Norwich
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ernähren. Norwegens Haupthandel besteht in Holz zum Schiffbau, vorzüc,-üch nach Tngland. DieBreterauSfuhk brachte sonst allein jährlich 1,200,000 Thlr.Silber ein. Noch sind Ausfuhrartikel: Eisen, Kupfer, Pech, Harz, Salz, Butter,Netzwerk, Asche, trockene Fische und vorzüglich Heringe. Alle übrige BedürfnisseMüssen eingeführt werden. Die dermalige Lage Norwegens ist keineswegs günstig.Die inländischen Erzeugnisse finden weniger Absatz im Auslande als sonst, und derHandel ist sehr gesunken,besimders der ehemals so einträgliche im mittelländ. Meere.Die Bergwerke liegen größtentheils unbearbeitet, und jetzt wird sogar Eisen ausSchweden eingeführte Die Einnahme betrüg 1828 t 689,850 Spec. Silber und2,323,297 Spec. Zettel; die Aüsg. 720,973 Spec. Silber und 2,301,694 Spec.^"tel. Zur Tilgung der Staatsschuld (8,750,000 Gldn. ohne die Bankzeitel) findgute Vorkehrungen getroffen. Die LandMacht ist auf 10,000 M. festgesetzt, wovonüber in Friedenszeiten nur 2000 M. unterhalten werden, 1821 bestand die See-Wacht aus 2 Fregatten, 6 Briggs, 8 Schobnern, 46 Kanonenböten und 51 Kano-"cnjöllen, mit 560 Kanonen und 5500 Matroseü. Die Einw., eigentlich Norwe-ger und Finnlappen, sind durchgängig luther. Religion, und ihre Sprache ist von derdän. wenig verschieden. Das Volk ist kräftig, bieder, aufrichtig, von mittler Sta-tur, länglichem, vollem/ ernstem Gesicht, starkem Knochenbau, mäßig und arbeit-sam, kühn und erfinderisch, dienstfertig und gastfrei, voll Liebe für Freiheit und Va-terland. Es theilt sich in Adel (dessen Fortdauer aber 1821 vom Srorihing abge-lehnt würde), Geistlichkeit, Bürger und Bauern. Das Land wird in 2 Grafschaf-ten (Iarlsberg und Laurwig) mit 2 Amtsverwalterbezirken und 16 Amtet mit 43Vogteien, oder in 5 Bisthümer und 4 Stifter getheilt: Aggerhuus (Hauprst. Chri-INania), Christiansand, Bergen und Drontheim (worin das uralte Drontheim, dieKrönungsstadt, mit einer königk. Gesellsch. der Wiffensch. und einer Gesellsch. fürNorwegens Wohl, zu dem Stifte Drontheim gehört), Norrland nebst Finnmarkenlvder Norwegisch-Lappland). ---Die norwegische Literatur besteht fast nur aus^tit« und Flugschriften, von denen die l-tztern sich meist auf die Lage und Verfassungaes Landes beziehen. Doch gibt es auch neuere Dichter, Zu ihnen gehört der 1321wrst. Zettlitz, Pfarrer in Tellmarne, Offen und Hars n. Die Zeitschrift „Saga"m der altnordischen Sprache gewidmet- Der deutsch schreibende NattirphilochphSteffens und der Maler Dahl (si d.) sind geborene Norweg.r. S. M.I. Krull'sL. opugiapiNK - diatlstislc Leskri,elso Norwegens " (Chrtstiania 1822 , 2
^hle.); des' Oberlieut, von Darpelan „Vovaso uittororciuo aux 3^1 uos dioi ve-(1826, 4.), " ü -- r t r-
9! orwi ch, Hauptst. von Norfolkshire in England, der Sitz eines Bischof»,U der hier schiffbaren Dare, hat unreg» Muffige Straßen, 8800 H. und 37,200 E.Unter 45 Kirchen ist die Kathedrale die vorzüglichste. Das ehemalige Schloß dientGefängniß. Die Stadt hat eine ökonomische Gesellschaft und ein Blindeninstr-as- 9). war schon gegen Ansang des 14, Jahrh, wegen seiner wollenen Zeucht, dieWorsteöbuffs hießen, berühmt. Holländische Flüchtlinge ließen sich hier zu verschie-^tn Jenen nieder und legten den Grund zum nachfolgenden Flor der Fabriken vonNscheen, wollenen ZeUchen und Strümpfen in England. Von diesti WorstebstuffSk-rLorsted nennt man Langwolle, die gekämmt und gesponnen zu wollenen Ztuchennd Strümpfen angewandt wird), wohin feine Komelotte, wollene Damaste, wol-.d"bAtlasse, Kalmanke, Lastings und Bombasins gehörten, giüg sast alles ins Aus-nd. Durch die zunehmende Nachfrage des Auslandes waren die Weberstühle der-aßen in Arbeit, daß das inländische Gatn nicht mehr hinreichte, und große Mas-wu Wollengarn aus Irland geholt wetten mußten, 2(ber seitdem die baumwolle-Leuche wohlfeiler wurden, und in verschiedenen Ländern die Einfuhr die Nor-wtchstoffe verboten wurde, ging ein Markt des Auslandes nach dem andern verlo-hn ; daher hat auch die Zahl der Einw. gegen die frühern Zeiten sich vermindert»