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Achter Band. O bis Q.
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Portugal , seit 1820

während des constitutionnellen Systems gemachte Einrichtungen anschob, erst amIL.dli.irz 1824 bekanntgemacht wurde. Der von dem Minister Subserra 3 Malvorgelegte Entwurf einer Amnestie aber wurde 3 Mal durch den Einfluß der Parteider Königin verworfen. Endlich erschien (am 1. April) auch ein spärlicher Bot-schafter am lissaboner Hofe, der Herzog v. Villa Hermosa. Die Partei der Kö-nigin beschloß setzt, alle Hoffnungen der Constitutionnellen mit einem Schlage zuvernichten und das bisherige System der Mäßigung zu stürzen. Schon war am1. März, als Dpfer des politischen Haffes, ein Kammerherr des Königs, derMargms v. Loulö, dem der Monarch s. Vertrauen schenkte und der des MiwsterSSubserra Freund war, im königl. Palasie Salvaii.rra ermordet gefunden weiden.Noch war die Untersuchung deßhalb nicht beendigt, da erfolgte der Gewalisch, ittvom 30. April 1824. Der Generalissimus, Infam Ton Miguel, rief die Sol-daten unter die Waffen und erließ aus dun Paläste B.mposta eine in den heftigstenAusdrücken abgeiaßie Kundmachung an die Soldaten und eine andre an dasVolk, worin er sagte, daß er ,,das Werk vom 21. Mai 1823 vollenden und dieverpestete Sekte der Freimaurer , welche sich gegen das Haus Bi aganza verschworenhabe, ausrotten wolle. Der König st,he unter dem Einflüsse einer Faciion undsei nicht sr, i; darum würden die Anhäng-r der Eorres nicht bestraft n. s. w." DerAufruf schloß mit den Worten: „Tod den Freimaurern!" Dasselbe zeigte derInfam m einem öffemstchen Schreiben am 30. April s. königl. Vater an, mit derBitte: ,,sem edles und königliches Verfahren zu genehmi eM. An temselbenTage wurden des Königs Minister, unier ihnen Margnis Palmella, einige Mist-rairbefehlehaber, der Mauthdireclor und der Polizeiimendaiit, der die Ume, suchn, g»regen des Mordes suhl te, überhaupt einige hundert Personen, auf Befehl >eSInfamen verhaftet. Der Finanzmin,ster Gras Povoa (voi h,r Sampayo) all >nblieb fr,i; der Kriegsminister Graf Lubserra (General Pamplona) verbarg sichund flüchtete auf eine engst Fregatte. Niemand durste sich dem Könige nah n,nicht einmal das diploma.ische Corps; als aber der französ. Bvischafier durch s,Festigkeit ten Zutritt ,,'langte, so eltlätle der Monarch, daß das Vorgesullene kei-neswegs auf s. Befehl g.schehen sei. Hierauf erschien der Prinz und gab vor, erhabe solche Maßregeln aus eigner Macht ergriffen, um eine dein Ausbiuche naheVei schwöiung gegen dm b,ben tcsKciiigs und der Königin zu vereiteln. Der Kö-nig besah! nun, aus i ie Vorstellung der Gesandten, daß die Truppen in ihre O.uar-ticrc gehe», und dieVerhafielen inFretheil ges.tzt werten sollten, ordneie aber durchem Decret vom 3. Viai die summarische Untersuchung und sofortige Bestrafung desangeblichen Hochverraihs an; auch verzieh er dein Infamen wegen des Drangesder Umstände, daß „er in des Königs Namen ezne zu umsassente Gewalt ausgeübthabe". Indeß fuhr der Punz fort, eigenmächtig Befehle zu eilessen; er ernanntezuni Chefs. Generalstabe ten General V.anocl de Bl>roMozinho; ein neues Mi-»lsteriuin sollte eingesitzl werten; lie Verhaflungen hörten nicht aus; ter Königblieb fertwährend genau beobachiel. Schon sprach man von der Ernennung desPrinzen zum Regenten. Ui kelteffen la:te tas tiplomalische Corps regen dicGe-walischritte vorn 30. Ilpril p,ol,flut, und der engl. und sranz. Boischasler haltenNilt des Königs Dorwiffen, auf d in eiigl. Lstniei,schiffe Wintsor-Castle, das imTejo lag^ Alles veibereuer, iim den Menaichen Ll.o ten Hauten tei P«nei zulesrrien. Dies gelang am b.Mai. als tei Kenig mit st beii>» Töch-ern, >:.terdem Verwände, »act, teil! Luflsü le ffe Ca«'lhcs jenseits d«k T so zu sahnen, sieb anBord leS engl. Linienschiffes begab, wo sich nun tas ganze diplomatische Corpsveisammklie. Zugleich erlsts; dpi Moimrest em Teerei, u otuich er tem Infamentie Siille eines Tbe,des,hlshabeis dei liimee nahm. Don dAiguel >ryi>li Be-fehl, vor ihm zu erscheinen. Er um,rums sich und gestand, daß er getäuscht ra dverfuhrt woi den se>. Olach dem „dAstiNine, Chi omele" 'oll er alle Umstände der Ei-