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Nordpolexpeditionen
weiter westwärts wurden sie noch unsteter und ganz nuAoS. Endlich, in dem O 'Thom.-Rowes-Welcome (einem Meerstrome bei der Southamptoninsil) zeigdie Nadeln gar keine Abweichung, sondern blieben Fehen, wie man sie stellte,„b-'-irr.itire ol sn unzuuoesrkull u!!c,upt tc> irnoli kopulseb.-,^ lbrnugl>^ä'vlconio in II. bl. 81>ip 6ripor etc.", M. K.) Auch Cap. Franklin U>> ,nahm 1825 eine neue Landreise, um dann von dem Mackenziefiusse «n die K»>westlich nach der Beringöstraße zu befahren, wäbrend sein Begleiter, 0. Rich^ison, von der Mündung jenes Flusses an, die Gegenden nach dem KupsirssM 'fiusse naturhistorisch untersuchen sollte. Zugleich ward der Cap. Beechey m>t dkönigl. Schiffe Blossom um das Cap Horn gesandt', um am Eiscap oder in Koß'buesund eine östl. Durchfahrt auszusuchen. Franklin erreichte nach 6 Mono' bei der Garrysinsel (69° 36' B.) das nördliche Meer und kehrte dann auf °Mackenzie stromaufwärts in sein Winterquartier zu Fort Franklin am Bärenfellrück. Den 21. Juni 1826 verließen sie ihr Winterquartier, und am 2. -Ltrennten sich (61° 38' B. und 133° 52' W. L.) die beiden Abtheilungen der CEditivn. Franklin fuhr den westlichsten Arm des Mackenzie hinab, der sich aMü^°der lleiabv ölonntoiii-i hinzieht. Er bestimmte dann die Küste des Polarm" 'eine öde Klippenmauer, von 113—119° 38'L. Treibeis und dichte Nebelthigten ihn zur Umkehr, jedoch überzeugt, daß die Nordwestdurchfahrt offen " ^»täglich sei. Die östl. Abtheilung unter Richardson und Kendall untersuchte ^Küste vom östl. Arme des Mackenzieffuffes ostwärts bis zum KupfermincnM^dessen Mündung sie am 8. Aug. erreichte, und kehrte dann nach lltägiger Adsenheit noch Fort Franklin am großen Bärensce zurück. Sie fand an derviel Treibholz. Nach ihrer Erfahrung gibt es hier gegen Ende des August e"freien Durchgang für ein Schiff längs der Nordküste von Amerika vom 10 ^156° W. L., und östl. vom Mackenziefiusse liegen mehre bequeme Häsin. ^beiden Abtheilungen der Expedition haben folglich die Küste in einer Strecke v36° der Länge untersucht, sowie durch Cap. Parry das Meer bis zu 115° L. vkommen bekannt ist. Es sind an dieser Küste nur noch 11° bis zum Eiscap rsskonnt. Unterdessen war Cap. Beechey mit dem Blossom aus dem Kotzebuestnordwärts gesegelt und 126 engl. Meilen jenseit« des Eiscaps vorgedrungen.wartete er vergeben« aufCap. Franklin's Ankunft unter 156° W. L. in einer Drewo diese Längengrade kaum 5 geograph. Meilen betragen; er mußte aber aM 'Dct. umkehren. (Der Blossom kam d. 26. Dept. 1828 wieder in Portsmouth Cap. Franklin hatte sich bis auf einige 36 Meilen dem Eiscap, welches unter/v^W. L. liegt, folglich auch dem Blossom, genähert, als ihn die Sorge für d>e .Haltung seiner Leute am Ende des August nöthigte, den Plan, nach Kotzebueß^vorzudringen, aufzugeben und nach dem Bärensee zurückzukehren, wo er den ^Sept. eintraf. Die Erdzunge an der Küste, welche diese Expedition erreichte,unter d. 161° B. Naturhistorische Sammlungen, Erfahrungen über dengnetismuü und die Wirkung des Nordlichts auf die Magnetnadel waren die Foudieser Expedition, von welcher Franklin im Sept. 1821 in London wieder etraf. — Um dieselbe Zeit sandte die brit. Admiralität den Cap. Parry mit dHekla nach dem Nordpol. Er nahm zu Hammerfast in Lappland Rennchie^Eisboote an Bord, erreichte Spitzbergen den 21. Mai 1821, ließ denHekloEise zurück, schiffte am 21. Juni mit 2 Booten durch die offene See, verließ "
24. die Boote und begann (81° 12' 51") die Eisreise nach dem Nordpol ; alnach einer 35tägigen Eisreise, wo es fast immer regnete, und unter den gs0p ^Schwierigkeiten, gelangte er nur bis zum 82° 45' 15". Das Eis war übe .gebrochen; endlich nöthigte ihn die Beobachtung, daß alle Eismaffen einewh'gen Zuge südwärts folgten, zur Rückkehr. Er hatte 292 geographische Mein gerader Richtung, und 586 geographische Meilen mit den nöthigen UmiveS