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und nordöstl. Persien : 1) Das türkische Haus der Thaheriden in Khorasan von 829—872. 2) Die persische Dynastie der Soffariden, welche jene stürzte und überKhorasan und FarS bis 992 herrschte; 3) die Samaniden , welche sich 874 unterAhmed in der von Khorasan abhängigen Provinz Mavaralnar erhoben und bis 994erhielten. Ahmed's Sohn, Ismael, stürzte die Soffariden und gelangte zu Machtund Ansehen. Unter seinen Nachfolger» entstanden 4) die Gasneviden, als 977Sebektechin, ein türkischer Sklav und Statthalter der Samaniden zu Gasni undKhorasan, sich zu Gasni unabhängig machte. Vein Sohn Mahmud maßte sich999 auch Khorasan und 1912 FarS an und endigte so die Herrschaft der Sania-lüde». In der Folge entriß er den Bujiden Irak Adschemi (1917) und breitete sichauch in Indien aus. Aber sein Sohn Masud verlor Irak Adschemi und Khora-san (1937—1914) durch die Seldschucken, und, durch innere Unruhen entkräftet,wurden (1182) die Gasneviden unter Malik-shah eine Beute der Guriden. 5) DieSultane von Gur wurden 1159 durch Alaeddin Hosain mächtig, sanken aber nacheinigen großen Regierungen theils durch die Fürsten Khowaresnüens, theils durchinnere Uneinigkeit; 6) die khowareSmischen Shahs, von 1097—1230, durchAziz, Statthalter der Beldschucken in KhowareSme, wo er sich unabhängig machte,gegründet. Tagash (1192) zerstörte das Reich der Seldschucken und nahm denGuriden Khorasan. Sein Sohn Mohammed eroberte Mavaralnar, bezwäng dieGuriden und Gasni und brachte den größten Theil Persiens an sich. Plötzlich aberverlor er AlleS(1229) durch den Großkhan der Mongolen, Dschingiskhan , und seinheldenmüthiger Sohn, Gelaleddin Mankbern, kam, nachdem er noch 19 Jahre dieäußersten Anstrengungen gemacht hatte, 1230 in einer einsamen Hütte auf deinkurdischen Gebirge um. Im westl. und nordöstl.Persienherrschten: 7)Mardawig,ein persischer Krieger, der 928 zu Dilem eine fürstliche Macht erhob, die sich baldselbst über Ispahan verbreitete, bald aber von den Bujiden verschlungen wurde.8) Die Bujiden, die Söhne Buja'S, eines armen Fischers, der sein Geschlecht vonden Saffaniden herleitete, erlangten durch Tapferkeit und Klugheit die Herrschaftüber den größten Theil von Persien und 945 selbst über Bagdad . Sie zeichnetensich meistens durch Tugenden und Liebe für wissenschaftliche Bildung aus und be-haupteten sich bis 1058, wo Malek Rahjm sich genöthigt sah, den Seldschuckenzu weichen. 9) Die Seldschucken, eine angeblich türkische Dynastie, von denChinesen aus Turkhestan vertrieben, wurden mit den GaSnaviden zuerst in Khorasanmächtig. Togrulbeg Mahmud, tapfer und klug, verdrängte hier Sultan Mah-mud's Wohn, den GaSnaviden (1937), verbreitete sich über Mavaralnar, Ader-bidshan, Armenien, Fars, Irak Adsbemi und Irak Arabi, wo er der Gewalt derBujiden zu Bagdad ein Ende machte (1955) und von den Khalifen an ihre Stellezum Emir el Omrah eingesetzt wurde. Seine Nachfolger zeichneten sich zum Theildurch große Thätigkeit und Humanität aus; der mächtigste derselben, Malekchah,eroberte noch Georgien , Wyrien und Natolien (Rum). Nach und nach aber sankdas Reich, indem eS sich in 4 Reiche auflöste, die theils durch die khowareSmi-schen «hahs (1162 und 1195), theils durch die Atabcken von Aleppo (1139),theils durch die Mongolen (1194) zerstört wurden. Durch Dschingiskhan wurdendie Tataren und Mongolen in Persien herrschend von 1220—1495. Die Pro-vinzen Persiens, welche durch Dschingiskhan an die Mongolen gekommen, erhieltvon diesem Eroberer dessen jüngster «ohn Taust (1229), und nach diesem dessenSohn Hulaku, Beide anfangs als Statthalter der mongolischen Khans Kajuk undMangu. Hulaku vermehrte diese Länder mit Syrien, Natolien und Irak Arabi.Er oder erst sein Nachkomme machte sich von der Oberherrschaft des GroßkhanSunabhängig und bildete eine besondere Dynastie der Mongolen in jenen Ländern,welche bis auf Abusaid bestand, der 1535 ohne Erben starb. Seine Nachfolger,ebenfalls aus Dschingwkhan'SFamilie, führten nur denTitcl dcsKhanS von Persien ;