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Achter Band. O bis Q.
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Priapus

Priester

gscrn gegen die Amazonen und begab sich als Gesandter zu den Thraziern. Mach f.

-b atero ^.ode herrschte er über Troja . Mit s. ersten Gemahlin Arisbe, einer T. desd.kei eps, zeugte er den ?lsakus. ftiechher überließ erAriebe den, HvrtakuS, ver>mahlte sich mit Hekuba und eizeugte nur dieser, nach Homer , 19 Kinder, unter de-nen Hektor, Paris , Kreula, Laodice, Polyxenc,Kastandra(?tlexa»dra), Dciphobus,Helenus, Pammo», Polites, ?tntiphus, Hipponous, Polydorus und Troilus dieberühmtesten sind, mir -1 Nebensrauen aber noch."6 Söhne und 4 Töchter. Mass. Manien vorzüglich erholte» hak, ist sein und s. Familie trauriges Schicksal, ver-anlaßt durch die blinde Liebe des Vaters zu s. Sohne Paris . Denn in s. hohen Al-tei überzogen ihn die Griechen, um der von Paris geraubten Helena willen, dies. herauszugeben verweigerte, mit Krieg und eroberten zerstörend die Statt-i.loja, nachdem er s.Sohn Hektor (s. d.) fallen gesehen, nach einer Ivjähr.Be-kagerung. Vergebeiisch'ewassnete sich in jener Nacht des Entsetzens der Greis, umkn der Feinde dichten -Lcharen den Tod zu finden; der Hekuba Pikten bewegen ihn,^ öen Altar des Zeus zu stückten. Als er aber hier s. Sohn PoliteS von teSPyr-i hus Hand fallen steht, halt er sich nicht mehr und schickt den Wurfspieß mit schwa-cher Hand gegen den jugendlichen Helden, der, hierdurch gereizt, den Greis bei denHaaren zum Altare schleppt und ibin das Schwert in die Seite stößt.

P r iapug, ursprünglich ein Feldgott in Lanipsakus, einer mystischen Stadtmit weinreichem Gebiete. Venus gebar ihn dem aus Indien zurückkehrenden Bac-chus, wollte ihn aber wegen s. Mißgestalt nicht anerkennen. Andre geben s. Abkunftand eis an; immer aber war er ein Feldgott, Schützer der Gürten, derBienen,.Gegen und Schafe. Man bildete ihn ab mit Hörnern und Aiegenohren, mit über-großen Geschlechtstheilen, im Schoße desKleides allerlei Früchte, in der Hand eineHippe, auch gewöhnlich ein Horn der Amalthea. Seine Verehrung verbreitete sichvon -ampsakus über Griechenland nach Rom . Betriebsame Deuter der Mythenzählte» ihn zu den Sinnbildern der großen Natur, und erfanden allerlei, theils rein,theils mr>tisch obscöne Mythen von ihm.

r sind die durch Mahl oder Geburt berufenen Erhalter und Pflegerder Religion, die das Göttliche bildlich darstellen und den Gottesdienst verwalten,r« P oß und würdig ist, was Ehrfurcht und Gehorsam gebietet und dem

oitlich>n nah r steht als die Mäste des Volks, vereinigte sich in der Idee dess i iesterthums bei den heidnischen Völkern der vorchristlichen Zeit; denn die HauS-vateiMer Urwelt waren zugleich die Könige und Priester ihrer Familien, und wobei >Ltaat aus dem Famil enbande hervorging, blieb die körügl. Gewalt lange mitdei prichierliche»Würde verbunden. (Vgl. Melchisedek.) Dagegen trennte sichdie Erstere von der Letzter» in den Siaaren des Alterthums, die dein Glücke undder Ubergewalt einzelner Helden oder erobei nder Horden ihr Dasein verdankten,und neben der Macht der Fürsten und Obiiak. iren bildete sich ein bald durch Wahlund^eruf, bald durch erbliche Geschlechtsfolge fortgepflanzter geschlossener Prie-sterstand, dem eine höhere Weisheit und eine gehcimnißvolle Gemeinschaft mit denGöttern (daher nian die Priester auch als Zauberer und Ärzte ehrie) die Gemütherunterwarf. (Hullniann weist die Entstehung religiöser Genossenschaften, welchesich m allen cusgedkhiitcn^Staatkrevieren als Stämme mit herkömmlichen Ge-bräuchen erhielten, in s „Staaisrecht des Alterthums" befriedigend nach.) SoZeigen sich in den vorderasiatischen Staaten, bei den Ägyptern, Griechen, Rö-mern, die Priester auch als Rathgeber, und, als aus dem Glauben an die allenGötter ein politisches Gaukelspiel gewoiden war, als Helfer der Regierungen zurLeitung des Volks. Ihr ursprüngliches Geschäft aber war, das Göttliche zur An-schauung der Mensche» zu bringen (daher auü ihren Deutungen der Symbole und^ meistenMyihen hervorgingen) und die v.ationclle Verehrung der Götterdurch Opfer, Gebete, Auszüge (Mysterien) auszudrücken. Jenes Deuten und

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