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Achter Band. O bis Q.
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Pognitzorden Pegu

rophon erst mit Hülfe eines goldenen Zügels gebändigt wurde, den diesem Pallasim Schlafe verliehen halte. Nachdem er den Belle, vphon, der sich mit ihm zu demSitze der Götter emporschwingkn wollte, von, Zeus durch eine Bremse verfolgt,hinunkergeschleudert, flog er allein zum Olympus auf und diente dem Zeus so laugeals Donnerroß (nach Euripldes), bis dieser ihn der bittenden Eos oder Hemeiaschenkte. Wir finden den Pegasus auch in die Mythe von den Musen verwebt.Durch seinen Hufschlag öffnete er aus dem Gipfel des Helikon den Musenguell, dernach ihm Hippokrene, d. i. Roßborn, genannt wurde, und er ward Musenrof,Dichrerroß; daher den Pegasus satteln oder reiten: dichten.

Pegnitzorden, so benannt von der Pcgnitz, eine», Fluß in, Baire,ethi-schen, der durch Nürnberg fließt.» Er heißt auch die pegnitzer Hiitengescllschaft, derlöbl. Hirten- und Blumenorden an der Pegnitz , der pegnesische Schäferei den, dergekrönte Blumenorden, lind wurde von Georg Philipp Harstörffer und Joh. Klaj1644 zu Nürnberg zur Beförderung der Reinheit der deutschen spräche, vorzüglichin der „Reniikunst", gestiftet. Aber bald vergaß die G>s, lischest den Zweck ihrerStiftung und ließ sich vom Geiste der Zeit zu süßelnden Tändeleien verleiien, bisendlich ihre ganze Beschäftigung in leere Spule, eun mir Sinnbildern, Devisen undSchäftrwesen ausartete. Erst bei der Feier ihrer hundertjährigen Stiftung versuchteman der Gesellschaft eine ernstere Richtung u> geben; aber jetzt war es der altern-den unmöglich, ihren zahlreichen jünger,, Miischwestern thätig nachzueifern, unddie Kenntniß Deffen, was sie ferner etwa geleistet hat, erstreckt sich nicht über hieGrenzen ihres OrtS hinaus. 1194 feierte sie zwar noch ihr 150jährigeS Jubiläum;sie scheint aber jetzt zu völliger Unbedeut.nheit herabgesunken. Die Zusammenkünftewurden anfangs an einem angenehmen Orte an der Pegnitz gehalten; in der Folgeräumte der Rath zu Nürnberg der Gesellschaft ein Stück Wald, eine Meile vonNürnberg bei Kraftshos. ein, welcher uach-tauPliger Art sehr kunstreich angelegtund von einem darin befindlichen Jrrgartdn^er Jrrhai» genannt wui-de. Dochwurden wegen s. Entfernung von der Stadt die Versammlungen zuletzt in Nürn-berg selbst gehalten. Jedes Mitglied bekommt einen Ordensnamen und das Sinn-bild einer Blume; das Sinnbild des Orden? selbst ist eine Passionsblume. FleißigeNachrichten von den äußern Schicksalen der Gesellschaft finden sich in Amaranies'S(Hertegen) „Historischer Nachricht von des löblichen Hirten-und Blumenerde,>6an der Pegnitz Ansang und Fortgang" (Nürnb. 1144). Vgl. d. 8. Bd. von W.Müller'S „Biblisch, deutscher Dichter des 11. Jahrh." A —>.

Pegu, bis 1151 ein eignes Königreich auf der indischen Halbinsel jenseitsdes Ganges , zwischen Ava, Martaban, dem Meere und Arraken,; senden, einePro-vinz des birmanischen Kaiserreichs (s. Indien ), welches aus der Vereinigungder Königreiche Ava, Pegu, Arrakan, Eassay und Martaban entstanden ist.Das Land ist meistens eine fruchtbare Ebene Nilt einem sehr warmen Klima. DasPstaiizenreich bringt Reis, Zuckerrohr, Kardamomen, Indigo, Baumwolle, Betelund fast alle tr opische Gewächse in Menge heivor. Ein große, Reichthum des Lan-des besteht in dem Tiekholz«, welches in , nermcßlichen Waldungen das ganze Tief-land von Pegu bis zu den Grenzgebirge» Arrakans bedeckt. Der Baun, ist ziemlichhoch. immer grün, und sein Holz so harr als Eichenholz. Bombay, Madras undCalcutka erhalten ihr Schiffszimmerholz aus Pegu, und die peguanischen Sckäffö-zimmerleute gehören zu den geschicktesten dieser Meere. Man hat ferner Psei de,Ochsen, Schafe; die Wälder sind voll Elefanten, Büffel und Tiger. Federvieh euchWildpret, besonders wilde Schweine, gibt es in Überfluß. Ai^h ist Pegu reich anRubinen, Topasen, Sapphiren und Amethysten. Die Peguaner sind wohlgcwach-sen und unterscheide» sich von ihren Oberherren, den Bü Manen, durch ihre Kläffer«Gesichtsfarbe; sie schneiden daüHaar vorn rund und sichreren es hinten von den Oh-ren bis zum Scheitel in einem halben Kreise weg. Sie sind Verehrer des Buddha,

Eo«»erjälio»s»Lepicou. Bd. VUI. 22