Prämie Prämonskratcnser övl
bald rührende, bald starke Züge, fließende und Hai »ionische Verse ih« den Beifallaller Kenner erwarben, kos als tän. 9<ationalepos durch eine glückliche Übersetzungauch in Deutschland bekannt zu werden verdiente, sowie seine komischen und sülyri-schen Erzählungen, die bereits aus deutschen Boden verpflanzt sind, und die Grund-lage der wichtigen Zeitschrift: „Minerva", in welche, wie Nverup sagt, alle schrei-bende Menschen vorn Thron bis zürn Pflug ihre Ideen niederlegten und dadurchAufklärung und Elück in beiden Königreichen verbreiteten, schern ihm einen umslervlichen Namen. P. siudirte bis in sein höheres Alter Siaaichaushaltung,Phrsik, Eeognosie, Cheniie, Mathematik, beschichte, Philosophie und Ästhetik, undhörte darüber die Vorlesungen der berühmtesten Lehrer auf der Hochschule zu Ko-penhagen . Ini Umgänge kindlich und stürmisch, auffahrend und guimüthig,brachte er sein Leben damit hin, seinen Freunden wehe zu thun und sie um Verzei-hung zu bitten. Doch wurde er leichter heftig, wenn von ol'gemeinen Wahrheitendie Rede war, als wenn es seine Persönlichkeit betraf. Seit 181b aufWartegeldgesetzt, konnte er die Schulden nicht bezahlen, in welche er allmälig, größteniheilSdurch seine Eurmüchigkeir, gerathen war. Er bewarb sich also um ein Zcllver-walteramt und erhielt dasselbe auf der wcskind. Insel St.-Thomos 1810, wo eraber am 26. Nov. 1821 dem Enisirsse des Klima unterlag. Host hatte ihm vorseiner Abreise nach Westindien ein tührendes Denkmal gesetzt: „Christen HenriksenProm. Et biograssk Dmrids ab Jens Tragh Höst" (24 S.), mit dem Portraitdieses herrlichen Dichters, von Thorwaldsen gezeichnet. Rahbeck gab eine Aus-wahl von Pram'e Erdichte» (Kopenhagen 1824 fg.) heraus.
Prämie, >>,.->< . Preis, Ehrenloh», Belohnung; im Handel das
Eeld^ welches der Assecurant für das Deisichern der zur See abgehenden Euteroder Schiffe erhält, und welches, je nachdem mehr oder weniger Eesahr dabei ist,nach höhere! oder niedrigern Proeenicn des Werthes bestimmt wird. Auch. pflegen,z. B. IN England, als Reizmittel für die Inhaber des baarcnEeldks bei Staats-anleihen, die in einer Reihe von Jahren nach dem Loose wiederbezahlt wei densollen, gewisse m-t den Jahren steigende Prämien für Diejenigen bestimmt zu wer-den, welche das LooS erst später trifft, wodurch sie gegen die früher herauskom-mende», entschädigt werden. Die staatswirthschiafkliche Polizei braucht die Prämienals ansei ordentliche Aiifnivnierungsinitiel, bald um die Pi oducrion im Lande, balddie Einfuhr, bald die Ausfuhr gewisser Waaren zu befördern. Überhaupt gibt manjeden, Vortheile diesen Namen, welcher dem Producenten, dem Aussuhl enden oderEinführenden gesichert wird. Wei den Prämien ertheilt, um eine nützliche Pro-duciion in Eang zu bringen und die llnternchnier dadurch gegen Verluste, die ausihrer anfänglichen llnbekanntschaft oder Ungeschicklichkeit, oder aus dem Rissco, dasmit jeder neuen Unternehmung verbunden ist, einstehen könnten, zu schei n, odersie für Das zu entschädigen, was sie durch das erste Wagen des EeschäskS verlierenkönnten, so sind dergleichen Prämien nützlich und gut angewandt. Auch wenn sieals Belohnung für nützliche Erfindungen gebraucht und zur Ermunterung »euerProduktionszweige angewandt werden, können sie sehr heilsam für den Staor sein.
Prämissen, in der Logik die Vordersätze eines Schlusses. (S. Syllo-gismus.) slberhoupt die Urtheile, aus welchen man einen Schluß zieht.
P r ä m o l, st r a t e n s e r. Dieser geistliche Drden wurde von Norbert, ei-nem Chorherr» aus-kanten im Klevisebeii, der durch Sittenstrenge und Eifer fürdas Priesterthuni als Erzbischos von Magdeburg (sei, 1121) die Ehre derKcnoni-saiien erwarb, im Sprengel des fianz. Bisthunis Leon gestiftet. Im Waldevon Coucy sammelte er auf einer ihm, nach seinem Vorgeben, von, Himmel ge-zeigien Wlesesz»'!' n,e,ntiH prutuiu n-lieilnn>. daher kelName des Didens)1120 seine ersten Schüler und geb ihnen Augusiiii's Regel mit eignen Veisel ai-flmeen. Die PräNionstratenjer rechnen sich deßhalb unter die regulirtkii Chor her-öonvcrsatioiisEleiicoi,. Bd. >111.