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Achter Band. O bis Q.
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Polnische Literatur

lieferten sich bewähre, hat die poln. Nation ihrem Helden Kosciuszko zu Krakau eins errichtet, das wenigsten» durch s. Umfang zu den bedeutendste» gehören wird:einen Hügel nach alrsarmatischer Art von 20 Tosten Höhe und 46 Lochen am unter-,sten Durchmesser. Lammlerliebe hat den reichen Magnaten Polens nie gefehlt;aber cswar eme vorzüglich zu preisende Richtung, die der m jet>r Hinsicht zu ehrendeGraf Ltanirl. Polocki, so lange er an der Spitze des Erziehungsm sens stand (von1803—21), durch sein eignes Beispiel zunächst ihr gab, daß Sa mnlungen unterverständiger Aufsicht den, öffentl. Gebrauche zugewandt wurden. So steht jetzt imsächs. Paiaste zu Warschau die prächtige Kupferstichfammlung, ein Eibe von Sta>nislaus Aug. Pouiatowski und von Stanisl. Powck, selbst, dem Publicum unterPiwarski offen, und die Bibliothek, die ihre jetzige Begründung größtentheils Lindeverdankt, der 1819 aus den aufgehobenen Xlostern 40,000 Bde. zuin Theil vonsehr bedeutendem Werthe zusamimiibrachie, bietet unter Lelewel's Leitung für dasStudiuni nicht unwichtige und, wie man rühmt, fieisig benutzte Hülfsmittel. DieBibliothek zuKrakau har Bandtke geordnet. Für Bibliophilen wird einst d.sGr.Dzalnwki Laniinluiig ein Schatz fein; sie enthält Seltenheiten der neue,» Ge-schichie, wie keine andre aufzeigen kann, und des Gr. Rascwnski Cabinet, dass.Reise» 1812 u. 1813 imDrienl, die er durch ein eignes Prachtwerk (182i) be-kaningemacht Kai, Mit Meikivürdigkeiteii »eisorgten. In tlr .sdruik zeichnet sichGr. pffselmski diu ch Talent, Unparteilichkeit und gründliches Wessen aus.— Unterden Schriftstellern, welche durch ihre Talente die Lieblinge derNutwu sind und durchihre Werke den entscheidendsten Einfluß gewannen, nennen wir: Fz. ädai puiski (gest.1820), der so ganz nationeli in s. „GwlauIA" dasteht, und deffen Üb rs. der Pfal-nienDavidS 182 i zuWarschau stereothpirt ivurde; Trembecki, gest. 1812, der alsLyriker, als Fabeldichter und Didakuker, dann als Epistvlograpy sich verdient ge-macht Hai (s. Ldamml. , Warfch. 1810); Stanisl. Zachowiisch's „Fa-

beln und Erzählungen" (2. A. 1826 zu Warschau ). Hoher noch steht Zni. Urs.Lliemcewicz, dessen vaierlaiid.Geschichtslieder ein Eigenthum des Volkes gewordensind („8p>ie»> Inslvrx'/ue- r älii/xla, j IHu-nann", Warsch. 1816, und „I.ovbi:j8i,„i>", 1821). Der Tempel dirSibrlle, vorn Bisch.Worvnicz (1818), ftlersdieVaterland. Denkmäler, welche die Furstin Ezartoryska in Pulawy vere »igt hat, et-was pomphaft. Mehr wegen der G> stimmig, die sie eingab, und der einzelnen Ge-mälde, a s wegen des Ganzen, verdient Boncza Tomaszewski's „Iagellonide", ge-druckt zu Beroiczow ii. Voihhiaen 1811, ein Heldengedicht aus die VereinigungLithauens mit Polen , Erwähnung. Beifall fanden des Gen. Boguslawski dram.Weit: „Uii >u>>i i liil," zELarsch. 1823), das kurch vielekNakionalliederinteiessanl ist; ferner die tramai. Werke des Grafen F. Wezzk (Vaterland, histor.Trauerspiele, Krakau 1823), und die (9) Lustspiele des Grafen Alex.Fridro inpoln.SpractesWien 1826,2Bte.). — Ras. Brodzinski, DUch. Krajewskl, Mark.Moloki, öiaj. Kozmian, Kicmski, der gluekllche siiachbildner von Legouvl'S „äleritcclo-d W,,n>>,»", Goiecki und Thmewski sorgen für die Ekre des poln. Parnasses undfür den Bedarf des sanglufiigen Volkes. Unter den Übersetzern verdient Felinski,der Ds. des Tiau>rsp.: „Die Fürstin Radzivil", Ehomineki, Dzie, osenski undTolura von Slarzineki (der zueisi statt der bisher im Pol», stets üblichen Alexan-driner die vierfüßlgen gereimten Trochäen angewendet hat), Erwähnung. Polni-sche Romane haben wir u. A. von Graf Friedr. v. Ldkarbeck, und zwar historische,u.a. „Der Herr Skaroste" (Warsch. 1826, 2 Thle.), „Tarlo', eme Eizähl. a. d.poln. Geschichte (Warsch. 1821, 3 Thle.). I. U. Niemcewicz hat seinen histor.

poln , lar. und sranz. Lerr, ni Kupü). Der Künstler Ndich. Ltachewicz, bekannt durchfeine ,cho»e» Wandgemälde für den jageiionistl e» Laal der Irak,nur lluwernkät, hat dieAelchnungeu an Tn und Stelle aitige.ien»»en; H. Dietrich hat ste in Ägna tiara aus-gefi ,rt, >iad ^ak. v. Sokolowsli die/,iguren gestochen.