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der hier Gaudma heißt. Die Priester habe» in ihrer Kleidung, Lehre, Lebensregeldie größte Übereinstimmung mit den Lamas der Chinesen und Tibetaner, sind abersehr verschiede» von den Braminenpriestern. Peg », die Hptst., wurde von Alom-pra, dem Stifter des birmanische» Reichs, nach der Eroberung 1157 fast gänzlichzerstört. Das an dessen Stelle erbaute Neupegu, am Pegu (11° 40' N. Br.),ninimt ungef. br die Hälfte des Raumes des alten öin. Die gegenwärtigen Emw.,etwa 1000, sind nur Priester und Arme. Die Ltraßen sind breit und mit Ziegelnvon den Ruinen der alte» Stadt gepflastert. Nur die kaiserl. Gebäude und die Klö-ster sind von Steinen erbaut; das Polt darf kein gemauertes Haus haben, weil manbesorgt, es tonne solches bei einer Empörung zür Festung machen. Das Merkwür-digste in Pegu ist der Tempel des Gaudma oder der Schomadu, ein Denkmal alterBaukunst, das bei der Zerstörung der -Ltadt verschont wurde. Dieses bewunderns-würdige Gebäude siebt auf 2 viereckigen Terrassen, eine über der andern. Die un-tere ist 10 Fuß über der Erde erhaben, die obere ist 20 F. hoch, mithin 30 F. überder Ei de. Jede Seite der untern war 1391 F. lang, der obern 684 F. DieMauern, welche die Terrassen umgeben, sind verfallen, und die Ebvne der unternmit Schutt bedeckt. Man ersteigt die Terrassen atif steinernen Stufen; auf beidenSeilen stehen Wohnungen der Priester, 5 Fuß über der Erde. Der Schomadu selbstist eine massive Pyramide von Backsteinen und Mörtel, ohne Hdhlnng oder Öffnungirgend einer Art; unten achteckig und nach oben zu gewunden; jedeSeile derBasisist 1K2F. lang. Diese große Breite nimmt schnell ab. Ein 6 F. höher Rand um-gibt die Basis der Pvrannde, und aus diesem stehen 51 kleine Thnrmchen rund umden Tempel herum; alle sind massiv, 21 F. hoch und 40 F. unten iM Umkreise.Dicht darüber siebt ein zweirerRand, welcher 53 ähnliche Kegel enthält. EineMengeZierrathen umgeben das Gebäude. Das Ganze krönt ein Ti oder durchbrochenereiserner Aussah, über welchem eiMDMldeterWetterkahn befestigt ist. DerTi hat56F. im Umfange und ist mit starke« eilen an der Spitze befestigt; unten hängenviele Glöckchen berab, die benn 2Lir.de ein beständiges Geklingel verursachen. Derganze Ti ist vergoldet. Die Höhe des Tempels von der Grundfläche an ist 261 F.und von der obern Terrasse 331 F. T>n jedem Winkel der obern Terrasse steht em61 F. hoher Tempel, welcher u» Kleinen dem großen Schomadntempel ähnlich ist.Das Alter des Schomadu wird auf 2300 Jahre angegeben. Vgl. I. Crawftu d's,ckun> >>. e»l n> bänüu^v t» Il.c < "U t >n in 1821" (Lond. 1829).
Pehlvi, s. Persische Sprache.
Peipussee , oder das lsckudische Meer (80 Werstd lang, 30 breit), zwi-schen den ruft. Statthalterschaften Li>stand, Esthland, Pskow und St.-Petersbnrg,ist fischreich und tief, hängt oberwänü zusammen mit dem See von Pleskow(50 Werstc lang, 40 breit) durch eineSeeenqe und mit dem Wirzsee durch den FlußEno; unterwärts verbindet das morastige Bett der Narowa den See niit dein per-naucr Meerbusen. Die Comploristen Zu Nowgorod und die lübeckerHandelsherrenkannten diesen alten Wasserweg in den glän;enden Tagen der Hanse sehr gut. Seit-dem nahm der Haupibandel der Russen nach der Ostsee und dem weißen Meer eineveränderte Richtung durch die Zerstörung der Handels - und republikanischen FreirheirNowqorod'S, und die alte Wasserstraße ging immer mehr ein, weil Verstopfun-gen unk Erhebung des Bettes der Flüsse entstanden, deren sich in Allem 90 in düsweitverbreitete Wasserbecken stürzen. Kaiser Alexander ließ daher den Alexander-canal anlegen, der den Peipussee und s. Zuwässerungen mit dem peruanischen Meer-busen in Sei istfahrtsverbindung bringt. D orp a t (s. d.) kann durch seine Lage amAlexandereanal zu eurer Handelsstadt in diesem noch sehr unbevölkerten Theile desReicks sich erhebe». Bereits ist ein steinerner Kaufhof erbaut.
Peking (39 54'N.B.), eine der ältesten Städte inChina, wurde Residenzund Hptst. 1125 unter der Dpnastie der Kin. Sie liegt in der Provinz Pe-kscheli,28 Meilen von der großen Mauer in einer großen fruchtbaren Ebene. Der Name