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Persische Sprache und Literatur
liehen Shah Allum (ftFranklin's „bike eck 81,->1, Allun,") und den Shah Feth2lli. Als Lyriker, Mystiker und nioralischer Dichter ist vor allen Andern sowolim Morgenlande als auch bei uns berühmt Schrieb Sadi (s. d.). 7luch Feri-deddin Atkar, ein Zeitgenosse Sadi's, schrieb eine sehr geschätzte Sammlung vonSittensprüchen u. d. T.: „Pendnameh" (das Buch der Rathschläge), welchesSylvester de Sacy vollständig herauSgeg. hat, und mehre andre Dichterwerke.Für das vollkommenste Muster mystischer Schreibart gilt Dschelaleddin Ruini,aus Balkh in Khorasan, der eine Sekte stiftete und als frommer Soft 1262 starb.Sein großes Werk: „Kilat el Metnavi" (Sammlung v. Distichen ), ist so schwerzu verstehen, tast Wörterbücher dafür verfasst worden sind. Einer der frucht-,barsten und zugleich angenehmsten Dichter Pcrsicns ist Abdalrahman oder Abdur-rahman ebn Achmed, bekannter unter seinem Beinamen Molla Dsham y (s. d.).Unter die Dichter vom ersten Range gehört endlich noch Nizami oder Nisami , zuEnde des 16. Jahrh., dessen Werke aus 5 großen Gedichten bestehen, worunterKhosru und Shirin, Leila und Mcdshnun und die Geschichte ?(lepander's (Iskan-der-nameh) episch sind. Einige aus seinem „Buche des Glücks" gezogene Fabelnund Erzählungen sind im Original und in Übersetzungen erschienen. Khosru ausDehli , Abul-atha aus Kirman, und Ngni haben jeder 5 große Gedichte ge-schrieben; Mir Ali aus Shirwan, Achmed aus Kirwan und Emir Solei-man sind, jeder als Derf. eines Zskanternameh, berühmt, und so noch viele An-dre. Die Quellen zur Kenntniß der persischen Dichter sind, außer dem „Behari-sian" des Dshami und dem allgemeinen Werke Hadshi Chalfa's, ihre Lebensbe-schreibungen des Persers Dauletshah, fortgesetzt von Sam Mirza, u.d.T.: „TeS-kiretelchoara", worarrssich einige Auszüge von S, deSacy in den„l>'oiiees et ex-tr.-iltx lies Kluiiuserits etc." finden, und das „?lteshkede" (Fcuertempel) vonHadshi Lossali Beg, mit dem Beinamen Azir. Der berühmteste neuere Dichterder Perser, Blab-Phelair, starb 96 Z. alt 1825. Er hinterließ astronom., moral.,polit.und literar.Schriften. Man nannte ihn PersienS Voltaire. — Ificht min-der groß ist die Menge in Prosa geschriebener Fabeln, Märchen und Erzählun-gen. Dahin gehört das „Anwar Soheili", eine pers. Übers. der Fabeln derBidpai,das „Bahar Danush", von Einajut Oollah (übers. von I. Scott u. d.T.: ,,6.->r-»>'kiivnleüge", 1799, 3 Bde.), das „Tootinameh", oder Erzählungen einesPapageien (pers. und engl. von Hadeley), die von Ouseley übers. ,,'Lules „!' v-istl,-tvu, ,,»>l tl,e teil Verieis etc." ?(ndre dergl. Werke sind von Scott für s. ,/s.iles,»oecckutes .nick lvltsis, tr.insl. ström tbe Arabie .-mü Lersiau" (1860), von Lan-gst S, für s. „sloutes, seiitenees et sich I es, tirces il'uutcuis urabes et ziersaus"(1788), und ähnliche Sammlungen benutzt worden.
Für Geschichte, Geographie und Statistik besitzen die Perser große undwichtige Werke. Eine allgemeine Geschichte von Adam bis auf seine Zeit schriebAbu L)aid (oder Abdullah Ben Abulkasin Beidavi) um 1276, u. d. T.: „Histo-rische Perlenschnur". Den 8. Th. dieses Werks, der die chinesische Geschichte ent-hält, hat Andr. Müller pers. und lat. HerauSgeg. Turan Shah (starb 1377 zuHormuz) schrieb ein Shahnameh (ausgezogen in Pedro Texeira's „lstcloeio-nes ckel origen, elesceixleiiois ^ sueeesslo» cle los re^es clo ?ersiu ,Ie l!»r-inu7." (?lmb. 1616). Mirchond oder Mohammed Ebn Emir Chowand Shah,welcher 1711 blühte, schrieb das große GeschichtSwerk u. d.T.: „Ilnrius pnill.i-tis in Iiistoii.-, ?r>>plietui um, Istegum et lülialisiirnm", von dem, außer demBruchstück in Wilken's „6r3mm2licu zieisieu", 1 Abschnitte mitgetheilt worden;von Ionisch, in der „Ilistoria Istegum ?ersuru»>" (Wien ), pers. und lat.; vonS. de Sacy in s. „Vlemoircs r»r clnerse-i nntlguites cle lu Lerse", die Gesch,der Sassanidcn, bloß franz,; von Wilken die „llistoria Samauickarum" (Gökt,