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Pozziioli Prüdiccit
Mosguitoküstevom Cap Gracias a Dios bis zum Flusse Chagres schon 1803 vonGuatemala getrennt und dem ehemaligen, jetzt nur Colombia vereniigken Die,--königieiche Ideugranada beigefügt worden sei, mithin t>« Republik Colombia dasEigenthums-und Hoheitsrecht über Poyais habe. Dessenungeachtet gelang es demsogen. Fürsten von P.paiS, 1824 eine Anleihe auf der londner Börse mit namhaftten Häusern abzuschließen. — In s. Lande wächst der prachtvolle, bis 100 Fußhohe Mahagonibaum, das Dlucholz, ein Färbematcrial, Cedernholz, der Mangle-baum u. a. Im Innern gibt es wilde Pferde, Büffel und Stiere. Hauptproductist Indigo, auch baut man Zucker, Caffee, Cacao , Vergreis, Mais, Taback; mansammelt treffliche Cochenille und die Purpurmuschel. Thom. -Ltrangeway, Mac-,Gregor's Adjutant, gab e. „8K, lab »t tlia ä1o8,jnltci-8l>uro, inaluebn^ tlia ter--it^i^ ol ata." heraus (Edinburg 1824).
Pozzuoli , s. Ideapel (Stadt und Unigebung von).
P räadamilen nennt man diejenigen Dtenschen oder Menschengeschlecht-,ter, welche vor Adam gelebt haben sollen, indem man annimmt, daß die Erde schonfrüher von Menschen bewohnt worden sei (Protoplasten), als die mosaische Erzäh:lung besagt. Man hat daher eine eigne präadamitische Schöpfung angenommen,unk Isaak Peyrer (1655) hat behauptet, daß von den Präadamiien die nachmalngen heidnischen Voller, von Adam lind ?va aber die Juden abstammten. Häufignennt man auch Präadamiken gewisse Erzeugnisse der Urwelt.
P r übende oder P f rund e, ein gewisses jährliches Einkommen von einergeistlichen Stiftung; dann überhaupt, besonders in ter remisch-.kalhol.Ktrche, eingeistliches Amt, dem ein Theil der Kirchengüier oder die Einkünfte davon zum no-,tb-gen Unterhalte angewiesen sind, z. B. Bischümer, Kanonikaie, Pfarren u. s. w.Ferner heißt auch eine andre Stelle, zu ter man sich in ein Stift, in ein Hospitalu. dgl. einlauft, eine Pfründe, und i» diesem Sinne gibt es deren auch in derevangel. Küche. Endlich pflegt man jede jährliche Leibrente eine Prübende zunennen. Der sie zieht, heißt Präbendai ins oder Pfründner.
Präcipitat, P r ä c i p i t a t i o n, s. Niederschlag.
Präclusion (jur). Der Beu ieb und die Möglichkeit der Beendigung pro-,cessualischcrVeiHandlungen beruht darauf, daß die Parteien entweder durch Straftbesehle angehalten werten, die ei soterlichen Hanklimgen oder Erklai ringen vorzivnehmen, oder daß man ihnen dazu gewisse Fristen vo> schreibt, nach deren Ablauf esdafür angesehen wird, als hätten sie ihrem Rechte entsagt. Sie werden tau» mitdiesen Handlungen oder Ansprüchen ausgeschlossen, präcludirr. Besonders istdies nothwendig . wenn man Diejenigen, n elche Ansprüche zu machen haben, dieGläubiger beiei:..m Eoncurse oder einer Erbschaft, die Erben, die Inhaber eines ab-,Hanken gekommenen Echiilddocinnentv u. dgl., gar nicht kennt. Sie werden össent-,lich vorgeladen, und die Ausbleibenden ihrer Ansprüche an diese Concursmasse, andie Erbschaft, an das Document theils überhaupt, theils in gewisser Hinsicht durchein PräclusionSdecret oder einen P i ä c l u s i o n s b e sch e i d für verlustigerklärt. Im Concurs muß dies d>m Erkenntniß über die Rätigoldnung ter Glätt--biger (deni LocatwnS: oder Classis:eationserk,nntniß) vorangehen. 37.
Prädestination und P r ä e d e st i n a t i a n e r, s. Gnade.
P r ä d e t e r m i n i S in u s, die Lehre und Ansicht Derer, welche behaupten,der Mensch sei durch eme höhere Macht, ohne Rücksicht auf seinen Willen, nichtnur zu Glück oder Unglück, sondern auch zu Tugend und Laster vorausbestmimt(prätcterminiri). (Vgl. Determinismus.) S. Zollich, „Über Prädetermftnismus und Willensfreiheit" (Nordhausen 1825).
Prädicamente, s. Kategorien.
Prädicantenorden, s. Dominicaner.
Prü dicak ist in der Logik der Bcilegungsbegriff, die Aussage des Um-