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Achter Band. O bis Q.
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Poliven

nisse nicht fehlte, den großen Einfluß auf die Königin nicht erlanot haben. Sieschien der Dereinigungspunkt aller vom Adel und der hoben Geistlichkeit zu sein, diebeim Hofe ihr Glück machen wollten. Der Haß des Volks bezeichnete daher dieP.'ü als Theilnehmerinnen und Rathgeberinnen bei den Verschwendungen derKö-niqin, und beide mußten sich unter den größten Gefahren aus Frankreich flüchten.Seitdem lebte sie mit ihrem Gemahl in Wien , wo dieser bei dem kaiferl. Hose, wiespäter bei dem Petersburger, als Geschäftsführer der königl. Prinzen von Frank-reich angestellt war. Bei ihrer Anhänglichkeit an das Haus Bourbon war ihrSchmer! grenzenlos, als der unglückliche Feldzug des preuß. Heeres in der Cham-pagne die Hoffnung einer Wiederherstellung der allen Ordnung in Frankreich ver-nichtete. Sie kränkelte seither sichtbar und üarb 1143 in Wien . Ihr Ge-mahl ging in der Folge noch England, begab sich dann in die Ukraine aufs Gut,welches ikm Katharina l l. geschenkt hatte, ward nach der Restauration Pair v. Frank-reich und starb den 21. Ldeniember 1811. Zwei Söhne dieser Ehe, ArmandJules und IuleS Armand de P„ haben ebenfalls merkwürdige Schicksale ge-habt. Armand (geb. 1111) war 16 Jahr alt, als s. Altern Frankreich verließen.Er folgte ihnen nach Koblenz und dann noch Rußland , wählte aber später, aus An-hänglichkeit an Monstern-, Grafen von Arkois, s. Aufemhalk in England. Jules(geb. 1180) folgte ihm dahin. Beide Biuder nahmen an Georges'S und Piche-gru'S Entwürfen Theil. Der ältere landete in Frankreich (Dec. 1803) mir Georges,u. kurz darauf auch Jules mit Pichegru (Jan. 1804). Alle wurden verhaftet. Ar-mand ward mit Georges u. 18 Andern d. 14. Juli 1804 zum Tode, Jules, Moreauund noch 3 Mitangeklagte aber zu 2jähr. Haft verurtheilt. Jules bot den Rich-tern sein Leben für das Leben s. Bruders, der Gatte und Vater war. Da warfsich Armands Geniahlin, von der Kaiserin Iosepbine, Napoleons Schwester unds. Stieftochter Hortense begünstigt, dem Kaiser zu Füßen, und erhielt ihres Gat-ten Begnadigung, mit der Einschränkung, daß derselbe im Schlosse Ham verhaftetbleiben und nach dem Frieden deportirt werden sollte. Von Ham ward er in denTempel und von da nach Dincennes gebracht. Nach einiger Zeit erhielt er die Er-laubniß, sich in einem Gesundheitshause zur Herstellung s. Gesundheit unter ärzt-licher Verpflegung aufzuhalten, wo er nebst s. Bruder, der im Tempel gefangensaß, sich mit Mallet in Verbindung sehte und desselben Plane theilte. Im Jan.1814 entflohen Beide aus ihrer Hast und begaben sich nach Vesoul zu Monsieur.Dieser sandte sie mit Vollmachten voraus noch Paris , wo Beide schon am 31.März 1814 die weiße Fahne aufpflanzten. Beide folgten dem Könige nach Gent .Gras Arm and Jules war 1815 Mitglied der Wahlkammer und einer der re-actionnairen Chefs des Pavillon St.-Marfan, nach dem Tode s. Vaters, 21. Sept.1811. wurde er Herzog u. Pair. Als solcher legte er eine heftige Protestalion gegendie Charte ein; doch leistete er endlich am 6. Nov. 1816 den üblichen Eid. 1823wurde er zum Anibassadeur zu London ernannt. Den 8. Aug. 182!) trat er als Mi-nister der auswärk. Angelegenh. an die Spitze des Ministeriums und wurde d. 16.Nov. Präsident des Conftils. Da man in ihm Wellmgion's Freund sah und vonihm die Beschränkung der Volksrechte befürchtete, erklärte sich die össeml. Meinunglaut und heftig gegen ihn und das von ihm gebildete Ministerium. —Graf I u leSP. ist seit dem Ist. Aug. 1815 Pair von Frankreich , Marechgl de Camp und Ge-neraladj.des Königs. Ein dritter Bruder, Graf Melchior de P., geb. 1182,lebte ebenfalls im 'Auslande bis 1814, und ist jetzt Marechal de Camp, Kammer-herr und Gmeraladjutant des Dauphin.

Poliren, glätten und Glanz verschaffen, was nach der Verschiedenheit derKörper, besonders aber ihrer Härte und Weichst it, verschiedene Verfahren undW-ikzeuge erfod.rt. So gibt es Polirbänke (inGold-u. Silbertrahlfgbriken),Polirhämmer u. Polirstöcke, deren man sich bei Bearbeitung des Kupfers u.Blechs bedient, Polirscheiden, deren sich die Stahlarbeiter, M:ssecschmiede u.