Northcote
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^ für die auswärt. Verhältnisse, ernannt. Auch Burke war- wieder angestellt.^>ie Mehrheit dieses Ministeriums gehörte zu den alten Whigs; Lord Stormont,^-vrd N. und Lord Carlisle aber waren TorieS. Diese sonderbare ZusammensetzungWard bitter getadelt, sowie die von dem neuen Ministerium durchgesetzte Entsagung°es britischen Parlaments auf die gesetzgebende Gewalt in Ansehung Irlands . Nunbshob sich Pitk im Uiiterhause gegen die Finanzplane der Minister, und trug aus einef^arlamentsresorm an. Doch siegte dies Mal noch Lord N.'s Beredsamkeit. Abervop'z Indiabill, welche die Compagnie aller ihrer Rechte beraubte , und die schondom Unterhause angenommen war, ward im Oberhause verworfen. Der Königwlbst erklärte: „er sei damit (untergärigen und getäuscht worden", und sandtellN.Dec. 1783) den beiden Slaarssecretairen ihre Entlassung, woraufPitt zumErsten Lord und zum Kanzler der Schatzkammer ernannt ward. Indessen war dieOpposition, zu der nun Lord N. wieder gehörte, noch immer mächtig genug. DerKönig löste daher das Parlament auf. In dem neuen gewann Pikt dir Mehrheit,W>d vergebens wandte sein unversöhnlicher Feind N. sein Rednertalent an, um dersttgierung entgegenzuarbeiten. Einige Jahre vor s.Tode verlor Lord 9!., der seit^em Tode s. Vaters auch Graf v. Guilford hieß, das Gesicht. Er starb den 17.Aug. 1792, ohne große Reichthümer zu hinterlassen, indem er seine bedeutendenA-ienstrinnahmen größtentheils arifBestechungen verwandt hatte, um sich in seinemKosten zu behaupten. — Sein Sohn, Freoeric N., Graf v. Guilford, Lord^"d Pair dcö Reichs, Stifter der UniversitätKorfu, starb 1827. Vgl. „IlirtoirsUo l'uclniinislration ckv boick dlorkl," (Lond. 1794- 1.U.2.TH.). K.
^ Northcote (James), Maler, geb. 1746 zuP'ymouch, wo sein VaterArmacher war, sollte dieses Gewerbe lernen; aber ein unbesiegbarer Hang zu den^önenKünsten vereitelte dieWünsche s.Vaters. Er ward 1771 JvsuaReynoldö'sSchüler. 1778 verließ er s. Lehrer, mit dem er in den angenehmsten VerhältnissenMehr hatte, um s. Kunst für sich zu betreiben. Nach einem mehrjährigen Aufent-palt in Italien ließ er sich in London nieder, und erlangte bedeutenden Ruhm. Ertt°eichx,'te die Shakspeare-Galerie mit mehren Stücken aus des Dichters historj-bhen Dramen. Auch schrieb er schätzbare Beiträge zu dem „Artist" und die „IZin-»''«phiaal inemoirs ot' 8ir ckorua üegrnulcks", welch« Anekdoten von merkwürdl,^Engländern, und eine kurze Analyse von Reynolds's „l-isanue-a," enthalten,^ftm Werke ließ N. 1813 s. „Vurieties on Llt" (4.) und ein „8u;>pio,„ont tunwinoir!," (4.) folgen.
la Os o r w e g e n (schweb.: Norrige; dänisch : Norge, spr.Norre), dasVater-im Normänner (s. d.), ein Königreich der skandinavischen Halbinsel, grenztZ, W. und N. an das Nordmeer, im O. an Rußland und Schweden , im S. anchweden intd den Kattegat . Die Geschichte des Vor- und Mittelalterg von Nor-men besteht in Sagen, welche die Heimskringla enthält, die das für Norwegen ist,dem ^ ^ba für Island . Die Übertragung der Skalden der Heimskringla nachch noi weg. Ürtepte ist daher für jene Sagenzeit wichtig. (S. die ^ärachtausg. der/"^Eingla, Kopenh., 3 Bde., Fol., mit einer lat. und dän. Übers.) Norwe»Geschichte ward erst seit dem Ende des 10. Jahrh, bekannter, als die christliche^"gwn daselbst von Olaf!., nicht ohne. Gewaltthätigkeit, eingeführt wurde,als diese gezwungene Bekehrung (1020) fort und brauchte die Religion
um Mehre kleine Könige, die mit ihm die Regierung des Landes theilten, zu
ücken. Knud d. Gr., König von Dänemark, eroberte Norwegen (1028),(cd- ^ aber nicht lange, und das Land hatte von 1034 an wieder einheiim-die selbst eine Zeit lang Dänemark beherrschten. Als mit Hakon Vssl.iu^^ Mannsstamm der norweg. Könige ausstarb, wählten die Stände denschweb. König Magnus VM., Hakons Tochtersohn, dessen Enkel Olaf! V.,zum Könige von Dänemark erwählt, nach Absterben s. Vaters, 138.0, beide