Schiffn Hekla und Fuih den 8. Mai 1821den N) (die 2. unter seinem Oberbefehl) Nach dein Nordpol an. Er sollte jetzttzy, wrdrand des ameiikan. Festlandes erforschen. Pari h führte den Hekla; Eap.die -r' ^"> von einer Reise durch die Wüsten von Afrika zuiückgekvmimn war,
die Die Fahrt ging zwtscten 62 Und 68° L. zuerst in die Hudsouobai, um
(68°^geleg nen Buchten zu unterjochen. Die eiste davon, die Rexulsebaciweck mgewährte aber (22. Aug.) keine westliche Durch fahrt. Der Haupt-ward also nicht erreicht. Parry segelte hierauf nordwärts, um dünn nach