Band 
Achter Band. O bis Q.
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550
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5L0 Piercr (Ioh. FrieLr.—August)

1797 faßt» er den Plan zur Herausgabe einer medsinischen Zeitschrift, die, vonallem eignen Urtheile sich ent'er»! haltend, bloß di Tendenz v,rfolgke, die neuernGrundsätze der theoieiischen und praliischcn Nledic-n, und was überhaupt im Laufeder Zeit die Aufmerk'an keil des ärztlichen Pu sticums anregte, berichtend miltu-theilen. So nahm 1798 die „Medieinlsche Na >onal e luog für Deutschland ' ihrEntsi-Heu, die, bis 1800 fortgesetzt, d n .,?Ulgem. Medicin,schon Annalen t,s 19.^sabi k." z r E n'eitung t>en,e. 1799 brachte er die Richte,'sche verfallene Druckereieigen.hüml ch an sich und begründete 1801 e:n buchhandlerisches Ekabl,stenienr u. d.Firma: „Lilcra-ieb g Compto r '. Die ,Allgem. medic n. Annalen" erhielten,nach gewonn n r Überze-ignna, wie der ra ionale Empirismus einzig einen sichernHalkpunki für die praki sch> Vdedicin tai liele, ebenfalls dies Giuiiklage, Zug'eichaber die B.st mmung, alle 5 Jahre e nerRevision ihres b>s dahin befolgten Plansunterworfen zu werden. 180k unk rnahm P , zur Einleitung und als Anknüpfe«Punkt einer „lickcki,>!>>,-<-,> wt,,,-,.", eine vollständige 'Ausa. der H ppokralüchenWerke (3 Bde.) nach der Foes'schen lat. il"-rsetz., nur Pro'egomenen, lirerar:schemApparate, R-anste, :c. Der Druck, dem der deutsche Buchhandel in >ener Ze,r unter-lag, nöthigte ,hn indessen die Idee, auch die übrigen Primaten der med c. Literaturin gl'icher A-t neu bervoi treten zu lasten, aufzug be ». E II 1810 von ihm eurwor«sener Plan ei» s allgenieinen Vereins deutscher Arzte höherer .ZUmstweihe, dem ei»1811 von ihm herausg. . Taschenbuch für deutsche Arite und Wundärzte" zur För-derung dienen sollte, scheiterte an der Ungunst der Zeit; doch fükrre es zur Anknü-pfung schätzbarer B-kanntschasten, ds b,sonders auch für die ,.Alla. medic. Anna-len", welche mit Llnhebung ikrs2. Decenuiums eine beten ende Erweiterung er-hielten und als besondere Annalen der Heilkunde „nd der Heilkunst erschienen, vonVortheil waren. Ds einkret- nden kriege! ckchen Ereignisse 1813 machten es jedochunmöglich, den erw irerten Ps,: der Anna'. n in befriedigender Weis weiier zu ver,folgen. Zu Ende 1813 ward selbst ein, teniporawe Stockung der,,Annalen " unver-meül ch, und von 181 ! an mußten ste aus eine v ilinnd nie Bogenzahl ieducirkwerden. 1811 erhielt P., gegen Resignation auf das Landphpsicat, unter den«Prädicat e-ncs b rzogl. sichf. Hofraths, das erledigte Stüdt-und Llmtsp-bvsicatüb-rlrogen. 181.7 bracht- ihn ein Ncrvensieber, das er sich durch Ansteckung meinem Lazarethe zi-gz;o ?n hatte, t,m Tode nahe. I,cch s. Genesung gab er seit1818 das schon früher voi bereitete ,AIIg. medie. Realn ö terbuch", vorn kritisch-historischen Stau,punkte aus, von ihm und erbetenen Mitarbeitern verfaßt (1.Abth.: „Anatom., phvsiolegckcheo Wörteibuch", 8 Bde.) heraus. 1816 trater sein buchh mdler sch.s G-sckäst an den verstarb. Buch bändler Brockhous ab, derer mit dein semigen verschmolz, und in dstn Verlage se tdem das ,Aiedic. Real-wörierbach" und ds ,,M d c. Annal n' ei sch euen. Letztere erhielten in ihremFortgang, und zwar emlcüend von 1820, eine neue, noch dauernde Umgestaltungals „Kritische Annalen" nnd wnid n, ihrer Hauptten'ei z nach, unter Einwirkungweniger, aber sachkundiger Gelehi ken, ein Recensiiinsti>t.t. B>ide lnerarische Unter-nehmung n rihiklitn dadurch einen erheb'icken Voisckub, daß der nachmalige Prof.der Medic n zu D:evd n, Ludw. Choulant, für ersteres von 1821, für letztere von«1. Bde. an, als Mitbeiausceber eii-kra«. 1821 tro« sein Sohn August P. insein Drucke, eig schäsl a>s Theiln-hmer ein und übernchm bald völlig die Leitungdesselben. Er »ane 1813 s aka emikchen Studien in Jena aufgegeben, um ink. presst Di-nsten den F tdzng m rzuwacken, «rar auch nach Beendigung dest lbendarin verbli den und kalte die letzten Jahre vorzugsweise in Posn sich dem Lehr-umerricht an der dasigen Brigade cknle gewikm- t, I- tzt in da? Vaterland zn-ück-gek hrl. hatte er eine Anstellung a's herzog', sächsi Haupiman» der freiwilligenJäger erhalten. Von nun an ei hielt der Vater volle Muße, um sich, s. Neigungentsprechend, wissenschaftlichen Beschäftigungen zu widmen. Ein Theil dieser