Norm
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Gerichtshofes ersterInstanz machen ein Corps aus, welches ein Collegium ssisigm-r« ciez nowiees) erwählt, das aus 1 — 9 Mitgl. (in Paris aus 19) besteht undwen Präsidenten, einen Syndikus, einen Berichtsersiatter, einen Sekretair undeinen Einnehmer hat. Dieses Collegmm besorgt nicht ,iur die innere Polizei, son-ern stchlichtet auch in der Güte alle Streitigkeiten dritter Personen mit den Nota-ren über deren Amtsverrichtungen und Gebühren. S. „Oinilonnnire ein i-otii-^->t" (Paris 1822—24, ^ Bde).
3c o t e n, in der Musik, die Tonzeichen (»r>i->e innsleoe). Man bedienteN als solcher schon im höchsten Alterthume gewisser Buchstaben des Alphabets.^>e Hebräer sollen sich, nach der Behauplung Einiger, wie noch jetzt die Neugrie-wen, der Accente als Tonzeichen bedient haben. Da die Griechen für die Töne der^»calmusik andre Zeichen wählten als für die Töne der Instrumentalmusik, und dabe noch nicht auf die Idee gekommen waren, sich der Octave zu bedienen, um mit-^lst der vorgesetzten Schlüssel eine Menge der verschiedenartigsten Töne auf eineAnaloge Weise zu bezeichnen, so sieht man leicht ein, daß sie einer unendlichen Menge°°n Noten bedurften. Die Anzahl derselben belief sich auf "90, wovon die eineHüls» für die Vocal-, die andre für die Instrumentalmusik bessmmt war. Daß mander geringen Anzahl der Buchstaben des Alphabets eine solcheMenge vonTönenZeichnen konnte, ward dadurch bewirkt, daß man den Buchstaben eine verschiedene.Stellung und Form gab, sie bald l'eaend, bald stehend, bald verkehrt rc. vorstellte.Eo diente allein das csi durch verschiedene Lage und Gestaltung dazu, 7 verschie-dene Töne zu bezeichnen. Auch nahm man die Accente zu Hülfe, indem man sieweil« allein als Noten gebrauchte, theils durch Hinzufügung derselben zu den Buch«"oben neue Noten bildete. War ein Lied bestimmt, mit Begleitung von Instru-mentalmusik gesungen zu werden, so standen zuer-st die Noten der Vocalmusik, un-diesen die Noten der Instrumentalmusik, und dann erst der TeM selbst. Da dieWölben der griech. Sprache größlentheils auf einer fest bestimmten natürlichen^-uamität (Geltung in Hinsicht der Zeit) beruhen, so brauchten die griech. NotenMt die Dauer des Tons zu bezeichnen, welche durch die Kürze oder Länge der^hlbe von selbst gegeben war, und sie konnten sich daher in der Regel nur auf Be-zeichnung der Höhe, Tieft und Naiur des Tons einschränken. Bei den Sylben,WelcheA,,o>p>lk« (lang und kurz) waren, und deren Gebrauch in dem jedesmaligen«all? der mit den Gesehen des Metrums und der Rhythmik weniger bekannte Mu-*E«r hä,te mißverstehen können, bediente man sich gewöhnlich des um den langen,""d g, „N! den kurzen Gebrauch der Sylbe zu bezeichnen. Die 15 Haupttöne^ griech. Tonsystems (die sich von unserm großen v bis zum eingestrichenen -> er-üreckten) wurden zuerst durch Pabst Gregor 1. am Ende des S. Jahrh, auf 7 zurück-Abracht und mit den 7 ersten Buchstaben des röm. Alphabets bezeichnet, sodaß dieInitialbuchstaben für die erste Stimme, die kleinen Buchstaben für die höhere L)c-^ne, und die doppelt, n Buchstaben für die höchste Octave gebraucht wurden. Die-zwar vereinfachte, jedoch immer noch sehr unvollkommene Notensyflem, wo-°ci Man sich bald der Parallellinien bediente, auf welche man die Buchstaben stelltesdaher der NameTabulatur), dauerte, bis man aus die Idee gerieth, statt der Buch-staben sich der Punkte mit 5 Linien (auch Notensystem, Liniensy siem genannt)zu bedienen, indem man die Punkte und verschobenen Quadrate sowol zwischen die^wien als auf dieselben setzte. Gewöhnlich wird diese Erfindung dem Guido vondzzo beigelegt; nach A. war sie schon im 10. Jahrh, vorhanden. Die Buchsta-deren man sich vorher statt der Noten selbst bedient hatte, wurtz'n nun Schlüf-ul, alavez. (S. Schlüssel.) Da indessen diese neu erfundenen Linienpunkte"vch nicht die Verschiedenheit der Dauer der Töne bezeichneten, so blieb noch die Er-Aidung übrig, ihnen durch besondere Gestaltung auch diese Bedeutung beizulegen.Dieft Erfindung wird von Einigen einem Deutschen aus Köln , Namens Franco,
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