Band 
Achter Band. O bis Q.
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Peron

aufsein Anstichen als Zögling in die Medicinische Schule Zu Paris aufgenommen,ffudirte3 Jahre Medicin , Zoologie und vergleichende Anatomie am Museum, undgraduirte. Eine unglückliche Liebe bestimmte ihn, eine Anstellung bei der Ent-deckungsreise nach dem Südmeere unter Baudin zu suche». Er wurde als Zoologmitgeschickt und erhielt Anweisungen zu s. Arbeiten von Lactp.de, Euvier undDegerando. Am 19. Oct. 1890 segelte man auf 3 Schiffen von Havre de Graceab. Lesueur war s. Mitarbeiter und wurde s. Freund. Auf der ganzen Reisestellte P. von 6 zu 6 Stunden meteorologische Beobachtungen an, entdeckte, daßdas Meerwaster je tiefer je kälter sei, beschrieb die gallertartigen Thiere im Meeregegen den Äquator, die bei finsterer Nacht feurig glänzen, und nannte sie Pyro-soma. Nach 6 Monaten kam man nach Isle de France , dann nach der West-spitze von Neuholland und nach der Insel Timor , wo P. seine Hauptentdeckungüber die Weichthiere und Pfianzenthiere (eigentlich Medusen) zu machen Gelegen-heit hatte und wobei er sich unsäglichen Beschwerden und Gefahren aussetzte. Fastalle s. Kameraden wurden krank: er erhielt sich, wie die Einwohner, durch den Ge-brauch des Betels. Don Timor ging es gerade nach dem Südcap von Dandie-mensland. Man untersuchte dir Ostküste, ging in die Baßenge und folgte derSüdküste von Neuholland . Bei der Ankunft im Hafen Jackson war Alles krank;nicht mehr als 4 Menschen waren noch im Stande, Dienste zu thun (Alles durchdie Nachlässigkeit und Rohheit Baudin's ). P. machte sich mit dem Zustandeder Colonie bekannt. Darauf untersuchte man die Insel beim westlichen Eingängeder Baßenge und folgte den Küsten von Neuholland , um in den Busen Earpen-taria zu kommen. Überall drohte Gefahr in so unbekannten Meeren. P. war im-mer voran, erstieg wiederholt ans Land, wagte sich unter die treulosen, unmensch-lichen und meineidigen Wilden, sammelte eine Menge Thiere aus allen Elasten,beobachtete ihre Lebensart und suchte auszumitteln, welche auf diesen unfrucht-baren Inseln und Küsten Reisenden zur Nahrung dienen, welche zum Handel undwelche Hausthiere werden könnten. Da 2 Naturforscher zurückgeblieben und 2gestorben waren, so war er der Einzige, welcher Alles für die Naturgeschichtethat, und es ist bekannt, daß noch keine Seereise so viel geliefert hat als diese.Als Baudin so weit ging, daß er den Branntwein zum Einsetzen der Thiere verwei-gerte, sparte er sich s. Trinkportionen ab, und mehre Gefährten mit ihm. Als erauf die Insel King mit Baillv, Lesueur, Leschenau und Guicheuault abgestiegenwar, trieb ein Windstoß das Schiff auf 14 Tage aus dem Gesichte. Sie arbeite-ten aber fort, als wenn ihnen Nichts bevorstände, und obgleich ohne Obdach, unterbeständigem Regen und in fürchterlichem Winde, sammelte er doch 180 Weich-und Pfianzenthiere und beobachtete die riesenhaften Robben (plioe-i pr»b.'.-m!<I<-.i).Aus Timor zurückgekommen, jagte er mit Lesueur allein ei» Krokodil!, von dem jetztdas Skelet zu Paris ist. Auf dem Rückwege verweilte man auf Isle de France6 Monace, wo er die Fische und Weichthiere studirte und noch viele neue entdeckte.Endlich, nach einer Abwesenheit von 3^ I., landete man zu l'Oricnt am I.Avril1804, und P. kam nach Paris , wo er die Sammlungen ordnete, den Katalogverfertigte und Alles ins Museum schaffte. Auch erhielt er den Auftrag, denReisebericht und die Beschreibung der naturhistorischen Gegenstände mit s. FreundeLesueur zu liefern. L. Freycinet bekam den nautischen Theil zur Bearbeitung.Nach dem Berichte des Instituts über das Mitgebrachte fanden sich darunterüber 100,000 Thiere, unter denen 2500 neue Species und mehre neue Genera,sodaß P. und Lesueur allein mehr Thiere kennen gelehrt haben, als alle Naturfor-scher der letzter» Zeiten zusammen. Der 1. Th. der Meise" erschien 1805 in 4.,mit prächtigen Kupfern. Von nun an war P.'S Ruhm entschieden. Der 2. Theilwar zur Hälfte gedruckt, als P. starb. Einzelne Abhandlungen ließ er vorzüglichft: den ...luuaici cku öluaeuni ck'!ri->tu>re naturell«-" drucken, oder las sie in ge-