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Ostreich (statist.)
Grenz» verband. DieseRegimenter haben sonach denselben Ursprung, dieselbe Spra-che u. Religion mit dem größten Theile derRusien. Das ganze Land zerfällt in 214Compagnie- und 8 Escadronsbezirke. Von der männlichen Bevölkerung waren imZ. 1820 nur 18,834 M. gesetzlich vom Dienste befreit. Die Truppe selbst bestehtaus 17 Infanteriereg. (als 11 kroatische und slawonische, ein deutsch-bannati-sches, ein walachisch-illyrisches und 4 siebenbürg. Reg.', 1 Tschaikisten-Bat. und lReg. Husaren (Tzekler), zusammen 45,579M., ohne das Verwaltungspersonal.2»» Kriege kann diese Zahl mit Einschluß der Reserve (ohne die Ersahmannschaftder Landwehr) bis auf 70,000 M. gebracht werden. Der gewöhnliche Dienst amCordon erfodert 4200 M.; wenn Unruhen in der Türkei , oder Anzeigen der Pestvorhanden sind, 6800 M.; wenn die Gefahr sich nähert, 10,000 M.. welchebinnen 8 oder 14 Tagen abgelöst werden. Im billigten Falle ist durchschnittlich derGrenzer dem Staate jährl. 100 Tage Kriegsdienstleistuug schuldig. Die Emk. derGrenze betrugen im 1.1820: 1,553,000Gld. C.-M. Dagegen kostete die Grenze2,457,900 Gldn. C.-M. und davon die Unterhaltung der Grenztruppe 1,384,800Gld». (Dgl. auch Militairgrenze.) —Die ökonomische Einrichtung des östr.Heeres hak Hübler, die Dienstverfaffung dechelbe» bar Berginaper (Wien 1821)dargestellt. Reichhaltig ist des Hauptmaiins Schels „Östreich , militair. Zeitschrift".Die beste Charte vorn östreich. Kaiserthum ist die im kopograph. Bureau des k. k.GeneralguarliermeisterstabeS, unter Leitung des Obersten Fallon, enkworf. Chartein 9 Bl. (Wien 1822).
Nach diese>- Charte umfaßt die östreich. Monarchie: l. Die östreichischenErbstaateu, welche einen Bestandtheil des deutschen Bundes ausmachen,enthalten: 1) das Erzherzogth, Östreich (709 UM., 2,075,400 E.): ->)Östreich unter der EnS oder.OUederöstreich, 389 sHAd., 1,120,000 E., mit derHauptst. Wien; 5) Östreich ob der Ens, oder Oberöstreich, wozu auch der Inn -,der HauSruck- und der Salzach- oder Salzburgerkreis (das Herzogth. Salzburg ,s. d.) gehören, 840HM., 790 000?.; 2) das Herzogth. Steiermark , 899IHM., 840,000 E.; 3) die gefürst. Grassch. Tirol, mit den von Salzburg ge-trennten Theilen und den Vorarlbergischen Herrschaften (ohneMeiler) 519^)M.,775,000E.; 4) das Königreich Böhmen , n>it ?ger und )lsch, 956f^M.,3,673.000?.; 5) die Markgrafsch. Mähren mit östr. Schlesien , 481^M.,
I, 991,000 E.; 6) das in Galizie» liegende, aber als ehem. böhm. Lehen und schle-sisches Fürstenth. zu dem deutschen Bunde niitgerechnete Herzogth. Auschwih,87 (UM., 335,190?.; 7) das Königr. Illyrien , 520 HjM., 1,130,000E.,es begreift: a) das Gubernii^m von Laibach, oder die Herzogthümer Krain undKärnthen; b) das GouvernenientSgebiet von Triest , oder das Seeküsienland (153IHM., 380,000 E.). — 11. Die ungarischen Erbstaaten (5904IHM.,
II. 900,000?.) begreifen: -,) das Königr. Ungarn , mit den Provinzialbezirkender Königr. Slawonien und Kroatien , zusamnien 4180 f^stM., 9,472,000E,; l>) das Grostfürstenth. Siebenbürgen (ohne dessen Militairgrenze) 866HDK., 1,440,000?.; u) die Länder der östr. Militairgrenze: 1) in Kroatien , das1824 vereinigte Banal-, Warasdiner. und Karlstädter Generalcommando, undzwai die Banalzrenze, 47 H^M., 90,000?., die beiden Generalate: 237 UM.,301,200?.; 2) in Slawonien , 189HM., 244,000 ?.; 3) die ungarische undbanatische Militairgrenze, 182 UM., 205,000 ?.; 4) die siebenbürg. Milikair-grenze. 253 UM., 147,300?. — III. Dalmatien mit Ragusa undCattaro,275^2)1., 377,000 ?. — IV. Das lombardisch -venetianische König-reich. 851 I^M„ 4,280,000?. — V. Das Königreich Galizien und Lodo-merien, mit der Bukowina , 1540^)2)^., 4,320,000 ?. Zusammen also ent-hält die östreich. Monarchie 12.250 oder nach Hasscl 12,151 OM., und nachAngaben von 1829 gegen 32L Mill. ?. Außerdem enthalten die Besitzungen der