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sein scheinen. Nur sehr selten nämlich wird von dem Sänger gefodert, die Töneeinzeln unk ohne Zusammenhang markirt anzugeben. Dagegen ist jenes klbertrc»gen angenehm, weil es unbeschadet der Bestimmtheit der Tone dieselben verbindet.Die größte (Äeschicklichkeit des Sängers hierbei besteht darin, daß er, ohne dem Zursamnienbange Schaden zu rbun, zur rechten Zeit und am gehörigen Ort Athem zuholen verliehe. Doch unterscheiden die großen Singlehrer genau das Parlamentoder Verschmelzen cnies Tons mit dem andern von dem dissonirenden Überziehenund Heben, welch>S manche fälschlich für Parlament halten, und welches dem durchFonruischen der Finger hergebrachten Überziehen des Tons aufAätteninstrumeil«ten gleicht.
P o r t i c i, s. Neapel (Stadt und Umgebung von).
Porticus (rroc,), Säulenhalle, lL)äule»gang. eine auf2 oder mehren Rei-hen von Säulen ruhende (Valerie, buld einzeln und frei stehend (Peristyl), bald mit(gebauten (Tempel, chircus!c.) verbunden. Sie dlemen bei unbeguemer Witterungzu Spaziergäugen, Kusammenkünffen und Unterredungen, wurden von den (Krie-chen und Drienlalci, sehr geliebt und kamen bald zu deu Römern. Die Romer er-bauten nicht nur öffentliche PoriicuS, sondern man fand dergl. Gebäude auch antenHäusern und Villen der >eichen und vornehmen Römer. Die Porlicus waren ent-weder aus beide» Seiten offen, sodaß die Wände aus bloßem Säulenwerke bestanden,oeerjsie waren auf enier Seite geschloffen, um Schutz gegen Wind und Wetter zugeben. Die berühmteste» in Achei, waren die Pökile und die Hoiiierehalle,
P o r > i u » c u l a, Franc > scaner.
Port Z ackson, Äseerbliftn und Hasen in Neusüdwales (s. d.) miteinigen HO Buchten, nördl. von Botanybai (s. d). Die 1181 nach Bolaiiybaibeiummte britische cholonie für Verb! echer ward an die Küste von Pori Jackson ver-leg!, weil hier ei» geräumiger Hase» sich befand, und die Oiegend gesunder und frucht-barer war. Tiea^aupist. Sidney (s. d.) wurde 1188 an diesemÄleerbusen, undzwar an der Bai Stdncy Cove erbaut, ihr verschanzter Hafen aber, in welchem 1000Schiffe sicher vor Anker liegen können, Port Jackson genannt.
P o r k l a n d - V a t e, von ihrem »euer» Besitzer, dem Herzoge v. Portland ,so genannt, das vorzüglichste von t n noch vorhandenen Pracyigcsaßen der Alten,wurde uurer Urban ä in. zBarbermi) (1022 — 4-i) nahe bei Rom in einem, an-geblich für Alerander S evems rnd dessen Dcuiter Zulia Mammäa bestimmtenSarkophag ausgesuncen, und war bis 1180, wo sie durch Vermittelung des RittersHaniilioii von i er Familie Borberini an die Hnzogmv. Poriland kam, u. d. N. desBarbei inc'sch cn (>es,,xce bekannt. Nach Veliheim (in der Sammlung s hist., mi».und anlig. Abhandl., Heimst. 1800, 2Th!e.)steht man aus ihr die beschichte derAlceste, welche durch Hercules dem Atmet wieder zugeführt, aus dem Sarkophagaber, der in dem Vancan austcmahrt wird, den Street des Achill und Agamemnon wegen der Bnse>s. Vgl. „Itc^oi Iplion ul tlio Loi llanü-ä Sie ein. b) ää ucl^evooel"(klont, 1190, 4.); sranz. „Deeci. iibrsllce chu Vare ei« Iliiberini, niainlenant
che I'ui tOuiüv uiu." (Leud. 1190, 12.).
Porto, s. L)porto.
P o r t o F e r r a j o, s. El ba.
Portobello, eigentlich San-.Felipe de Puerto Belo, Stobt aufder Land-enge von Panama , in dem ehemal. (venei alcopitanat (Niakemala, du« zum Königr.Terra-Ferma gehörte, jetzt im Deport. Zstmo der Rep. Colornb a, an: caraibischenMeere, 1584 erbaut. Die Bcw. sind größteniheOsMuIaitlN unk üeeger; die Letz-rern nehmen einen besondern Siadllhiü ein, dersö'uinea genannt wird. Die Stadtwar wegen ihrer ungesunde» Lage und wegen des durch die Raubthtere in den nahenWäldern gefährdete» Aufenthalts, seid;: in ten frühern Zeiten, wo sie durch Handelblühte, nur wenig bevölkert. Als Niederlage der edlen Metalle, die aus Peru über