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kick, und die Kunstgeschichte N.'s ist zur Geschichte der Kunst im Allgemeinenwichtig. Der veränderte Weg des ostind. Handels, die Aufmerksamkeit andr»Staaten auf die Vortheile des Handels, die Verheerungen des 30jähr. Krieges >»»das Zurückbleiben der innern Verfassung der Stadt gegen die Fortschritte des ,alters haben sie nach und nach von jener Höhe heruntergebracht. Indessen ist bckHandel von N. auch seht noch, vorzüglich mit den einheimischen Manufact»"'Maaren, nicht unwichtig. Man verfertigt Artikel von Messing, Stahl und §>Ü»'' jdraht, Rothschmiedearbeiten aller Art, Drechelerwaaren. Spiegel, Saiten, nmE ilische It. a. Instrumente, Landcharten (s. Homann) und Kupferstiche rc. Reich ^und schön ist Bestelmeyer's Magazin. Der wohssile Preis der nürnberger W»»' iren, welche nicht allein durch ganz Europa, sondern selbst nach Amerika und Indü» -versandt werden, rührt von der frugalen Lebensart der nürnberger Arbeiter und ^Bauern auf dem Thüringerwalde her, deren Kinder während des Winters sich »» ^der Verfertigung eines großen Theils der hölzernen Waaren und Spielfachen t»'schäftigen. Außer diesem Handel mit eignen Fabrikaten macht N. nicht unbede»' itende Speditions- und Wechselgeschäfte. Für das gesellige Vergnügen ist das M»''seum gut eingerichtet. Unter den Vereinen nennen wir den Dürers.Verein, Übel"'Haupt sind Bildung und Gemeingeist die edelsten Güter dieser merkwürdigen Stab»Die jührl. Einnahme der ehemak. Reichsstadt N. schätzte man auf 800,000 GldDie Stadt besaß ein größtentheils gut angebautes Gebiet von 23 UM-' i,40,000 E., in welchen, sich auch der sogen, große ReichSwald befand. Doch bett»' igen die Schulden der Stadt 1797 gegen 9 Will. Gld., welche sie größtentheils ^ren eignen Bürgern schuldig war, und die Eink. reichten nicht hin, die Zinsen dav»»zu zahlen. Nachrichten über N.'s frühere Geschichte und s. Merkwürdigkeiten gibdas „Nürnberglsche Taschenbuch" (2 Thle., 12., 1821 — 22z n. A. 1829, »'^Kups), wovon „Der Sammler für Kunst und ?llterthum" (1824 fg., mit Kupf'eine Fortsetz. ist. Auch gibt der seit mehr als 30 Jahren in N. bestehende Vereinvon Künstlern und Kunstfreunden ein Werk heraus: „Die nürnberger Künstst''geschildert nach ihrem Leben undWirken"; insbesondere „Ioh.Neudörffer'sNack»''von den vornehmsten Künstlern und Werkleuten in Nürnberg , fortges. vonGulte»bis 1660", aus e. Handschr. herausgeg. von Campe (Nürnb. 1828); A. Hage»'„biorioa, oder nürnb. Novellen" (2 Bdchn., Bresl. 1829), nach e. Handschrbeschreiben das Leben nürnb. Künstler des 16. Jahrh.
Nuß, in der Botanik, jeder Samenkern, der mir einer harten Schale »>»'geben vorkommt; im gemeinen Leben versteht man unter Nüssen vorzugsweise b»Steinfrüchte des Wallnußbaumes, Ouglans regM (Wall- oder welsche Nüssv iund die kleinern Haselnüsse, von tlmAius aveibnn,. Mit Wallnüssen treibt»mehre Länder bedeutenden Handel. Man unterscheidet sie in gemeine, in doppelstin hart-, und weichschälige oder Grübelnüsse, in Blutnüsse mit rothem Fleisch, ^sehr große Pferde- oder Pollernüsse. Mähren und Böhmen führen viele nackPreußen, die Walachei viele nach Rußland; Frankreich, Spanien und Italien b>» jfruchten ganze Schisse mit Nüssen nach nördlichen Ländern. Aus den Kernen wwein wohlschmeckendes Öl gepreßt, das wegen seiner austrocknenden Eigenschaft Z»»'Malen benutzt wird, auch zum Verspeisen dient. Unreife Nüsse werden mit Zucke'eingelegt und sind wegen ihres bittern gewürzhaften Geschmacks beliebt. Außerde»kennt man noch: Stachel- oder Wassernüsse der Map« uatans, mit stachelige'Schale und mehligem Kern, Erdnüsse, die knolligen Wurzeln des ilmiium bubr-s'n,-uman um, einer Schirmpssanze, oder des L^pern-, «-«ouwntuz, einer GraSa''lZirbelnüsse, die öligen Früchte der ?iaus pinoa; Muskatnüsse, äHrütic.a (s.^^ Iwürze); Pumpernüsse, die Früchte der Stapb^lea, eines Strauches, der als A>"'pssanze in unsern Gärten wächst; Kokosnüsse. . j
Nutkasund, eine Bai auf der Nordwestküste von Nordamerika (49° ovN. Br.) bei der Insel O.uadra Vancouver (700 HjM.) im Königin-Charlotte»'.