last nach jetzt liegt, und die Eitelkeit dieses Feldherrn von den Schweden oesck antwerten konnte, ohne dost der Besitz der andern Hälft.' deßhalb aesahtdet wurde.In wischen dak diese Hälfte der Stadt nur 14 freie Plätze und 36 Liraßen (6 d-reisie. n, 16 der letzter» im Hrakschin). Dagegen ist der Waldstetn'kche (Wallen-stein'sche) Palast auf der Kleinleite noch jetzt eine der vorzüglichste» Zierden. 100Piivathäu'er mußten dem Kolosse Raum machen. Nur der Ledebour'sche Palast,da-> türstl. Schirarznberg'sche Majoratshaus, das Ezernin'lche Dlajoraishauk-,können ihm den Vorrang streitig mähen. Die Kleinseire trägt weniger die Spu-ren des Alters in unregelmäßigen Baue als die Altstadt. Wenn hierüber da«Leben des Bin gers vorwaltet, so ist duoeg- n auf der Kleinteite der Glanz des Adels,die Thätigkeit der Beamten sichtbar. Der Hradschin ist der köcksteTheil von Prag ,geschmückt von der Hoden, alten Königsburg; er gewährt den schönsten Anblick vonFerne, sowie die schönste Aussicht übr Prag und die ganze Umgegend. Die Dom-tuche, die königl. Burg und der Schldßqarien zeben des Sonn-und FeiertagsTausende herbei- Dagegen wucht s.nie Entfernung, die Reibe der nur vou Gro-ßen in, Winter bewohnte» Paläste, daß er im Ganze» der unbelebteste Stadkthcklim Sommer und in der Woche ist. Der Wischerad, Prags ehemalige Festung,zeigt jetzt vornehmlich nur als Merkwürdigkeit das Zeughaus. Im Ganzen ist dieBauart in allen S ladt-heilen massiv, winkbch und ena In den ältern , hell und weitin den neuern Siatnheilen. Die Bauart der Paläste ist im großartigen italien .Strle. Wer ganz Prag mit einem Blocke übeischauen will, findet auf dem 314F. hchen St. DeitSlhurine die beste Gelegenheit dazu. Prag bat unter seinen 48Ku a-en nur '2, die em hohes Alterthum vn'rathen. Die andern sind in Folge der zer-störend n Kriege in neu-rn Zeiten >h.il? neuoufgebaut, kbeilsiimgebaiit worden. Einejener 2 alten Ku cken ist die altdeutsche Schloßkirche v. St. Veit (aufdem Hra> schin).Sie wurde im '.Anfange des 10. Iakrh. gegründet, ober erst 1380 —1500 vollen-det. Feucrsbrünste und Bombardements haben sie oft in Gefahr gebracht, ohnesie Kerstinen zu können. (Ihre Gewölbe enthalten die Leichname vieler Kömge, Kai-ser und Fürsten ; Denkmäler, Künsten rke, Gemälde :c. Die zweite alte Kircheist die Domknche am Thein (in der Altstadt); obschon zu Ende des 9. Jahrh, er-baut, hat sie doch manche Moderntsirung erhalten, und nur die schöne äußere Ge-stalt, die kühnen, lichten Bogen machen sie merkwürdig; Schade, daß sie ringsherum zu verbaut ist, um den Blick so z» fesseln wie die Schlokkirche. Das In-nere ist geschmacklos überladen. In derselben liegt Tvcko de Brühe begraben. Vonden übrigen im neuern, italien . Stvle erbauten Kirchen ist besonders die Kreuz-herrenkirche am Brückenplatze durch Größe und Schönheit bemerkenswerth. Unterden öffentlichen Gebäuden in Prag zieht die königl. Burg die Aufmerksamkeit zu-erst auf sich. Sie ward 1333 von Karl I V. nach dem Muster k cs pariser Louvregebaut, brannte im 16. Jahrh, nieder und steht seit 1156 in ihrer jetzigen Gestalt,inwiefern M. Theresia die vorhandenen einzelnen Masse» zu einem Ganzen vereinenließ. Aus diesem Schlosse wurden am 23. Mai 1618 die beiden Statthalter Sla-waia und Martini; herausgeworfen, worauf der dreißigjähr. Krieg s. Anfangnahm. Das Rathhaus in der Altstadt ist zwar schon 1399 erbaut, aber nach undnach zu oft umgestaltet worden, um einen imposanten Anblick zu gewähren. Da-gegen bildet in der Altstadt das crzbischöfliche Seminarü»u,ein Städtchen für sich.Hier wohnen L — 400 Seminaristen oder künftige Weltgeistliche, für deren Bil-dung es Joseph 1184 bestimmte, nachdem es von 1556— 1113 ein Iesuitenklo-ster gewesen war. Außerdem enthält es die Hörsäle der theolog. und Philosoph.Faeultät, die Malerakademie, Buchdruckerei, Buchhandlung, 2 Kuchen, vieleWohnungen der angestellten Lehrer ic. In der Neustadt sind dos HaupkzollamtS-gebaude, Rathhaus und Militairkrankenhaus die ansehnlichsten öffentlichen Ge-bäude. Das Militairkrankenhaus, ein ehemaliges Iesuiteucollegium, ist unter
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