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Achter Band. O bis Q.
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Persische Sprache und Literatur

einen Auszug aus der pers. Übers. der arab. geschriebenen Geographie Ibn Hau-kal's bekanntgemacht. Über die Chronologie hat GräviuS ein wichtiges persischesWerk: „Lpocliae celebriork!! etc." (Lond. 1650) herausgegeben. Von den per-sischen Ärzten ist noch keiner bearbeitet worden; um sie indeß nicht ganz zu über-gehen, nennen wir nur das kostbare Werk des Abulmansur Mowasin Ben Ali,welches sich zu Wien befindet. Auch die Geometrie und Astronomie siudirten diePerser mit Eifer. Nasereddi» aus ThuS bearbeitete, und Maimon Rashid com-mentirte den EuklideS . Omar Chejan berechnete unter Malekshah (1072) dasSonnenjahr auf 365 T., 5 St., 48Min., 48 See., und unter den astronom.Tafeln, welche Perser zu Berf. haben, sind die aus Hulaku Ilekan's Befehl vonIrafereddin angefertigten und nach ihm benannten, jedoch erst 5 Jahre nach Ile-kan's Tode (1269) beendigten, und die in der ersten Hülste des 15. Jahrh, unterUlug-Beigh's thätiger Theilnahme von einer großen Anzahl von Astronomen ver-fertigten, welche Ioh. GräviuS und Th. Hvde herausgegeben haben, die vorzüg-lichsten. Hulaku Ilekan stiftete 1259 zu Maragha eine astronomische Akademieund ließ eine Sternwarte bauen, über welche der genannte Nasereddin die Aussichterhielt. Ulugh Beigh ließ eine ähnliche zu Samarkand errichten. Ein persischerCalender, u. d. T.: „Ruznameh nauruz", ist ebenfalls gedruckt erschienen, Fol.Noch müssen genannt werden: „Beck'g „b'pl>e>»eri<les l'eisaiuin per Ivtnmiiu,»"(Wien 1695, Fol.) und Welsch's „ lAIiiiI.'ie.ie^uinociialez" (Augsb. 1676,4.). Unzählig sind die Werke über Mohammed , die mohammedanische Religion,die Legenden der Heiligen ic. Wichtiger ist, nur leider zu wenig verständlich, derpersische Auszug aus den Dedas, betitelt: „Oupnek' hat", den Angueril du Per-ron larein. herausgeg. hat (1804, 2 Bde., 4.), ferner der Desatir (s. d.). Die5 Bücher Moses finden sich persisch, von einem Juden in Thus übersetzt, in Wal -ton's Polyglotte; von den Evangelien ist eine doppelte Übersetzung vorhanden, einein derselbe» Polyglotte, die andre von Whelok herausgeg. (Lond. 1657.Fol.). IhreWichtigkeit hat Rosenmüller gezeigt. Ihre eigne Sprache haben die Perser mitgroßem Fleiße bearbeitet; das beweist die Menge der grammatischen und lepikogra-phischen Werke. Nur für Anfänger ist das kleine persisch-türkische Wörterbuch desShahidi; berühmter ist das von Ardeshir, ferner das von Castellus bei dem stim-me» zum Grunde gelegte „Näemet allah" (l)> liei-w l)ei); aber die beiden berühm-teste» sind das Ferhangi Dshihanguir und das Ferhangi Lchuuri. Letzteres wurde1742, ein andres von Seid Ahmed 1804 zu Konstantinopel gedruckt. Das Stu-dium der persischen Sprache wird jetzt lebhaft zerrieben, da sie (für den Orient, be-sonders Indien, Das, was für uns die französische ) nicht nur einen großen Reich-thum an eignen Werken, sondern auch an Übersetz, aus dem Arabischen, den ver-schiedenen indischen u. a. Sprachen besitzt, deren Originale theils verloren, theilsfür uns unzugänglich sind. Die Grammatiken von Iones und Richardson (derältern zu geschweigen) sind jetzt übertreffen durch Gladwin's „per-aai, ,,ioou5>ice",besonders aber durch Lumsden's „bor-üan graium»-" (2 Bde., Fol.). Don SirW. IoneS'S „6i!>,»i»»r nk ilie l'ei.ü.in lanpunae" gab Lee (Lond. 1823) die 8.verbess. Ausg. heraus. In Deutschland hat die beste Grammatik Wilken geliefert.Bon Wörterbüchern sind die vollständigsten Meninski's „bexicon uiabieo-poisico-turaicuin" (2. A., 4 Bde., Fol.) (vgl. Aud); Richardson'ü „Uieti»-iiarv per-üsii, .nabic snck e»>zli8i> clu. u iieev eüitinn, iviili iiuiiierons allcli-tio»5 and iniprovemenlii 1>> <2l>. ^Vilbin^" (Lond. 1806, 2Bde., 4., im Ausz.von Hopkin 1810), und Barretto's „persinn .null .Iiabia ilictioiiarg" (2 Bde.).Über Einzelnes belehren IoneS'S „Commentarien", Ouseley'S „Orienlal col-leutioiu," und „Leisian niisLellanies", Gladwin's „Viüseir.-,lio» o» llie rlie-lenic, proscxH !>»t! ilignie r>> ll>k! l'< r!.i->i,!>", die „Fundgruben des Orients",I. v. Hammcr's Werke. ?tuch schrieb 1>. Beruh. Dorn „Über die Verwandtschaft