Band 
Siebenter Band. M bis N.
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945
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Nutzen Nymphen 945

wichtig wegen des Seeotterfanges. Hier haben die Engländer seit 1790

Niederlassung von 2000 Einw.

Nutzen ist die Beziehung eines Dinges als Mittel aus einen dadurch zu er-ziehenden, von ihm verschiedenen Zweck, die Nützlichkeit, das Tauglichsein einerachealsMittelzueinem Zweck. Es geht daraus hervor, daß bei einer Sache, diein " bweck jn und durch sich selbst hat, von Nutzen nicht die Rede sein kann, außerZufälliger Beziehung, d. h. so, daß das Wesen der Sache dadurch nicht bestimmt>rd. So istes in dieserHinsicht albern, von dem Nutzen derWissenschaftzu spre-um so mehr, je allgemeiner und umfassender eine Wissenschaft ist. Auch ist.'e schöne Kunst ihrem Wesen nach über die Nützlichkeit erhaben, obgleich sie auchbM Individuum, welches sich mit ihr beschäftigt, vielfach nützen und zur Erreichung^schjedener Zwecke führen kann. Das Gute und Rechte ist ebenfalls über^ Nutzen erhaben. Gleichwol hat man das Nützliche und Vorthcilhafte oftu dem Guten verwechselt. Das wahre Gute aber hat einen selbständigen^"rth, und das wahrhaft Nützliche ist bloß, was zum Guten führt.

Nutznießung, s. Nießbrauch.

Nyerup (Rasmus), dänischer Literator, Ritter vom Danebrog, geb. aufWuhnen 1759 . Nachdem er zu Kopenhagen studirt hatte, ward er bei der königl."^wliothek dieser Stadt angestellt. Daraufgab er eine Sammlung lat. Abhandl.wer die seltenen Werke und AuSg., welche diese Bibliothek enthält, heraus. Dona sicher Art ist s. ,,l,ibrninm, gui oute relormstionom in «ebolisllaniae pr.io-Egebüiitur, not, tio" (1784, mit einem Nachtrage: „Vl,i»tissg ex MN 8 S 0 Ilielin-b 1785). Außerdem hat N.herausgeg. eine Beschreib.von Kopenhagen ,

-Reisebeschreibung, e. Sammlung alter Poesien (gemeinschaftlich mit Rah-./E), e. historisches Werk über Christian IV. , e. Wörterbuch Veralten nordischenMy-e. Statistik Dänemarks für das Mittelalter, e. große Anzahl von Ge-yrkenbiographien, und 1824 ein Verzeichniß der in Dünemark noch vorhandenenh ""^steine. Alle diese Werke gereichen ihrem Derf. zur Ehre. Er starb als Pros.

^fterargeschichte und Bibliothekar an der Universität zu Kopenhagen den

Juni 1829.

Nymphe (in der Naturgeschichte), s. Insekten.

Nymphen, bei den Griechen jugendliche Halbgöttinnen. Erzeugt vom^ keanos oder vom Zeus u. A., mit Töchtern desselben (Qkeaninen), sind sie selbstd^tlich landwässernde Okeaninen, welche Wälder, Flüsse, Quellen und Bergehalten und ernähren. Von der Verschiedenheit dieser Gegenstände rührt die Ver-N'kberiheit der Nymphen selbst her. Leimoniaden z. B. waren Wiesennymphen,schaden oderHamadryaden Baumnymphen, Oreaden oder Orestiaden Bergnym-^n, vorzüglich Begleiterinnen der Diana, die als Iügerinnen leicht aufgeschürzt^gestelltwerden; Najaden Quellymphen, Potamiden Flußnymphen, Limniadenz/^hwphen, Nereiden Meernymphen, Napäen, Nymphen der Weidethäler re.do^ ^ben sie besonders benannt von den Orten, wo sie sich aufhalten, z. B.,j °^sche, korycische, nysaische, diktäische Nymphen, Nyseiden u. a. Alle bildenund ^?""ung weiblicher Mittelwesen zwischen den Göttern und den Sterblichen,em ohne selbst unsterblich zu sein, dauert ihr Leben doch länger als das irgend einesloschen. Denn 9 Mal länger als der Mensch, sagt HesioduS , lebt die Krähe,läna ^"ger als die Krähe der Hirsch, 3 Mal länger als dieser der Rabe, 9 Malihrie ^ ^er Rabe der Phönix und 10 Mal länger als dieser die Nymphen. MitNiit stirbt das Wesen, dem sie die belebende und ernährende Feuchtigkeit

cy ^theilt haben. Dieser erste Begriff des Ernährens, welcher in der Idee der^YMphen scheint den zweiten veranlaßt zu haben, daß sie nämlich oft alserro und Erzicherinnen.ihnen anvertrauter Kinder dargestellt werden. So

i gen sss yen Bacchus, den Äneas und selbst den Zeus, Ihre Beschäftigungen2°"veksativnL-,Lexicvn. Bd. Vll. 60